Jahresgruß 2018

Seit diesem Jahr firmieren wir unter Peter Zirkel Gesellschaft von Architekten mbH. Im Zuge dessen hat sich unser Büro erweitert und räumlich vergrößert. In diesem Jahr konnten wir bereits Richtfest des Wohn- und Geschäftshauses der WGJ in Dresden feiern. Für den Wohnungsbau am Bayrischen Bahnhof in Leipzig wurde der Bauantrag eingereicht, sodass im nächsten Jahr mit dem Bau begonnen werden kann. Das Stadtarchiv Leipzig liegt in den letzten Zügen und wird Anfang 2019 fertig gestellt. Für das Museum auf der Gustav-Adolf-Gedenkstätte in Lützen haben wir den Fördermittelantrag einreichen können. Außerdem freuen wir uns über den Auftrag der Bibliothek Wittenberg. Wir wünschen allen Freunden und Geschäftspartnern ein Frohes Fest und ein erfolgreiches Jahr 2019!


Therapie- und Wohlfühlzentrum: 3. Preis

Bad Brambach besitzt mit der „Wettinquelle“ die stärksten Radonquellen der Welt. Die Wirkung des natürlichen Heilmittels ist seit mehr als 100 Jahren bekannt. 1910 wurde die erste Radonquelle entdeckt und bereits 1912 eröffnete der erste Bade- und Kurbetrieb. Gegenstand des Wettbewerbs ist es, einen Erweiterungsneubau des bestehenden Kurhauses (Auer Weber Architekten, 2000) zu planen, um das räumliche Angebot für Radonanwendungen zu erweitern.

Der Ergänzungsneubau wird als kompakter Baukörper im vorderen Grundstücksteil positioniert. Damit gelingt es mit nur minimalen topografischen Eingriffen einerseits eine Platzsituation zwischen Bestand und Neubau zu generieren und andererseits eine angemessene Geste in der umgebenden Natur zu schaffen. Neben der klaren und nachvollziehbaren Gliederung von Sockel- und Hauptgeschossen werden mit der Materialwahl regionale Spezifika und zeitgenössische Architektur sinnfällig in Einklang gebracht.

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Jubiläum - Zehn Jahre Büroexkursion

Jedes Jahr  besucht Peter Zirkel GvA  großartige Städte der Welt. Die Ziele der letzten Jahre waren:

2009 - New York

2010 - Barcelona

2011 - Wien

2012 - London

2013 - Rom

2014 - Kopenhagen

2015 - Hamburg

2016 - Mailand

2017 - Moskau

 

Die Zehnte Reise ging nach Lissabon. Das Programm beinhaltete u.a.:

-Museu do Dinheiro (Gonçalo Byrne, João Pedro Falcão de Campos, Umbau 2012)

-Casa dos Bicos (Francisco de Arruda, Manuel Vicente, José Daniel Santa-Rita, João Santa-Rita, Umbau 2011)

-Autosilos Portas do Sol (Aires Mateus, 2005)

-Elevador da Santa Justa (Raul Mesnier, 1902)

-Casa das Histórias Paula Rego (Eduardo Souto de Moura, 2009)

-Leuchtturmmuseum Santa Marta (Aires Mateus, 2007)

-MAAT (Amanda Levante, 2017)

-Museu Nacional dos Coches (Paulo Mendes da Rocha 2015)

-Centro Cultural de Belém (Vittorio Gregotti, Manuel Salgado, 1992)

-Igreja do Sagrado Coração (Nuno Teotónio Pereira, Nuno Portas, 1970)

-Casa Fanqueiros (José Adrião Arquitectos,2011)

-Santos Design (ARX, im Bau)

-Lisbon Stone Block (Alberto de Souza Oliveira, 2011)

-Museu Calouste Gulbenkian (Alberto Pessoa, 1969)

-Prata Housing Complex (Renzo Piano, im Bau)

-Wissenschaftsmuseum (Carillho da Garca, António Adâo da Fonseca, 1998)

-Bahnhof Oriente (Santiago Calatrava, 1994)

-Pavilhão de Portugal (Alvaro Siza, 1998)

-Teatro Thalia (Gonçalo Byrne Arquitectos, Barbas Lopes Arquitectos,Umbau 2008)


Peter Zirkel spricht in Leipzig

Peter Zirkel wird im Rahmen der  Veranstaltungsreihe "Positionen zu Architektur, Kultur, Stadt und Gesellschaft" an der HTWK Leipzig sprechen. Unter dem Titel "Das Gute lässt sich vom Schönen nicht trennen" wird er über aktuelle Projekte und Wettbewerbsbeiträge berichten. Der Vortrag findet im Hörsaal LI 415 (Lipsius-Bau der HTWK Leipzig), Karl-Liebknecht-Straße 145  statt und beginnt am 14. November um 19.00 Uhr.

HTWK Leipzig


Hannes-Meyer-Preis

Der Hannes-Meyer-Preis wird alle drei Jahre vom Bund Deutscher Architekten, Landesverband Sachsen-Anhalt ausgelobt, um besondere, zeitgemäße Architektur im Bundesland auszuzeichnen. Der Preis wurde nach Hannes Meyer benannt, der als Lehrer und Direktor am Bauhaus Dessau bleibende Spuren in der Architekturgeschichte des Landes hinterließ.
Die Mediathek Kunsthochschule Burg Giebichstein in Halle wurde mit einer Anerkennung ausgezeichnet und bei einem Festakt in Magdeburg gewürdigt. Die Jury würdigt den hervorragenden Dialog zwischen altem Bestand und der neuen Ergänzung. „Der Neubau der Mediathek ist ein vorbildlicher Beitrag zum Bauen in einem historischen Umfeld und gleichzeitig ein feines Stück zeitgenössischer Architektur.“

Mediathek Burg Giebichenstein, Halle


Kirche Canitz wird vollendet

Die Canitzer Kirche wurde 1975 wegen Baufälligkeit abgerissen. Übrig blieben nach dem Teilabbruch nur die ungeschützten Umfassungsmauern. Um den weiteren Verfall der Mauerwerksreste zu stoppen wurde 2016 entschieden, Teile des Kirchengebäudes mit einem neuen Dachstuhl zu sichern.

Mit einem Wettbewerb, der vor allem den östlichen Abschluss des neuen Sakralraumes und die Innenraumgestaltung zum Gegenstand hat, soll die Vollendung der neuen Kirche Canitz nun geplant werden. Die Konzentration auf schlichte Materialien und die darin zum Ausdruck kommende baumeisterliche Haltung überzeugte die Jury unter Vorsitz von Prof. Thomas Will besonders. Der Beitrag wurde mit dem 1. Preis ausgezeichnet und zur Realisierung empfohlen.

Kirche Canitz


Mobile Raumeinheiten

Das Schulgebäude in Modulbauweise am Terrassenufer in Dresden wurde termingerecht zum Schuljahresbeginn am 13. August 2018 übergeben. Der Systemanbieter (ALHO Systembau) errichtete das Schulgebäude mit ca. 2.000qm Nutzfläche in nur 6 Monaten. Diese kurze Bauzeit wurde durch die einfache Geometrie des 3- geschossigen Baukörpers und durch einen hohen Grad an Vorfertigung ermöglicht. 108 im Werk vorgefertigte Stahlmodule aus räumlich gefügten Stützen, Längs- und Querträgern (Rahmenkonstruktion), ausgefacht mit Fenster-, Wand- und Deckenelementen konnten in kürzester Zeit auf der Baustelle montiert werden.
Der Schulbau ist auf eine Nutzungsdauer von 10 Jahren ausgelegt und dient der Landeshauptstadt Dresden als Ausweichstandort, an dem Schüler unterrichtet werden können, wenn ihre eigentliche Schule aufgrund von Sanierungsarbeiten geschlossen ist.


Turnvater Jahn wird nicht Turmvater Jahn

Unser Konzept zur Erweiterung des Friedrich-Ludwig-Jahn Museums in Freyburg konnte die Jury nicht überzeugen. Im Wettbewerbsverfahren unter Leitung von Michael Bräuer schied der Beitrag im 2. Rundgang aus.
Schade Turnvater - der tolle Turmblick über die Weinberglandschaft des Unstrut-Tales bleibt dir somit verwehrt!


Besucherzentrum Schloss Clemenswerth (Sögel) 3.Preis

Das Jagdschloss Clemenswerth wurde in den Jahren 1737 bis 1747 nach Plänen des Barockarchitekten Johann Conrad Schlaun errichtet. Acht Lindenalleen führen zum Mittelpunkt, dem Jagdschloss, dass von acht Pavillons umringt ist. Südlich der Anlage soll ein neues Besucherzentrum geplant werden, das die erste Anlaufstelle für Besucher der Schlossanlage darstellen wird.

Die Arbeit leitet ihre städtebauliche Lage und Anmutung von der Typologie eines dienenden Gebäudes (Orangerie) ab. Folgerichtig wird das selbstbewusste und zeitgemäße Gebäude aus der Geometrie der Querachse herausgerückt und vor der Waldkante der historischen Wallanlage platziert. Die Fortführung der historischen Achse wird weder „verbaut“ noch historisierend „fortgeführt“ sondern informell und „ländlich“ belassen.

Die Jury unter Leitung von Herrn Prof. Dr.-Ing. Droste prämierte die Arbeit, die in Zusammenarbeit mit Naumann Wasserkampf Architekten und C23 Landschaftsarchitekten entstanden ist, mit einem 3. Preis bei 26 teilnehmenden Büros.


Apotheke Uniklinik Kiel übergeben

Nachdem der Erweiterungsbau mit zusätzlichen Reinraumlaboren und Räumen für zentrale Warenanlieferung 2016 dem Nutzer übergeben wurde sind jetzt auch die Arbeiten im Bestandsgebäude abgeschlossen. Vor allem die vorhandenen Labor- und adminstrativen Bereiche wurden grundlegend saniert und mit aktueller Klima- und Lüftungstechnik ausgestattet. Das Bauvorhaben wurde in Zusammenarbeit mit dem Flensburger Architekturbüro Asmussen & Partner realisert, die u.a. für die örtliche Objektüberwachung verantwortlich waren.

Apotheke UKSH, Kiel