Peter Zirkel Gesellschaft von Architekten mbH

Aus "F29 Architekten GmbH" wird "Peter Zirkel Gesellschaft von Architekten mbH"

Ab 01.01.2018 wird Peter Zirkel als verantwortlicher Architekt das Büro Peter Zirkel Gesellschaft von Architekten mbH leiten.
Zusammen mit seinen Mitarbeitern wird er das Büro in gewohnter Weise führen.
Für eine Übergangszeit werden beide Gesellschaften weitergeführt bis die Tätigkeit der F29 Architekten GmbH beendet wird.


Wohnungsbau Johannstadt

Zusammen mit den Vorstandsmitgliedern der Wohnungsbaugenossenschaft Johannstadt, Herrn Alrik Mutze und Herrn Thomas Dietrich,
besuchten die Projektverantwortlichen das Ziegelwerk Klaus Huber in Graupzig bei Nossen. Die Ziegelei mit eigner Lehm- und Tongrube
produziert in langer Tradition Vormauersteine im Strangpressverfahren und auch handgeformte Steine für besondere Anwendungen.
Im Rahmen der Besichtigung wurden unterschiedliche Muster für die Fassade des Wohn- und Geschäftshauses an der Striesener Straße in Dresden besichtigt.
Es ist geplant, mit den Arbeiten an der Fassade im Sommer 2018 zu beginnen.


Baugemeinschaft Johannstadt

Baugemeinschaft Johannstadt

Das Grundstück für das Mehrfamilienhaus befindet sich in der Dresdner-Johannstadt, in unmittelbarer Nähe zur Elbe und in fußläufiger Entfernung zur Dresdner Altstadt. Nach der Zerstörung des Stadtviertels im Zweiten Weltkrieg werden nun auf Basis der gründerzeitlichen Stadtstruktur die Straßenzüge wieder vervollständigt.

Als Lückenbau ergänzt der Neubau mit den Nachbargebäuden aus den 1920er und 1930er Jahren den Straßenraum in der Alfred-Schrapel-Straße. Das Abrücken des Baukörpers im Süden nimmt Rücksicht auf die in der Brandwand des Nachbarhauses befindlichen Fensteröffnungen in der Giebelwand. Auftraggeber für das Projekt war eine Baugemeinschaft (Baugruppe), d.h. die zukünftigen Bewohner haben Planungs- und Baufirmen direkt beauftragt und Projektsteuerungsfunktionen selbst übernommen. Dadurch konnten die Baunebenkosten und übliche wohnungswirtschaftliche Handelsgewinne (Bauträgererlöse) auf ein Minimum reduziert werden. Auch konnten die Bewohner direkt Einfluss auf die Größe und die Gestaltung ihrer eigenen Wohnung nehmen. Diese individuellen Wohnvorstellungen ergaben 11 verschiedene Grundrisslösungen und Oberflächenmaterialien – eigentlich 11 Einfamilienhäuser in einem Gebäude.


Baugemeinschaft F9

Baugemeinschaft F9

Das Hechtviertel, den Namen kennen nur wenige in der Stadt Dresden, bekannt eher denen, die dort leben. Die erste Sanierungswelle um die Jahrtausendwende stand im Schatten des Szeneviertels Äußere Neustadt. Heute ist der Hecht ein „junger Stadtteil“. Wiederentdeckt von vor allem jungen Familien, die im Hechtviertel ihren Lebensmittelpunkt finden wollen. Gemeinsam mit Architekten wurden interessante Wohnformen entworfen, ermöglichen neue Bauherrenmodelle die Schaffung der eigenen Wohnung im gemeinsamen Haus. Solch ein Projekt ist auch das Wohnhaus für die Baugemeinschaft in der Fichtenstraße. Auftraggeber für das Projekt war eine Baugruppe, das heißt die zukünftigen Bewohner haben Planungs- und Baufirmen direkt beauftragt und Projektsteuerungsfunktionen selbst übernommen.

Das Konzept des sechsgeschossigen Gebäudes entstand im Wesentlichen durch den selbstverständlichen Umgang mit dem Ort. Durch das Schließen der Baulücke entwickelt sich ein vom Straßenraum abgegrenzter Garten im Hof. Über dem gemeinschaftlich genutzten Erdgeschoss sind vier Etagenwohnungen angeordnet. Ihnen stehen zwei Maisonettwohnungen gegenüber. Darüber, im Staffelgeschoss, eine Penthouse als oberer Abschluss des Hauses. Allen Wohnungen gleich sind die großen Wohnbereiche mit raumhohen Fenstern zum Garten und großzügigen Balkonflächen.


Vortrag TU Dresden

Die Vortragsreihe spann_weiten spiegelt in ihrer Bandbreite das Architekturgeschehen unserer Zeit mit Referenten wider, die ebenso unterschiedlich sind wie ihre Themen.
Architekten, Landschaftsarchitekten und Theoretiker sprechen in Werkberichten über Ihre Arbeit. Sie zeigen die Entstehungsprozesse, Entwurfsstrategien, entscheidungsprägenden Einflüsse und den Weg zur Realisierung auf und werten die Ergebnisse aus.
Peter Zirkel gibt einen Überblick zu aktuellen Projekten von f29 Architekten am Mittwoch, 10.05.2017, 18.30 Uhr im Andreas Schubert Bau an der TU Dresden.

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Springhouse: Führung Gartenstadt Hellerau

springhouse ist ein Projekt, das Recherche, Künstlerresidenz, Performanceprogramm und Festival verbindet. Bisher hat springhouse viermal an verschiedenen Orten in Dresden stattgefunden und wird 2017 zum ersten Mal von HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden veranstaltet. Über 20 Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Bildende Kunst, Performing Arts und Musik werden vom 1.-7. Mai für eine Residenz nach HELLERAU eingeladen. Vom 5.-7. Mai werden in Form von Ausstellungen, Installationen, Lectures, Performances, Showings und anderen Formaten die Arbeitsergebnisse der Residenzwoche präsentiert.

Für springhouse wird Peter Zirkel einen Spaziergang durch die Gartenstadt Hellerau anbieten, der besonders das Verhältnis von Moderne und Tradition in der Baukunst der Hellerau Gartenstadt beleuchtet. Im Rahmen des Rundganges wird insbesondere das Wohnhaus Lindenberg, ein Projekt von Peter Zirkel aus dem Jahre 1999, näher erläutert. Treffpunkt ist das Foyer im Festspielhaus HELLERAU

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Haus Gaber/Richter

Unter dem Titel 'Fein am Dorfhain' ist das Wohnhaus Gaber/Richter in der aktuellen Ausgabe von '100 Deutsche Häuser (Ausgabe 2016/2017)' veröffentlicht.

"Warum 100 Projekte von 100 Architekturbüros aus ganz Deutschland? Es gibt genau 100 Erklärungen dafür, und alle finden Sie auf den nächsten Seiten: Wir glauben an die Vielfalt, wir glauben an die Individualität und wir glauben an den Mehrwert von Architektur. Und nicht zuletzt: an die gemeinsame Sache von Planern und Bauherren." So die einleitenden Worte der verantwortlichen Chefredakteurin Manuela Hötzl in der neuen Ausgabe von 100 Deutsche Häuser.

Das Magazin ist im Fachhandel oder direkt beim Herausgeber, der 100Medien GmbH, Pelzetleite 65, D-90614 Ammerndorf (ISSN: 4-190147-414900; ISBN: 978-3-903131-78-1) erhältlich.


Altcotta

Altcotta

Der Eigentümer des Einzelhandelskomplexes „Am Frosch“ in Altcotta beabsichtigt eine hochbauliche Neuausrichtung. Dabei soll der bestehende Einzelhandel ersetzt werden und zusätzlich eine Pflegeeinrichtung mit Einheiten für altersgerechtes Wohnen unterkommen. Ergänzend soll die Eignung für die Einordnung von mehrgeschossigem sozialem Wohnungsbau untersucht werden. Neben der Bedarfsdeckung von Sozialwohnungen geht es dabei vordergründig um die Untersuchung hinsichtlich eines städtebaulich-räumlichen Abschlusses des neuen Quartieres im Umfeld des Rathauses in Altcotta.

Der Entwurf überzeugt einerseits durch die klare Fassung von Räumen mit einer ruhigen städtebaulichen Figur und andererseits durch den angemessenen städtischen Charakter mit der Setzung eines kraftvollen Abschlusses zur Platzfläche. Damit werden eine klare Adressbildung sowie ein identifizierbares Zentrum in Altcotta geschaffen. Die städtebauliche Fügung des Gebäudes „Frosch“ in die Figur der Blockrandbebauung funktioniert ganz selbstverständlich im städtischen Kontext.


Wohnungsbau am Bayerischen Bahnhof, Leipzig 1.Preis

Die Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH, eine 100%ige Tochter der Stadt Leipzig, und mit ca. 35.000 Wohnungen der größte Wohnungsanbieter in der Region, beabsichtigt einen Neubau im Stadtteil Zentrum-Süd in Leipzig zu errichten. Unweit des Bayerischen Bahnhofes gelegen, befindet sich das Grundstück an der Schnittstelle zwischen gründerzeitlicher Stadtstruktur und offener Zeilenbebauung aus den 1970er Jahren. Dort soll ein gemischt genutztes Gebäude, mit unterschiedlichem Wohnungsangebot, Gewerbeeinheiten und einer Kita, entstehen.

Der Beitrag von F29 gliedert das Grundstück in zwei Bereiche, die mit zwei unterschiedlichen Baukörpern besetzt werden. Eine zeilenartige Bebauung entlang der Bernhard-Göring-Straße und ein punktförmiges Gebäude am Übergang zum bestehenden Plattenbau im Hof. Die unterschiedlichen Nutzungen werden horizontal im Haus übereinander angeordnet: Läden, Kita und Sozialwohnungen in den Sockelzonen, die Regelwohnungen in den darüber liegenden Etagen und die Penthousewohnungen in den Dachgeschossen.

Bei der Jurysitzung am 16.02.2017 wurde der Beitrag von F29 Architekten in Zusammenarbeit mit APB.Architekten, Hamburg mit dem 1.Preis ausgezeichnet.


Altcotta, Dresden 1.Preis

Der Eigentümer des Einzelhandelkomplexes „Am Frosch“ in Altcotta beabsichtigt eine hochbauliche Neuausrichtung. Dabei soll der bestehende Einzelhandel ersetzt werden und zusätzlich auch eine Pflegeeinrichtung mit Einheiten für altersgerechtes Wohnen unterkommen. Das Stadtplanungsamt Dresden nimmt dies zum Anlass, die gesamte städtebauliche Situation Altcottas neu zu betrachten. Mittels eines Werkstattverfahrens sollen sowohl architektonische Entwürfe für den Neubau entstehen, als auch städtebauliche Lösungsansätze für das gesamte Untersuchungsgebiet aufgezeigt werden.

Der neue Wohn- und Gewerbekomplex positioniert sich mit seinen straßenbegleitenden Außenkanten in der nördlichen Grundstückshälfte. Die Lage und die gewerblichen Nutzungen im Erdgeschoss tragen zur Belebung des zukünftigen Stadtplatzes bei. Der Baukörper mit Klinkerfassade und Satteldach bildet mit dem Rathausturm und dem Erlwein Gymnasium ein Ensemble, dass sich in freier Anordnung um den Platz gruppiert und dessen räumliche Ausdehnung begrenzt.

Bei der Jurysitzung am 10.02.2017 wurde unter Leitung der Preisgerichtsvorsitzenden Canan Rhode-Can der Beitrag von F29 Architekten in Zusammenarbeit mit Rehwaldt Landschaftsarchitekten mit dem 1. Preis ausgezeichnet.