Wohnungsbau Johannstadt

Zusammen mit den Vorstandsmitgliedern der Wohnungsbaugenossenschaft Johannstadt, Herrn Alrik Mutze und Herrn Thomas Dietrich,
besuchten die Projektverantwortlichen das Ziegelwerk Klaus Huber in Graupzig bei Nossen. Die Ziegelei mit eigner Lehm- und Tongrube
produziert in langer Tradition Vormauersteine im Strangpressverfahren und auch handgeformte Steine für besondere Anwendungen.
Im Rahmen der Besichtigung wurden unterschiedliche Muster für die Fassade des Wohn- und Geschäftshauses an der Striesener Straße in Dresden besichtigt.
Es ist geplant, mit den Arbeiten an der Fassade im Sommer 2018 zu beginnen.


Gustav-Adolf-Gedenkstätte

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Gustav-Adolf-Gedenkstätte

Ein 2011 geborgenes Massengrab, mit 47 Skeletten von im Jahr 1632 gefallenen Soldaten, wird im Mittelpunkt der Ausstellung eines neuen Museumsgebäudes an der Gustav-Adolf-Gedenkstätte in Lützen stehen. Das Museum wird den Ort des Gedenkens an den bei der Schlacht von Lützen gefallenen Schwedenkönig Gustav Adolf baulich ergänzen. Neben dem gusseisern Baldachin von Karl Friedrich Schinkel aus dem Jahre 1837, der Kapelle des schwedischen Architekten Lars Wahlman von 1907 und zweier Blockhäuser von 1932 und 1982 wird das neue Museum vor allem an die Tausenden Soldaten erinnern, die bei dieser bedeutenden Schlacht des 30-jährigen Krieges ihr Leben lassen mussten.

Signifikant am Gebäude ist das markante Pultdach, das als neues Wahrzeichen der Gedenkstätte wahrgenommen werden wird. Neues Museum, Schinkels Grabstätte, die Kirche und die Schwedenhäuser umschließen zukünftig einen parkähnlichen Freiraum, der alle Gebäude zu einem Ensemble verbindet. Trotz der besonderen Form des Hauses wird das Museum sich nicht in den Vordergrund drängen. Ein Großteil der Ausstellungsfläche wird im Untergeschoss angeordnet und reduziert das sichtbare Bauvolumen so auf ein dem Ort angepasstes Maß.

Architekten: F29 Architekten
Peter Zirkel
Projektpartner: NWA, Weimar
Ort: Gustav-Adolf-Straße 42, 06686 Lützen
Auftraggeber: Stadt Lützen
Wettbewerb: 2017, 1. Preis
Julia Naumann
Max Wasserkampf
Planung: 2020
Gaby Heijltjes
Julia Naumann
Max Wasserkampf
BGF: 850 m²
Fachplaner: Tragwerk: Engelbach & Partner, Dresden
Gebäudetechnik: emutec, Jena
Freianlagen: Station C23, Leipzig


Wohnungsbau Johannstadt

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Wohnungsbau Johannstadt

Das Umfeld des Grundstücks im Dresdner Stadtteil Johannstadt ist geprägt von städtebaulicher Heterogenität. Auf der Grenze zwischen Blockrandbebauungen um den Fetscherplatz im Osten sowie offener Bauweise im Westen. Als Endpunkt eines Grünzuges, welcher sich entlang der Striesener Straße von der Synagoge im Zentrum Dresdens bis zur Kreuzung Thomae-/Striesener Straße erstreckt, ist das Eckgrundstück in exponierter Lage und von besonderer Bedeutung.

Der Entwurf greift die angedeutete Blockrandbebauung des Nachbarhauses auf und formuliert im Kreuzungsbereich ein turmartiges Gebäude, welches von der straßenbegleitenden Bebauung in das Gebiet freistehender Solitäre überleitet. Das Erdgeschoss und 1. Obergeschoss sind gewerblich genutzt. Rücksprünge im Erdgeschoss formulieren eindeutige Adresse und attraktive Eingangssituation zu den beiden Treppenhäusern. In den darüber folgenden Geschossen befindet sich die Wohnnutzung, mit einem Wohnungsmix aus 2-, 3- und 4-Raum-Wohnungen.

Architekten: F29 Architekten
Peter Zirkel
Ort: Striesener Straße 31/33, 01307 Dresden
Auftraggeber: Wohnungsgenossenschaft Johannstadt, Dresden
Wettbewerb: 2016, 1. Preis
Richard Drechsler
Martin Gebauer
Planung: 2019
Sara Bailer
Richard Drechsler
Falk Eisenächer
Emanuel Schmidt
BGF: 6.300 m²
Fachplaner: Tragwerk: Engelbach und Partner, Dresden
Gebäudetechnik: IGC, Dresden
Freianlagen: Blaurock Landschaftsarchitektur, Dresden

Wohnungsbau am Bayrischen Bahnhof

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Wohnungsbau am Bayrischen Bahnhof

Das Grundstück im Ortsteil Zentrum-Süd liegt in der Innenstadt Leipzigs mit ihren vielfältigen kulturellen und kommerziellen Angeboten in fußläufig kurzer Entfernung. Die städtebauliche Struktur des Viertels wird von Großformen, Neubauten und Plattenbauten in lockerer Anordnung dominiert. Dazwischen wechseln sich einzelne Gründerzeitquartiere mit modernen Institutsgebäuden ab.

Übergeordnetes Ziel bei der Gestaltung des Gebäudes an der Bernhard-Göring-Straße ist eine hohe Mischung unterschiedlicher Funktionen und Wohnformen (Kindergarten, Parken, frei finanzierte und geförderte Wohnungen) in einem Haus. Die sich daraus ergebende Diversifikation verhindert soziale Segregation mit allen negativen Begleiterscheinungen für das Wohnumfeld und die Vermietbarkeit des Objektes. Städtebaulich folgt der Hauptbaukörper der Straßenflucht an der Bernhard-Göring-Straße und schließt so den Straßenraum nach Westen hin ab. An der Riemannstraße entsteht zukünftig ein Ensemble aus Baukörpern, die sich frei auf dem Platz um den vorhandenen Supermarkt gruppieren und so auf die offenen Strukturen um den Bayrischen Bahnhof reagieren.

Architekten: F29 Architekten
Peter Zirkel
Projektpartner: APB, Hamburg
Ort: Bernhard-Göring-Straße 17, 04107 Leipzig
Auftraggeber: Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft (LWB)
Wettbewerb: 2017, 1.Preis
Ginte Milvydaite
Silke Wollenweber
Planung: 2020
Karin Elbert
Elisa Ludwig
Emanuel Schmidt
Silke Wollenweber
BGF: 14.100 m²
Fachplaner: Tragwerk: ISP Scholz Beratende Ingenieure, Leipzig
Gebäudetechnik: S&P Sahlmann Planungsgesellschaft, Leipzig
Bauphysik: Graner Ingenieure, Leipzig
Brandschutz: Ingenieurbüro Hartmann, Dresden
Freianlagen: r+b landschaftsarchitektur, Dresden

Fassade MaryAnn, Postplatz

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Fassade MaryAnn, Postplatz

Als ein weiterer Baustein im neu aufgebauten Ensemble des Postplatzes soll das geplante Wohn- und Geschäftshaus zwischen den Bauten der 1970er Jahre und den stadtbildprägenden Solitären wie dem Dresdner Zwinger, dem Schauspielhaus und dem expressionistischen Stadthaus in der Theaterstraße vermitteln.

Der Fassadenentwurf führt die Traufkante und das vorhandene Staffelgeschoss des angrenzenden Telekomgebäudes an der Freiberger Straße und der Annenstraße fort und verändert selbstbewusst am Postplatz seine platzbestimmende Fassade. Dem städtischen Charakter des Umfeldes und der historischen Nachbarschaft entsprechend, erhält die Platzfassade eine klassische horizontale Dreiteilung: Arkadengeschoss mit zurückliegenden Mezzanin im Erdgeschoss, eine mittlere Zonen mit vier Wohngeschossen und einen zweigeschossigen, oberen Gebäudeabschluss. Die großzügigen vorgestellten Loggien verleihen dem Gebäude Tiefe und Plastizität. Darüber hinaus vermitteln sie am Platz zwischen der privaten Wohnung und dem öffentlichen Leben.

Architekten: F29 Architekten
Christian Schmitz, Peter Zirkel
Ort: Annenstraße 5, 01067 Dresden
Auftraggeber: Artists Living Dresden PP (CG Gruppe), Berlin
Wettbewerb: 2014, 1. Preis
Richard Drechsler
Martin Gebauer
Gaby Heijltjes
Conrad Lohmann
Planung: 2021
Richard Drechsler
BGF: 34.000 m²
Fachplaner: Architekt (Gebäude): Homuth Architekten, Leipzig
Tragwerk: Weiske und Partner, Berlin
Bauphysik: Krebs+Kiefer, Dresden
Brandschutz: Brandrat Ingenieure, Leipzig

Haus in Strehlen

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Haus in Strehlen

Der Stadtteil Strehlen, im Südosten Dresdens, grenzt unmittelbar an die Parkanlage des Großen Gartens im Zentrum an. Trotz der zentralen Lage im Gefüge der Stadt, bedingt durch die Zäsur des Dammes der Bahnlinien nach Tschechien, ist der Charakter des Stadtteiles eher vorstädtisch geprägt und wurden erst ab Ende des 19. Jahrhundert mit für Dresden typischen Villen und Mehrfamilienhäusern in offener Bauweise bebaut.

Der Entwurf für das Einfamilienhaus in Strehlen ist davon bestimmt, das kleine Bauvolumen mit den größeren Gebäuden der Nachbarschaft in Einklang zu bringen. Die plastische Ausformung des Baukörpers und die den Nachbaugebäuden entlehnte Höhenentwicklung verleihen dem Haus ein einprägsames Erscheinungsbild. So ist es möglich, ein Pendant zum Siedlungsbauwerk im Kreuzungsbereich zu schaffen, das der städtebaulichen Situation angemessen ist. Die innere Organisation des Hauses nutzt die Höhenentwicklung, um drei Bereiche zweckmäßig voneinander zu trennen. Im Erdgeschoss befinden sich der Eingang mit Windfang und das Wohnzimmer mit offener Küche. Im Geschoss darüber liegt der Bereich der Kinder mit eigenem Bad und einem Abstell- bzw. Spielzimmer. Das oberste Geschoss ist den Erwachsenen mit Schlafzimmer, Bad und Ankleide vorbehalten.

Architekten: F29 Architekten
Peter Zirkel
Ort: Dorotheenstraße 17, 01219 Dresden
Auftraggeber: privat
Realisierung: 2017
Gaby Heijltjes
Julia Naumann
Yvonne Salewski
Emanuel Schmidt
BGF: 300 m²
Fachplaner: Tragwerk: Ingenieurbüro Vogel, Dresden
Freianlagen: Grüne Landschaft, Großopitz
Fotograf: Till Schuster, Dresden

Sowjetischer Pavillon

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Sowjetischer Pavillon

Das Stadtarchiv Leipzig dokumentiert die Geschichte Leipzigs seit der Stadtrechtsverleihung um 1165. Es zählt mit seinen Beständen zu den bedeutenden kommunalen Archiven in Deutschland. Das umfangreiche Archivgut, Werkstätten, Büros, ein Lesesaal und Ausstellungsbereiche sind nun im ehemaligen Sowjetischen Pavillon auf der Alten Messe in Leipzig untergebracht. Das Bauwerk der Architekten Oskar Pusch und Carl Krämer, 1924 als Messehalle für Werkzeugmaschinen gebaut, diente nach Umbauten in den 1950er und 1980er Jahren als Ausstellungspavillon der UdSSR auf dem früheren Messegelände in Leipzig. Seit Beginn der 1990er Jahre stand das Gebäude leer und wird nun als Stadtarchiv genutzt.

Das Eingangsgebäude, der sogenannte Portikus an der Straße des 18. Oktober, ist zum öffentlichen Bereich des Archivs – mit einem zweigeschossigen Lesesaal in der Mitte – denkmalgerecht umgebaut. Das eigentliche Magazin für das Archivgut ist als Neubau, innerhalb der Kubatur der ehemaligen Ausstellungshalle, direkt anschließend errichtet. Die bauliche Konzeption des Neubaus orientiert sich an der optimalen räumlichen, klimatischen und flächenmäßig optimierten Unterbringung des Archivgutes in Regalanlagen.

Architekten: F29 Architekten
Peter Zirkel
Projektpartner: Pfau Architekten, Dresden
Ort: Straße des 18. Oktober 42, 04103 Leipzig
Auftraggeber: Leipziger Entwicklungs- und Vermarktungsgesellschaft
Wettbewerb: 2015, 1. Preis
Martin Gebauer
Realisierung: 2019
Joe Goergen
Joanna Horak
Conrad Lohmann
Sebastian Pleikies
Thomas Schöngarth
BGF: 15.300 m²
Fachplaner: Bauüberwachung: studio b1 - gebhard architekten + ingenieure, Dresden
Tragwerk: Staupendahl & Partner, Leipzig
Gebäudetechnik (HLS): INP Ingenieure, Leipzig
Gebäudetechnik (Elektro): ISR - beratende Ingenieure, Leipzig
Bauphysik: Andreas Wilke, Potsdam
Brandschutz: Ingenieurbüro Schilling, Leipzig
Fotograf: Till Schuster

Apotheke UKSH

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Apotheke UKSH

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) mit den Standorten Kiel und Lübeck ist eines der größten norddeutschen Zentren für medizinische Versorgung. Die bisher vorhandenen Produktionsstätten der Apotheke am Standort Kiel reichen zur wirtschaftlichen Herstellung von Zytostatika nicht aus und sollen um weitere Labore erweitert werden. In dem Neubau wird neben dem zusätzlichen Raumbedarf der Apotheke die zentrale Anlieferung für das Klinikgelände integriert werden.

Zukünftig werden alle Waren in das Erdgeschoß des Neubaus angeliefert. Von dort befördert eine Aufzugsgruppe die Waren in das Kellergeschoß, von wo diese weiter zur bestehenden automatischen Warentransport-Einheit der zentralen Sterilisation gebracht werden. Der zweite Bauabschnitt umfasst Umbaumaßnahmen im Bestandsgebäude, die nach Inbetriebnahme des Neubaus ausgeführt werden. Gestalterisch lehnt sich der Neubau an das Bestandsbauwerk an, um mit diesem zu einem nachvollziehbaren Gebäudeensemble zu verschmelzen. Das Fassadenmaterial des Bestandsbauwerkes – eine Aluminiumwelle – wird aufgegriffen und in differenzierter Form und Farbgebung im Sockel- und überhöhten Bereich eingesetzt.

Architekten: F29 Architekten
Christian Schmitz, Peter Zirkel
Ort: Arnold-Heller-Straße 3, 24103 Kiel
Auftraggeber: Landesbetrieb Gebäudemanagement Schleswig Holstein, Kiel
Realisierung: 2018
Gaby Heijltjes
Matthias Korntheuer
BGF: 2.100 m²
Fachplaner: Tragwerk: CSZ Ingenieurconsult, Dresden
Gebäudetechnik: Planerallianz, Hannover
Bauüberwachung: Asmussen&Partner, Flensburg
Fotograf: Joe Goergen, Dresden