Max-Uhlig-Haus – Internationale Künstlerresidenz

Das Max Uhlig Haus befindet sich in einer historischen Fabrik für Medizinprodukte, die seit 1996 Lebensmittelpunkt und Wirkungsstätte des Künstlers und ehemaligen Professors an der Dresdner Hochschule der bildenden Künste Max Uhlig ist. Ihm, dem Namensgeber und großzügigem Stifter, ist ein Schwerpunkt der Arbeit des Hauses gewidmet: die Bewahrung und Ausstellung, Erforschung und Vermittlung seines beeindruckenden und vielschichtigen Lebenswerks.

Informationen zu Max Uhlig auf Wikipedia


Eröffnung

Nachdem der Umbau des Sowjetischen Pavillons zum neuen Stadtarchiv Leipzigs Anfang des Jahres abgeschlossen wurde, rückt jetzt der Eröffnungstermin näher.
Bis Juli 2019 verpackten und transportierten die Mitarbeiter des Stadtarchives 539 laufende Meter Karteikarten der Meldekarteien, 440 laufende Meter Akten der Geburten-, Ehe- und Sterbebücher ab 1876, 3.650 laufende Meter Akten der Verwaltung ab 1990, 90.000 Karten und Pläne, 350.000 Fotos und Postkarten sowie Urkunden, Geschäftsbücher, Zeitungen, Druckschriften und Akten der Zeit vor 1830. Ab August sind nach und nach alle Mitarbeiter am neuen Standort auf der Alten Messe angekommen und passen die Arbeitsabläufe an die neuen Gegebenheiten an, damit das Haus Anfang November wieder für die Bürger eröffnet werden kann.

Sowjetischer Pavillon


Pecha-Kucha-Abend mit Peter Zirkel

Die Architektenkammer Sachsen lädt in diesem Jahr erstmals zur Wohnbaukonferenz nach Dresden ein. Schwerpunktthema wird verantwortungsvoller und kostengünstiger Wohnungsbau in Sachsen sein. Exklusiv für alle Teilnehmer gibt es bereits am Vortag einen Pecha-Kucha-Abend mit spannenden nationalen und internationalen Wohnprojekten. Peter Zirkel spricht unter dem Titel "Mischen" im Rahmen der Veranstaltung am 18.09.2019, ab 18:30 Uhr im Zentrum für Baukultur Sachsen (ZfBK).

Zum Programm auf der Kammerhomepage


Ministerpräsident legt Grundstein

Im Beisein des sächsischen Ministerpräsidenten, Michael Kretzschmar, wurde der Grundstein für ein Wohnungsneubauprojekt in der Nähe des Bayrischen Bahnhofs in Leipzig gelegt. An der Bernhard-Göring-Straße entstehen 97 Wohnungen und eine Kindertagesstätte in einem von Peter Zirkel GvA und APB Architekten geplanten städtischen Ensemble, das jetzt unter alleiniger Verantwortung der Firma Züblin realisiert wird. 61 Wohnungen werden entsprechend der Richtlinie gebundener Mietwohnraum des Freistaates Sachsen gefördert und später für eine Kaltmiete von 6,50 Euro pro Quadratmeter an berechtigte Personen vermietet. Kretzschmar verdeutlichte in seiner Ansprache, dass die Schaffung und der Erhalt bezahlbarer Wohnungen in Großstädten auch staatliche Aufgaben sind. Neben dem quantitativen Aspekt hätten wir uns von ihm gleichzeitig ein Bekenntnis zur architektonischen Qualität gewünscht. Wohnungsbau ist eine soziale Aufgabe, aber auch Eine, die den Lebensraum unserer Städte wesentlich prägt. Dafür muss man jetzt Geld in die Hand nehmen um eine langfristige und dadurch nachhaltige Stadtentwicklung zu fördern.

 

Wohnungsbau am Bayrischen Bahnhof, Leipzig


Kasernen zu Bibliotheken

Die ehemalige Kasernenanlage an der Ulmenstraße wurde ab 1886 als Infanteriekaserne des Großherzoglich-Mecklenburgischen Füsilier-Regiments Nr. 90 „Kaiser Wilhelm“ errichtet und war bis 1992 in militärischer Nutzung. Seitdem dient das Areal als Geisteswissenschaftlicher Campus der Universität Rostock. Der Umwandlungsprozess hat seinen Höhepunkt mit dem nun geplanten Neubau der Bereichsbibliothek mit Seminarzentrum.

Dafür  lobte das Land Mecklenburg-Vorpommern einen hochbaulichen Realisierungswettbewerb aus. Die Jury unter Vorsitz von Prof. Jórunn Ragnarsdóttir zeichnete den Beitrag von Peter Zirkel, in Zusammenarbeit mit Lemme Locke Lührs Architektinnen, mit einer Anerkennung bei 18 Teilnehmern aus.

Die überraschend einfache stadträumliche Eingliederung und die sich daraus ergebende Fortschreibung der strengen räumlichen Vorgaben der ehemaligen Kasernen überzeugten besonders. Mit der zweigeschossigen Aufstockung des ehemaligen Exerzierhauses wird der Bibliotheksneubau sichtbar auf dem Campus verankert, da sich dort der Hauptzugang zu den neuen Gebäuden befindet.

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Wohnen in der Ostrower Vorstadt

Für ein neues Wohnquartier im Zentrum von Cottbus lobte die Gebäudewirtschaft Cottbus GmbH einen offenen, zweiphasigen Realisierungswettbewerb aus. Das städtebauliche Konzept für die 140 Wohnungen überzeugte die Jury in der ersten Phase, wodurch sich der Beitrag von Peter Zirkel in einem Teilnehmerfeld von 93 Büros für die zweite Bearbeitungsstufe qualifizieren konnte. Dort deckten sich unsere Vorstellungen mit denen der Jury unter Leitung von Prof. Heinz Nagler nicht, sodass unser Beitrag unter den verbliebenen zehn Teilnehmern nicht als preiswürdig eingeschätzt wurde.


Speicher der Archivarien

Die Stadt Bad Hersfeld verfolgt im Stadtumbaugebiet ‚Östliche Kernstadt‘ eine grundlegende Aufwertung des Quartiers um die Antoniengasse. Der Neubau eines Stadt- und Kreisarchives und die Schaffung eines Quartiersplatzes in unmittelbarer Umgebung nehmen hierbei eine Schlüsselrolle ein.

Beim Realisierungswettbewerb mit 23 Teilnehmern entschied sich die Jury unter Leitung von Prof. Felix Waechter den Beitrag mit einem 3. Preis zu prämieren. Die Jury lobt insbesondere die Stellung des kompakten Baukörpers, die eine Belebung des Quartieres erreicht und mit Hilfe eines interessanten Schaufensters Einblicke in das Archiv bietet.

Der Beitrag wurde in Zusammenarbeit mit Naumann Wasserkampf Architekten aus Weimar erstellt.

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Nike

für die Mediathek der Kunsthochschule Burg Giebichenstein

„Dieses feine, differenzierte Gebäude steht respektvoll neben dem denkmalgeschützten Bestand und schafft es gleichzeitig, durch seinen eigenen architektonischen Ausdruck ortsprägend zu wirken. Den Dialog des Gebäudes mit dem gewachsenen Umfeld und die überzeugende städtebauliche Anordnung würdigt die Jury mit der Nike für Komposition.“

weitere Informationen auf der Seite des Bund Deutscher Architekten

Mediathek Burg Giebichenstein

 

 


2. Preis für das Museum im Kornhaus

Die Stadt Kirchheim unter Teck beabsichtigt die Sanierung des denkmalgeschützten Kornhauses in der Altstadt. Der historische Gebäudebestand des Kornhauses wird im Jahr 1540 als Kellereikasten im Zuge des Festungsbaus auf dem Kirchhof erbaut. In der wechselvollen Geschichte des Hauses wird es als Fruchthalle, als Magazin, als Feuerwehrhaus und ab 1953 als Museum genutzt. Ziel des Wettbewerbs ist es, ein attraktives und repräsentatives Gebäude zu schaffen, das den Ansprüchen eines modernen Kultur- und Ausstellungsbetriebes entspricht.

Das Preisgericht unter Leitung von Prof. Ludwig Wappner sieht vor allem die Lage der Ausstellungsbereiche und die Wegeführung als äußerst übersichtlich und als für die museale Nutzung geeignet an. "Die Arbeit überzeugt durch einen selbstbewussten Umgang mit der Substanz, die von Haltung zeugt".

Der Beitrag wurde in Zusammenarbeit mit den Kollegen von KKS Architekten verfasst.

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Grundsteinlegung MaryAnn Apartements

Mit der Grundsteinlegung beginnen nun die Bauarbeiten für das Wohn- und Geschäftshaus in der Dresdner Innenstadt direkt am Postplatz. Das Objekt mit 191 Wohneinheiten und Gewerbeflächen in unmittelbarer Nähe des Zwingers soll bis 2021 abgeschlossen sein. Nach gewonnenem Fassadenwettbewerb 2014 und einer längeren Entwurfsphase zusammen mit dem Leipziger Architekturbüro Homuth & Partner (Gebäudeplanung) liegt die qualitätsvolle Umsetzung nun in der Verantwortung des Generalunternehmers, der Arbeitsgemeinschaft aus den Firmen Züblin und Wolff & Müller.

Fassade MaryAnn, Postplatz