Alle Jahre wieder!

F29 Architekten wünschen allen Freunden und Geschäftspartnern ein Frohes Fest und ein erfolgreiches Jahr 2015!


Orangerie am Herzogin Garten

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Orangerie am Herzogin Garten

„The Library Dresden“ soll der Versammlungsort eines exklusiven Kreises gut ausgesuchter Clubmitglieder sein. Sie ist der Ort für entspannte, begeisternde Inspiration unter Gleichgesinnten. Ihnen ist sie ein gemeinsames zweites Zuhause, in das man sich auf der Suche nach Inspiration für freies Denken zurückziehen kann. Der Ort für dieses ambitionierte Programm soll das im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstörte Orangeriegebäude im Herzogin Garten, im Umfeld von Zwinger und Schauspielhaus, im Zentrum Dresdens werden.

Der Neubau orientiert sich in Maß, Proportion und Gliederung an der historischen Orangerie aus den 1840er Jahren. Die Ausführung der Fassade erfolgt in der handwerklich tradierten Ausführung. Der Mauerwerksverband mit sichtbaren scheitrechten Bögen über den großformatigen Öffnungen zum Garten macht die Lastabtragung der Wand sichtbar. Konstruktion und Fügung des Mauerwerkes der Vormauerschale bestimmen die Erscheinung des Gebäudes. Die Wiedererrichtung der Orangerie wird als Weiterbauen in der Systematik des Vorgängerbaus, ohne die Zeitgenossenschaft zu leugnen, interpretiert.

Architekten: F29 Architekten
Christian Schmitz, Peter Zirkel
Ort: An der Herzogin Garten / Ostra-Allee, 01067 Dresden
Auftraggeber: Beratende Ingenieure Schaaf, München
Wettbewerb: 2014, 1. Preis
Martin Gebauer
BGF: 3.900 m²

Wohnen am Dom

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Wohnen am Dom

Das Baufeld am Südrand des Domplatzes in unmittelbarer Nachbarschaft zum Erfurter Dom stellt seit seiner Zerstörung im Napoleonischen Krieg eine Fehlstelle im Gefüge der Erfurter Innenstadt dar. Ausgehend vom Wunsch nach einer straßenbegleitenden Bebauung schlägt der Entwurf nach Analyse der umgebenden Stadtstruktur keinen homogenen durchgängigen Blockrand vor. Vielmehr wird eine Gruppe prägnanter Baukörper um einen Wohnhof platziert, welcher die feinmaschigen Hofsituationen der Umgebung wieder aufnimmt und zeitgemäß interpretiert. Das Baufeld wird durch die Bebauung in zwei klare Freibereiche unterteilt. Dem steinernen, städtischen Wohnhof steht am Südrand, am Ufer des Bergstroms, ein großzügiger, naturnah begrünter Freibereich gegenüber.

Die Bebauung entlang der Domstraße fügt sich in die Straßenflucht und entwickelt aus der Geometrie des Grundstückes eine eigene volumetrische und allansichtige Ausprägung. Um einen zentralen Erschließungsraum, welcher auch als Zitat typischer um einen Lichthof erschlossener Bürgerhäuser des späten 18. Jahrhunderts verstanden werden kann, organisieren sich Wohnungen und Gewerbeeinheiten auf einem Tiefgaragengeschoss.

Architekten: F29 Architekten
Christian Schmitz, Peter Zirkel
Ort: Domstraße / An den Graden, 99084 Erfurt
Auftraggeber: Domplatz EF GmbH & Co. KG, Ilmenau
Wettbewerb: 2014, Anerkennung
Richard Drechsler
Martin Gebauer
Karolin Müller
Emanuel Schmidt
BGF: 9.300 m²
Fachplaner: Freianlagen: Storch Landschaftsarchitekten, Dresden