Schön gescheitert

Das Bistum Dresden-Meißen plant nach Abriss der Bestandsgebäude den Neubau des bischöflichen Ordinariats. Neben der Verwaltung des Bistums wird das zukünftige Haus eine Kapelle und einen zentralen Veranstaltungsraum erhalten. Zur Ergänzung des neuen Ensembles sind einige Wohnungen und Büros zur Fremdvermietung auf dem Grundstück zu planen. Für diese Bauaufgabe lobte das Bistum Dresden-Meißen ein konkurrierendes Wettbewerbsverfahren aus.

Unser Bebauungsvorschlag für das Grundstück in der Dresdner Altstadt, zwischen Postplatz und Wettiner Platz gelegen, ordnet sich unter Wahrung von Bauflucht und Traufhöhe in den städtebaulichen Kontext ein. Das Haus mit einer hochwertigen Fassade aus Kirchheimer Muschelkalk und Baubronze fügt sich selbsterklärend und harmonisch in die Stadtstruktur und bildet an der Ecksituation einen kleinen Eingangsplatz aus. Das Ordinariat wird über diesen neuen Platz erschlossen - er bietet Raum um etwas zu verweilen. Eine Arkade macht den Eingangsbereich des Ordinariats dort ablesbar und bildet einen angemessenen Übergang zwischen Stadtraum und Gebäude aus.


Bewohnt

Die Arbeiten am Wohn- und Geschäftshaus Striesener Straße, Ecke Thomaestraße, in Dresden sind abgeschlossen. Der Neubau für die Wohnungsgenossenschaft Johannstadt bietet auf acht Etagen Platz für Büroräume und Gewerbeflächen sowie 24 Wohnungen über einer zweigeschossigen Tiefgarage. Die handwerkliche Verarbeitung der regional gewonnen Ziegelsteine prägen das äußere Erscheinungsbild des Hauses.

Wohnungsbau Johannstadt

 


Jahresgruß 2019

Auch in diesem Jahr konnten Peter Zirkel Architekten wieder einige Fortschritte verzeichnen:

Für die MaryAnn Apartements am Dresdner Postplatz und für den Wohnungsbau am Bayrischen Bahnhof in Leipzig wurde in diesem Jahr der Grundstein gelegt. Das Stadtarchiv im ehemaligen sowjetischen Pavillon in Leipzig wurde bereits Anfang des Jahres fertig gestellt und konnte im November feierlich eröffnet werden. Der Wohnungsbau Johannstadt ist fast fertiggestellt und der Einzug der Mieter steht kurz bevor. Außerdem freuen wir uns, mit der Feuerwehr Mobschatz ein neues Projekt hinzugewonnen zu haben. Ganz besonders ehrt uns zudem die Auszeichnung der Mediathek Burg Giebichenstein mit der Nike für Komposition.

Wir wünschen allen Freunden und Geschäftspartnern ein Frohes Fest und ein erfolgreiches Jahr 2020!

 


Büroexkursion Stockholm

Auf den Spuren von schwedischen Architektur-Ikonen wie Sigurd Lewerentz und Gunnar Asplund besuchten Peter Zirkel Architekten dieses Jahr vom 20. bis zum 24.11. Stockholm. Auf dem Programm standen eine Mischung aus historischen und zeitgenössischen Objekten sowie ein Besuch bei den schwedischen Kollegen von Vera Arkitekter.


Max-Uhlig-Haus – Internationale Künstlerresidenz

Das Max Uhlig Haus befindet sich in einer historischen Fabrik für Medizinprodukte, die seit 1996 Lebensmittelpunkt und Wirkungsstätte des Künstlers und ehemaligen Professors an der Dresdner Hochschule der bildenden Künste Max Uhlig ist. Ihm, dem Namensgeber und großzügigem Stifter, ist ein Schwerpunkt der Arbeit des Hauses gewidmet: die Bewahrung und Ausstellung, Erforschung und Vermittlung seines beeindruckenden und vielschichtigen Lebenswerks.

Informationen zu Max Uhlig auf Wikipedia


Eröffnung

Nachdem der Umbau des Sowjetischen Pavillons zum neuen Stadtarchiv Leipzigs Anfang des Jahres abgeschlossen wurde, rückt jetzt der Eröffnungstermin näher.
Bis Juli 2019 verpackten und transportierten die Mitarbeiter des Stadtarchives 539 laufende Meter Karteikarten der Meldekarteien, 440 laufende Meter Akten der Geburten-, Ehe- und Sterbebücher ab 1876, 3.650 laufende Meter Akten der Verwaltung ab 1990, 90.000 Karten und Pläne, 350.000 Fotos und Postkarten sowie Urkunden, Geschäftsbücher, Zeitungen, Druckschriften und Akten der Zeit vor 1830. Ab August sind nach und nach alle Mitarbeiter am neuen Standort auf der Alten Messe angekommen und passen die Arbeitsabläufe an die neuen Gegebenheiten an, damit das Haus Anfang November wieder für die Bürger eröffnet werden kann.

Sowjetischer Pavillon


Pecha-Kucha-Abend mit Peter Zirkel

Die Architektenkammer Sachsen lädt in diesem Jahr erstmals zur Wohnbaukonferenz nach Dresden ein. Schwerpunktthema wird verantwortungsvoller und kostengünstiger Wohnungsbau in Sachsen sein. Exklusiv für alle Teilnehmer gibt es bereits am Vortag einen Pecha-Kucha-Abend mit spannenden nationalen und internationalen Wohnprojekten. Peter Zirkel spricht unter dem Titel "Mischen" im Rahmen der Veranstaltung am 18.09.2019, ab 18:30 Uhr im Zentrum für Baukultur Sachsen (ZfBK).

Zum Programm auf der Kammerhomepage


Ministerpräsident legt Grundstein

Im Beisein des sächsischen Ministerpräsidenten, Michael Kretzschmar, wurde der Grundstein für ein Wohnungsneubauprojekt in der Nähe des Bayrischen Bahnhofs in Leipzig gelegt. An der Bernhard-Göring-Straße entstehen 97 Wohnungen und eine Kindertagesstätte in einem von Peter Zirkel GvA und APB Architekten geplanten städtischen Ensemble, das jetzt unter alleiniger Verantwortung der Firma Züblin realisiert wird. 61 Wohnungen werden entsprechend der Richtlinie gebundener Mietwohnraum des Freistaates Sachsen gefördert und später für eine Kaltmiete von 6,50 Euro pro Quadratmeter an berechtigte Personen vermietet. Kretzschmar verdeutlichte in seiner Ansprache, dass die Schaffung und der Erhalt bezahlbarer Wohnungen in Großstädten auch staatliche Aufgaben sind. Neben dem quantitativen Aspekt hätten wir uns von ihm gleichzeitig ein Bekenntnis zur architektonischen Qualität gewünscht. Wohnungsbau ist eine soziale Aufgabe, aber auch Eine, die den Lebensraum unserer Städte wesentlich prägt. Dafür muss man jetzt Geld in die Hand nehmen um eine langfristige und dadurch nachhaltige Stadtentwicklung zu fördern.

 

Wohnungsbau am Bayrischen Bahnhof, Leipzig


Kasernen zu Bibliotheken

Die ehemalige Kasernenanlage an der Ulmenstraße wurde ab 1886 als Infanteriekaserne des Großherzoglich-Mecklenburgischen Füsilier-Regiments Nr. 90 „Kaiser Wilhelm“ errichtet und war bis 1992 in militärischer Nutzung. Seitdem dient das Areal als Geisteswissenschaftlicher Campus der Universität Rostock. Der Umwandlungsprozess hat seinen Höhepunkt mit dem nun geplanten Neubau der Bereichsbibliothek mit Seminarzentrum.

Dafür  lobte das Land Mecklenburg-Vorpommern einen hochbaulichen Realisierungswettbewerb aus. Die Jury unter Vorsitz von Prof. Jórunn Ragnarsdóttir zeichnete den Beitrag von Peter Zirkel, in Zusammenarbeit mit Lemme Locke Lührs Architektinnen, mit einer Anerkennung bei 18 Teilnehmern aus.

Die überraschend einfache stadträumliche Eingliederung und die sich daraus ergebende Fortschreibung der strengen räumlichen Vorgaben der ehemaligen Kasernen überzeugten besonders. Mit der zweigeschossigen Aufstockung des ehemaligen Exerzierhauses wird der Bibliotheksneubau sichtbar auf dem Campus verankert, da sich dort der Hauptzugang zu den neuen Gebäuden befindet.

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Wohnen in der Ostrower Vorstadt

Für ein neues Wohnquartier im Zentrum von Cottbus lobte die Gebäudewirtschaft Cottbus GmbH einen offenen, zweiphasigen Realisierungswettbewerb aus. Das städtebauliche Konzept für die 140 Wohnungen überzeugte die Jury in der ersten Phase, wodurch sich der Beitrag von Peter Zirkel in einem Teilnehmerfeld von 93 Büros für die zweite Bearbeitungsstufe qualifizieren konnte. Dort deckten sich unsere Vorstellungen mit denen der Jury unter Leitung von Prof. Heinz Nagler nicht, sodass unser Beitrag unter den verbliebenen zehn Teilnehmern nicht als preiswürdig eingeschätzt wurde.