Baugemeinschaft Johannstadt

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Baugemeinschaft Johannstadt

Das Grundstück für das Mehrfamilienhaus befindet sich in der Dresdner-Johannstadt, in unmittelbarer Nähe zur Elbe und in fußläufiger Entfernung zur Dresdner Altstadt. Nach der Zerstörung des Stadtviertels im Zweiten Weltkrieg werden nun auf Basis der gründerzeitlichen Stadtstruktur die Straßenzüge wieder vervollständigt.

Als Lückenbau ergänzt der Neubau mit den Nachbargebäuden aus den 1920er und 1930er Jahren den Straßenraum in der Alfred-Schrapel-Straße. Das Abrücken des Baukörpers im Süden nimmt Rücksicht auf die in der Brandwand des Nachbarhauses befindlichen Fensteröffnungen in der Giebelwand. Auftraggeber für das Projekt war eine Baugemeinschaft (Baugruppe), d.h. die zukünftigen Bewohner haben Planungs- und Baufirmen direkt beauftragt und Projektsteuerungsfunktionen selbst übernommen. Dadurch konnten die Baunebenkosten und übliche wohnungswirtschaftliche Handelsgewinne (Bauträgererlöse) auf ein Minimum reduziert werden. Auch konnten die Bewohner direkt Einfluss auf die Größe und die Gestaltung ihrer eigenen Wohnung nehmen. Diese individuellen Wohnvorstellungen ergaben 11 verschiedene Grundrisslösungen und Oberflächenmaterialien – eigentlich 11 Einfamilienhäuser in einem Gebäude.

Architekten: F29 Architekten
Christian Schmitz (LP 1-4), Peter Zirkel (LP 1-8)
Ort: Alfred-Schrapel-Straße 5, 01307 Dresden
Auftraggeber: Baugemeinschaft Johannstadt
Realisierung: 2017
Falk Eisenächer
Julia Naumann
Silke Wollenweber
BGF: 2.500 m²
Fachplaner: Tragwerk: Ingenieurbüro Vogel, Dresden
Gebäudetechnik (HLS): Hawemann Solar, Radebeul
Gebäudetechnik (Elektro): Elektroanlagen Dresden-Mitte, Dresden
Fotograf: Till Schuster, Dresden
Auszeichnungen: Nominierung – Deutscher Bauherrenpreis 2018

Baugemeinschaft F9

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Baugemeinschaft F9

Das Hechtviertel, den Namen kennen nur wenige in der Stadt Dresden, bekannt eher denen, die dort leben. Die erste Sanierungswelle um die Jahrtausendwende stand im Schatten des Szeneviertels Äußere Neustadt. Heute ist der Hecht ein „junger Stadtteil“. Wiederentdeckt von vor allem jungen Familien, die im Hechtviertel ihren Lebensmittelpunkt finden wollen. Gemeinsam mit Architekten wurden interessante Wohnformen entworfen, ermöglichen neue Bauherrenmodelle die Schaffung der eigenen Wohnung im gemeinsamen Haus. Solch ein Projekt ist auch das Wohnhaus für die Baugemeinschaft in der Fichtenstraße. Auftraggeber für das Projekt war eine Baugruppe, das heißt die zukünftigen Bewohner haben Planungs- und Baufirmen direkt beauftragt und Projektsteuerungsfunktionen selbst übernommen.

Das Konzept des sechsgeschossigen Gebäudes entstand im Wesentlichen durch den selbstverständlichen Umgang mit dem Ort. Durch das Schließen der Baulücke entwickelt sich ein vom Straßenraum abgegrenzter Garten im Hof. Über dem gemeinschaftlich genutzten Erdgeschoss sind vier Etagenwohnungen angeordnet. Ihnen stehen zwei Maisonettwohnungen gegenüber. Darüber, im Staffelgeschoss, eine Penthouse als oberer Abschluss des Hauses. Allen Wohnungen gleich sind die großen Wohnbereiche mit raumhohen Fenstern zum Garten und großzügigen Balkonflächen.

Architekten: F29 Architekten
Christian Schmitz, Peter Zirkel
Ort: Fichtenstraße 9, 01067 Dresden
Auftraggeber: Baugemeinschaft F9, Dresden
Realisierung: 2009
Lothar Heinzelmann
Michael Porath
Mark Schneider
BGF: 1.500 m²
Fachplaner: Tragwerk: Sven Baake, Dresden
Gebäudetechnik: Duschik Petzold Schumann, Dresden
Fotograf: Dietmar Träupmann, Augustusburg
Auszeichnungen: Auszeichnung – KfW-Award „europäisch wohnen – europäisch Leben“

Vortrag in Moskau

Peter Zirkel spricht am 09.11.2017 über den Umbau des ehemaligen Sowjetischen Pavillon zum neuen Stadtarchiv in Leipzig. Der Vortrag findet im Rahmen der Messe Denkmal-Moskau statt. Das Ausstellungsgebäude befindet sich unweit des Kremls, im Zentrum von Moskau. Peter Zirkel spricht um 14.00 Uhr am Stand der Stadt Moskau im Gostiniy Dvor (Gostiniy Dvor Business and Exhibition Center) ul. Ilyinka, 4, 109012 Moskau.


Büroexkursion nach Russland

Peter Zirkel Architekten besuchten dieses Jahr Moskau.
Das Programm beinhaltete u.a.:

7 Schwester (Leonid Poljakow, Aleksandr Borezkij, Aleksej Duschkin, Boris Mezenzew)
Rusakow House of Culture (Konstantin Melnikov)
Centrosoyuz Building (Le Corbusier, N. Kolli)
Kaufhaus GUM, Moskauer Kreml (Alexander Pomeranzew)
Wohnhaus Bolshaya Tulskanja (Leonid Tscherikower)
Russian Academy of Science (Platanov, Barschtsch, Swesdin, Batyrewa, Sacharow)
Copper House (Sergej Skuratov Architects)
Centipede (Andrei Meerson)
Zuev Workers Club (Ilja Golossows)
Narkomfin Gebäude (Ginsburg, Milinis)
Dom Stolnik (Architectural Bureau A-B, Griffin Partners)
Melnikov House (Konstantin Melnikov)
ITRA - TASS (Architectural Bureau A-B, Griffin Partners)
Moscow IBC