Peter Zirkel spricht in Leipzig

Peter Zirkel wird im Rahmen der  Veranstaltungsreihe "Positionen zu Architektur, Kultur, Stadt und Gesellschaft" an der HTWK Leipzig sprechen. Unter dem Titel "Das Gute lässt sich vom Schönen nicht trennen" wird er über aktuelle Projekte und Wettbewerbsbeiträge berichten. Der Vortrag findet im Hörsaal LI 415 (Lipsius-Bau der HTWK Leipzig), Karl-Liebknecht-Straße 145  statt und beginnt am 14. November um 19.00 Uhr.

HTWK Leipzig


Hannes-Meyer-Preis

Der Hannes-Meyer-Preis wird alle drei Jahre vom Bund Deutscher Architekten, Landesverband Sachsen-Anhalt ausgelobt, um besondere, zeitgemäße Architektur im Bundesland auszuzeichnen. Der Preis wurde nach Hannes Meyer benannt, der als Lehrer und Direktor am Bauhaus Dessau bleibende Spuren in der Architekturgeschichte des Landes hinterließ.
Die Mediathek Kunsthochschule Burg Giebichstein in Halle wurde mit einer Anerkennung ausgezeichnet und bei einem Festakt in Magdeburg gewürdigt. Die Jury würdigt den hervorragenden Dialog zwischen altem Bestand und der neuen Ergänzung. „Der Neubau der Mediathek ist ein vorbildlicher Beitrag zum Bauen in einem historischen Umfeld und gleichzeitig ein feines Stück zeitgenössischer Architektur.“

Mediathek Burg Giebichenstein, Halle


Kirche Canitz wird vollendet

Die Canitzer Kirche wurde 1975 wegen Baufälligkeit abgerissen. Übrig blieben nach dem Teilabbruch nur die ungeschützten Umfassungsmauern. Um den weiteren Verfall der Mauerwerksreste zu stoppen wurde 2016 entschieden, Teile des Kirchengebäudes mit einem neuen Dachstuhl zu sichern.

Mit einem Wettbewerb, der vor allem den östlichen Abschluss des neuen Sakralraumes und die Innenraumgestaltung zum Gegenstand hat, soll die Vollendung der neuen Kirche Canitz nun geplant werden. Die Konzentration auf schlichte Materialien und die darin zum Ausdruck kommende baumeisterliche Haltung überzeugte die Jury unter Vorsitz von Prof. Thomas Will besonders. Der Beitrag wurde mit dem 1. Preis ausgezeichnet und zur Realisierung empfohlen.

Kirche Canitz


Mobile Raumeinheiten

Das Schulgebäude in Modulbauweise am Terrassenufer in Dresden wurde termingerecht zum Schuljahresbeginn am 13. August 2018 übergeben. Der Systemanbieter (ALHO Systembau) errichtete das Schulgebäude mit ca. 2.000qm Nutzfläche in nur 6 Monaten. Diese kurze Bauzeit wurde durch die einfache Geometrie des 3- geschossigen Baukörpers und durch einen hohen Grad an Vorfertigung ermöglicht. 108 im Werk vorgefertigte Stahlmodule aus räumlich gefügten Stützen, Längs- und Querträgern (Rahmenkonstruktion), ausgefacht mit Fenster-, Wand- und Deckenelementen konnten in kürzester Zeit auf der Baustelle montiert werden.
Der Schulbau ist auf eine Nutzungsdauer von 10 Jahren ausgelegt und dient der Landeshauptstadt Dresden als Ausweichstandort, an dem Schüler unterrichtet werden können, wenn ihre eigentliche Schule aufgrund von Sanierungsarbeiten geschlossen ist.


Turnvater Jahn wird nicht Turmvater Jahn

Unser Konzept zur Erweiterung des Friedrich-Ludwig-Jahn Museums in Freyburg konnte die Jury nicht überzeugen. Im Wettbewerbsverfahren unter Leitung von Michael Bräuer schied der Beitrag im 2. Rundgang aus.
Schade Turnvater - der tolle Turmblick über die Weinberglandschaft des Unstrut-Tales bleibt dir somit verwehrt!


Besucherzentrum Schloss Clemenswerth (Sögel) 3.Preis

Das Jagdschloss Clemenswerth wurde in den Jahren 1737 bis 1747 nach Plänen des Barockarchitekten Johann Conrad Schlaun errichtet. Acht Lindenalleen führen zum Mittelpunkt, dem Jagdschloss, dass von acht Pavillons umringt ist. Südlich der Anlage soll ein neues Besucherzentrum geplant werden, das die erste Anlaufstelle für Besucher der Schlossanlage darstellen wird.

Die Arbeit leitet ihre städtebauliche Lage und Anmutung von der Typologie eines dienenden Gebäudes (Orangerie) ab. Folgerichtig wird das selbstbewusste und zeitgemäße Gebäude aus der Geometrie der Querachse herausgerückt und vor der Waldkante der historischen Wallanlage platziert. Die Fortführung der historischen Achse wird weder „verbaut“ noch historisierend „fortgeführt“ sondern informell und „ländlich“ belassen.

Die Jury unter Leitung von Herrn Prof. Dr.-Ing. Droste prämierte die Arbeit, die in Zusammenarbeit mit Naumann Wasserkampf Architekten und C23 Landschaftsarchitekten entstanden ist, mit einem 3. Preis bei 26 teilnehmenden Büros.


Apotheke Uniklinik Kiel übergeben

Nachdem der Erweiterungsbau mit zusätzlichen Reinraumlaboren und Räumen für zentrale Warenanlieferung 2016 dem Nutzer übergeben wurde sind jetzt auch die Arbeiten im Bestandsgebäude abgeschlossen. Vor allem die vorhandenen Labor- und adminstrativen Bereiche wurden grundlegend saniert und mit aktueller Klima- und Lüftungstechnik ausgestattet. Das Bauvorhaben wurde in Zusammenarbeit mit dem Flensburger Architekturbüro Asmussen & Partner realisert, die u.a. für die örtliche Objektüberwachung verantwortlich waren.

Apotheke UKSH, Kiel


Energiesparendes Bauen in Sachsen: Auswahl und Ausstellung

Die Architektenkammer Sachsen will mit einer Ausstellung die Geschichte des Energiesparenden Bauens in Sachsen in den letzten 25 Jahren darstellen. Die Ausstellung wird zwischen dem 5. April und 3. Mai 2018 im Zentrum für Baukultur Sachsen in Dresden und danach in Prag, Oxford und Coventry  zu sehen sein. Im Rahmen eines Wettbewerbes wurden aus 38 eingereichten Objekten 27 durch eine fachkundige Jury ausgewählt. Das Leibniz Institut für ökologische Raumentwicklung (IOER) konnte sich für die Ausstellung qualifizieren. Peter Zirkel wird im Rahmen der Veranstaltung ‚Architektenweiß‘ das IOER im ZfBK  am 19.April 2018 ab 18.00 Uhr vorstellen.

Institut für ökologische Raumentwicklung, Dresden

Webseite Zentrum für Baukultur Sachsen


Haus in Strehlen übergeben

Nach zweijähriger Planungs- und Bauzeit wurde das Einfamilienhaus im Dresdner Stadtteil Strehlen nun an die Bauherrnschaft übergeben. Der Entwurf für das Haus ist davon bestimmt, ein kleines Bauvolumen mit den größeren Gebäuden der Nachbarschaft in Einklang zu bringen.  Die plastische Ausformung des Baukörpers und die  den Nachbaugebäuden entlehnte Höhenentwicklung verleihen dem Haus ein einprägsames Erscheinungsbild.


Landeskirchenarchiv, Dresden 3. Preis

Die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsen plant einen Archivneubau in dem sämtliche, bisher dezentral gelagerten, Archivalien der Region in einem Gebäude zentral und unter optimalen klimatischen Bedingungen aufbewahrt werden. Das landeskirchliche Archiv wird für 10.000 lfd.m Archivgut ausgelegt und soll später um 13.000 lfd.m erweitert werden können. Das Grundstück liegt in einem Gewerbegebiet am Stadtrand von Dresden.
Die Jury lobt vor allem die Setzung des Baukörpers, die das Haus als Solitär im städtebaulichen Umfeld wirksam verortet. Auch die Qualität der Eingangssituation mit räumlicher Aufweitung in die Magazinebenen und gleichzeitigem Blick in die tiefer gelegenen öffentlichen Bereiche wird als angemessene Geste anerkannt.
Der interdisziplinäre Wettbewerb wurde in Zusammenarbeit mit Rehwaldt Landschaftsarchitekten, mit den Tragwerksplanern von Engelbach & Partner und mit den Gebäudetechnikern von emutec Jena erarbeitet und mit einem 3. Preis ausgezeichnet.

Kirchenarchiv, Dresden


Peter Zirkel Gesellschaft von Architekten mbH

Aus "F29 Architekten GmbH" wird "Peter Zirkel Gesellschaft von Architekten mbH"

Ab 01.01.2018 wird Peter Zirkel als verantwortlicher Architekt das Büro Peter Zirkel Gesellschaft von Architekten mbH leiten.
Zusammen mit seinen Mitarbeitern wird er das Büro in gewohnter Weise führen.
Für eine Übergangszeit werden beide Gesellschaften weitergeführt bis die Tätigkeit der F29 Architekten GmbH beendet wird.


Wohnungsbau Johannstadt

Zusammen mit den Vorstandsmitgliedern der Wohnungsbaugenossenschaft Johannstadt, Herrn Alrik Mutze und Herrn Thomas Dietrich,
besuchten die Projektverantwortlichen das Ziegelwerk Klaus Huber in Graupzig bei Nossen. Die Ziegelei mit eigner Lehm- und Tongrube
produziert in langer Tradition Vormauersteine im Strangpressverfahren und auch handgeformte Steine für besondere Anwendungen.
Im Rahmen der Besichtigung wurden unterschiedliche Muster für die Fassade des Wohn- und Geschäftshauses an der Striesener Straße in Dresden besichtigt.
Es ist geplant, mit den Arbeiten an der Fassade im Sommer 2018 zu beginnen.


Vortrag in Moskau

Peter Zirkel spricht am 09.11.2017 über den Umbau des ehemaligen Sowjetischen Pavillon zum neuen Stadtarchiv in Leipzig. Der Vortrag findet im Rahmen der Messe Denkmal-Moskau statt. Das Ausstellungsgebäude befindet sich unweit des Kremls, im Zentrum von Moskau. Peter Zirkel spricht um 14.00 Uhr am Stand der Stadt Moskau im Gostiniy Dvor (Gostiniy Dvor Business and Exhibition Center) ul. Ilyinka, 4, 109012 Moskau.


Büroexkursion nach Russland

Peter Zirkel Architekten besuchten dieses Jahr Moskau.
Das Programm beinhaltete u.a.:

7 Schwester (Leonid Poljakow, Aleksandr Borezkij, Aleksej Duschkin, Boris Mezenzew)
Rusakow House of Culture (Konstantin Melnikov)
Centrosoyuz Building (Le Corbusier, N. Kolli)
Kaufhaus GUM, Moskauer Kreml (Alexander Pomeranzew)
Wohnhaus Bolshaya Tulskanja (Leonid Tscherikower)
Russian Academy of Science (Platanov, Barschtsch, Swesdin, Batyrewa, Sacharow)
Copper House (Sergej Skuratov Architects)
Centipede (Andrei Meerson)
Zuev Workers Club (Ilja Golossows)
Narkomfin Gebäude (Ginsburg, Milinis)
Dom Stolnik (Architectural Bureau A-B, Griffin Partners)
Melnikov House (Konstantin Melnikov)
ITRA - TASS (Architectural Bureau A-B, Griffin Partners)
Moscow IBC


Jahreskalender der Architektenkammer

Die Architektenkammer Sachsen veröffentlichte nunmehr in der achten Auflage einen Kalender der das qualitätvolle Architekturschaffen in allen Regionen Sachsens zum Gegenstand hat. Eine unabhängige Jury aus Architekten und Fotografen wählte unter 60 Einreichungen 27 Objekte am 21.06.2017 für den Kalender aus. Das Wohnungsbauprojekt für die Baugemeinschaft Johannstadt konnte sich bei der Auswahl für den Kalender qualifizieren.
Der Kalender kann bei der Architektenkammer Sachsen bezogen werden.

Baugemeinschaft Johannstadt, Dresden


Gustav-Adolf-Gedenkstätte, Lützen 1. Preis

Ein 2011 geborgenes Massengrab, mit 47 Skeletten der im Jahr 1632 gefallenen Soldaten, wird im Mittelpunkt der Ausstellung eines neuen Museumsgebäudes an der Gustav-Adolf-Gedenkstätte in Lützen stehen. Das Museum wird den Ort des Gedenkens an den bei der Schlacht von Lützen gefallenen Schwedenkönig Gustav Adolf baulich ergänzen. Neben dem gusseisern Baldachin von Karl Friedrich Schinkel aus dem Jahre 1837, der Kapelle des schwedischen Architekten Lars Wahlman von 1907 und zweier Blockhäuser von 1932 und 1982 wird das neue Museum vor allem an die Tausenden Soldaten erinnern, die bei dieser Schlacht ihr Leben lassen mussten.

Im Rahmen eines europaweit ausgeschriebenen Wettbewerbs wurde der Beitrag von Peter Zirkel (F29 Architekten) in Zusammenarbeit mit Max Wasserkampf, Julia Naumann und Station C23, Leipzig mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

Gustav-Adolf-Gedenkstätte, Lützen


Nominierung beim Deutschen Bauherrnpreis

Der Deutsche Bauherrenpreis ist als wichtigster Preis im Bereich des Wohnungsbaus in Deutschland bekannt. Er wird vom Verband der Wohnungswirtschaft GdW, dem Bund Deutscher Architekten BDA und dem Deutschen Städtetag ausgelobt und wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) unterstützt.

Am 14. und 15. Juli 2017 hat in Berlin die Jury unter dem Vorsitz von Heiner Farwick, Präsident BDA getagt und eine einstimmige Entscheidung über die Nominierungen und Bauherrenpreise getroffen. Der Jury lagen 60 von ursprünglich 173 eingereichten Projekten zur Beurteilung vor. Insgesamt haben es 33 Projekte in 11 Themengruppen auf die Nominierungsliste geschafft. Wer die Preise mit nach Hause nehmen darf, wird am 21. Februar 2018 bei der Preisverleihung im Palais am Funkturm in Berlin im Rahmen der Baufachmesse bautec bekannt gegeben.

Das Wohngebäude für die Baugemeinschaft Johannstadt wurde in der Kategorie 'Bauen in Gemeinschaft' für den Deutschen Bauherrnpreis nominierten. Neben der architektonischen Qualität wird die Arbeit einer Baugemeinschaft beim Projekt gewürdigt.

Baugemeinschaft Johannstadt, Dresden

Verzeichnis der nominierten Arbeiten:
Webseite Deutscher Bauherrnpreis


Sächsischer Staatspreis für Baukultur 2017

Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung, Engere Wahl

Das Sächsische Staatsministerium des Innern, die Ingenieurkammer Sachsen und die Architektenkammer Sachsen lobten den Sächsischen Staatspreis für Baukultur 2017 aus. Der Staatspreis wird für Leistungen auf dem Gebiet der Baukultur in Sachsen verliehen. In diesem Jahr lautete das Wettbewerbsthema „BAU - KULTUR - BILDUNG“. Dabei waren sanierte und/oder umgenutzte Bestandsbauten mit Bildungscharakter zum Wettbewerb zugelassen. Eine unabhängige Jury entscheidet über die Vergabe und die Aufteilung der Auslobungssumme auf Bauherr, Entwurfsverfasser und Ausführende. Es konnten realisierte Projekte der vergangenen zehn Jahre in Sachsen eingereicht werden.

Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung konnte sich, bei 31 eingereichten Arbeiten, unter den preiswürdigen Projekten platzieren.


Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde

1.Preis

Auszug aus dem Protokoll der Preisgerichtssitzung:

Den Verfassern gelingt es, durch die Anordnung eines kleinen Eingangsplatzes die stadträumliche Verbindung zur Paul-Gerhardt-Kirche überzeugend herzustellen. Die Zonierung der Eingangssequenz mit Vorplatz – Vestibül – Windfang stellt eine angemessene und dem Ort adäquate Zugangssituation dar. Die Traufe der Nachbarbebauung wird aufgenommen, somit bindet sich der Neubau nahtlos in den Straßenraum ein. Das flachgeneigte Satteldach mündet in einer Eckbetonung. Diese fast turmartige Lösung betont den Eingang und kann als sichtbares Zeichen des neuen Gemeindezentrums in Lübben gelesen werden.

Durch das Klinkermauerwerk wird die Sonderstellung des Gebäudes in Funktion und Nutzung erkennbar und die Eingliederung in den Straßenraum erreicht. Die angemessene Öffnung des großen Saales durch kleinteiligere Fenster im Erdgeschoss bewirkt eine geborgene Atmosphäre ohne sich der Öffentlichkeit zu verschließen. Die Aspekte der Nachhaltigkeit und der Umgang mit Umwelt und Energie (Bewahrung der Schöpfung) werden durch Materialwahl, Gebäudehülle und sparsame haustechnische Installationen umgesetzt.


Baugemeinschaft Johannstadt

Nach intensiver 4 jähriger Planungs- und Bauzeit ist das Wohngebäude für 11 Familien in der Dresdner Johannstadt nun fertig gestellt.

Baugemeinschaft Johannstadt, Dresden


Vortrag TU Dresden

Die Vortragsreihe spann_weiten spiegelt in ihrer Bandbreite das Architekturgeschehen unserer Zeit mit Referenten wider, die ebenso unterschiedlich sind wie ihre Themen.
Architekten, Landschaftsarchitekten und Theoretiker sprechen in Werkberichten über Ihre Arbeit. Sie zeigen die Entstehungsprozesse, Entwurfsstrategien, entscheidungsprägenden Einflüsse und den Weg zur Realisierung auf und werten die Ergebnisse aus.
Peter Zirkel gibt einen Überblick zu aktuellen Projekten von f29 Architekten am Mittwoch, 10.05.2017, 18.30 Uhr im Andreas Schubert Bau an der TU Dresden.

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Springhouse: Führung Gartenstadt Hellerau

springhouse ist ein Projekt, das Recherche, Künstlerresidenz, Performanceprogramm und Festival verbindet. Bisher hat springhouse viermal an verschiedenen Orten in Dresden stattgefunden und wird 2017 zum ersten Mal von HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden veranstaltet. Über 20 Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Bildende Kunst, Performing Arts und Musik werden vom 1.-7. Mai für eine Residenz nach HELLERAU eingeladen. Vom 5.-7. Mai werden in Form von Ausstellungen, Installationen, Lectures, Performances, Showings und anderen Formaten die Arbeitsergebnisse der Residenzwoche präsentiert.

Für springhouse wird Peter Zirkel einen Spaziergang durch die Gartenstadt Hellerau anbieten, der besonders das Verhältnis von Moderne und Tradition in der Baukunst der Hellerau Gartenstadt beleuchtet. Im Rahmen des Rundganges wird insbesondere das Wohnhaus Lindenberg, ein Projekt von Peter Zirkel aus dem Jahre 1999, näher erläutert. Treffpunkt ist das Foyer im Festspielhaus HELLERAU

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Haus Gaber/Richter

Unter dem Titel 'Fein am Dorfhain' ist das Wohnhaus Gaber/Richter in der aktuellen Ausgabe von '100 Deutsche Häuser (Ausgabe 2016/2017)' veröffentlicht.

"Warum 100 Projekte von 100 Architekturbüros aus ganz Deutschland? Es gibt genau 100 Erklärungen dafür, und alle finden Sie auf den nächsten Seiten: Wir glauben an die Vielfalt, wir glauben an die Individualität und wir glauben an den Mehrwert von Architektur. Und nicht zuletzt: an die gemeinsame Sache von Planern und Bauherren." So die einleitenden Worte der verantwortlichen Chefredakteurin Manuela Hötzl in der neuen Ausgabe von 100 Deutsche Häuser.

Das Magazin ist im Fachhandel oder direkt beim Herausgeber, der 100Medien GmbH, Pelzetleite 65, D-90614 Ammerndorf (ISSN: 4-190147-414900; ISBN: 978-3-903131-78-1) erhältlich.


Wohnungsbau am Bayerischen Bahnhof, Leipzig 1.Preis

Die Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH, eine 100%ige Tochter der Stadt Leipzig, und mit ca. 35.000 Wohnungen der größte Wohnungsanbieter in der Region, beabsichtigt einen Neubau im Stadtteil Zentrum-Süd in Leipzig zu errichten. Unweit des Bayerischen Bahnhofes gelegen, befindet sich das Grundstück an der Schnittstelle zwischen gründerzeitlicher Stadtstruktur und offener Zeilenbebauung aus den 1970er Jahren. Dort soll ein gemischt genutztes Gebäude, mit unterschiedlichem Wohnungsangebot, Gewerbeeinheiten und einer Kita, entstehen.

Der Beitrag von F29 gliedert das Grundstück in zwei Bereiche, die mit zwei unterschiedlichen Baukörpern besetzt werden. Eine zeilenartige Bebauung entlang der Bernhard-Göring-Straße und ein punktförmiges Gebäude am Übergang zum bestehenden Plattenbau im Hof. Die unterschiedlichen Nutzungen werden horizontal im Haus übereinander angeordnet: Läden, Kita und Sozialwohnungen in den Sockelzonen, die Regelwohnungen in den darüber liegenden Etagen und die Penthousewohnungen in den Dachgeschossen.

Bei der Jurysitzung am 16.02.2017 wurde der Beitrag von F29 Architekten in Zusammenarbeit mit APB.Architekten, Hamburg mit dem 1.Preis ausgezeichnet.


Altcotta, Dresden 1.Preis

Der Eigentümer des Einzelhandelkomplexes „Am Frosch“ in Altcotta beabsichtigt eine hochbauliche Neuausrichtung. Dabei soll der bestehende Einzelhandel ersetzt werden und zusätzlich auch eine Pflegeeinrichtung mit Einheiten für altersgerechtes Wohnen unterkommen. Das Stadtplanungsamt Dresden nimmt dies zum Anlass, die gesamte städtebauliche Situation Altcottas neu zu betrachten. Mittels eines Werkstattverfahrens sollen sowohl architektonische Entwürfe für den Neubau entstehen, als auch städtebauliche Lösungsansätze für das gesamte Untersuchungsgebiet aufgezeigt werden.

Der neue Wohn- und Gewerbekomplex positioniert sich mit seinen straßenbegleitenden Außenkanten in der nördlichen Grundstückshälfte. Die Lage und die gewerblichen Nutzungen im Erdgeschoss tragen zur Belebung des zukünftigen Stadtplatzes bei. Der Baukörper mit Klinkerfassade und Satteldach bildet mit dem Rathausturm und dem Erlwein Gymnasium ein Ensemble, dass sich in freier Anordnung um den Platz gruppiert und dessen räumliche Ausdehnung begrenzt.

Bei der Jurysitzung am 10.02.2017 wurde unter Leitung der Preisgerichtsvorsitzenden Canan Rhode-Can der Beitrag von F29 Architekten in Zusammenarbeit mit Rehwaldt Landschaftsarchitekten mit dem 1. Preis ausgezeichnet.


German Design Award 2017 Winner

Die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle wird für die Architektur ihrer Bibliothek mit dem bedeutenden German Design Award prämiert. Sie wird beim German Design Award 2017 die Auszeichnung „Winner“ in der Kategorie „Architecture“ zugesprochen. Insgesamt 4.058 internationale Projekte bewarben sich für den German Design Award, davon 200 in der Kategorie „Architecture“.
Der internationale Preis des Rat für Formgebung zeichnet innovative Produkte und Projekte, ihre Hersteller und Gestalter aus, die in der deutschen und internationalen Designlandschaft wegweisend sind.
Die Verleihung findet am 10. Februar 2017 im Rahmen der Konsumgütermesse Ambiente in Frankfurt am Main statt.

» German Design Award


1. Aachener Tagung ‚Identität der Architektur‘

Unter wechselnden Themen stellt die jährliche Konferenz an der RWTH Aachen, Fakultät für Architektur, die grundlegende Frage nach der Identität der Architektur – eine Frage, die das Selbstverständnis der Disziplin angeht und sich zuerst an ihre maßgeblichen Vertreter richtet, an die Architekten. Die erste Tagung thematisiert den Ort als eine der grundsätzlichen Einflussgrößen beim Entwurf und Bau von Architektur und Stadt. Gebaute Architektur ist immer an einen realen Ort gebunden. Durch die Eigenheiten des Ortes erfolgt die Individualisierung der Aufgabe, entsteht die Besonderheit die nur im Dialog und in Bezugnahme auf den physischen Kontext erschlossen werden kann. Unter dem Thema „Ort“ geht die Konferenz dieser Frage nach dem Ortsbezug der Architektur und seiner möglichen Verankerung innerhalb der Disziplin nach. Wie kann man den Ort verstehen und seinen Anspruch, den er an die Architektur stellt; wie kann die Architektur auf den Ort reagieren?

Peter Zirkel spricht am 26.01.2017 bei dieser Tagung über die Mediathek in Halle.

» Zum Tagungsprogramm


Deutscher Werbund e.V.

„Der Deutsche Werkbund wurde 1907 mit der Absicht „der Veredelung der gewerblichen Arbeit im Zusammenwirken von Kunst, Industrie und Handwerk“ gegründet. Er hat wesentliche Impulse zur Industrie- und Gestaltungskultur gegeben und wirkt für ein qualitätvolles Gestalten der humanen Umwelt. Als Bund wird er von Gestaltern, kulturell-gesellschaftlich engagierten Personen, Selbständigen und Unternehmen getragen, die das Ziel, eine qualitätvolle Gestaltung unserer Umwelt, mit interdisziplinär bearbeiteten Themen in den Bereichen Gesellschaft, Architektur, Landschaft, Wohnen, Design, Kunst, Denkmalpflege, Soziales und Energie beispielhaft verfolgen“.

Peter Zirkel wurde am 28.11.2016 als Mitglied in den Deutschen Werkbund berufen.

Deutscher Werkbund e.V


Alle Jahre wieder!

F29 Architekten wünschen allen Freunden und Geschäftspartnern ein Frohes Fest und ein erfolgreiches Jahr 2017!


Büroexkursion: Mailand

Das Programm beinhaltete u.a.:

City Life (Hadid, Libeskind, Isozaki, im Bau)
Fondazione Prada (Rem Koolhaas, 2015)
Fondation feltrinelli (Herzog & de Meuron, 2015)
Casa della memoria (baukuh, 2015)
MUDEC (David Chipperfield, 2015)
Bosco verticale (Boeri Studio, 2014)
Nuova sede, Università Bocconi (Grafton Architects , 2008)
Edificio al Gallaratese (Aldo Rossi, 1973)
Francesco Fopponino (Gio Ponni, 1964)
Torre Pirelli (Gio Ponti, 1960)
Condominio Via Quadronno (Angelo Mangiarotti, 1960)
Torre Velasca (BBPR, 1958)
Casa Tognella (Ignazio Gardella, 1953)
Convento Sant'Angelo (Giovanni Muzio, 1947)
Como: Casa del Fascio (Giuseppe Terragni, 1936)
Case Bonaiti Malugani (Giovanni Muzio, 1936)
Casa Rustici (Giuseppe Terragni, 1935)
Ca'Brütta (Giovanni Muzio, 1923)
Santa Maria delle Gracie mit Leonardo Davincis Abendmahl


Architekturführer Deutschland

Der renommierte DOM publishers Verlag wird am 2. Dezember 2016 bei einer offiziellen Buchpräsentation in Berlin den neu herausgegebenen Architekturführer Deutschland 2017 präsentieren. Im Architekturführer werden 97 aktuelle Bauwerke aus ganz Deutschland vorgestellt. Sie spiegeln mit qualitätsvollen Beispielen das aktuelle Baugeschehen in Deutschland wieder. Recherchiert wurden die Bauten vom Deutschen Architekturmuseum (DAM) in Zusammenarbeit mit den Architektenkammern der Länder. Die Mediathek Burg Giebichenstein in Halle wurde in die Auswahl mit aufgenommen und im Führer ausführlich präsentiert.

DOM Publishers


Friedenslazarett, Festung Königstein

Nach gewonnenem Wettbewerb 2011 und einer 5-jährigen Planungsunterbrechung wurde der erste Zwischenschritt zur Sanierung des Friedenslazarett auf der Festung Königstein jetzt abgeschlossen. Auf Basis der Planung zur zukünftigen Nutzung als Appartementgebäude wurden vorgezogene Rohbauarbeiten und eine haustechnische Grundausstattungen realisiert, damit das Gebäude in den nächsten Jahren als Interim-Standort für die Festungsverwaltung genutzt werden kann.

Friedenslazarett, Festung Königstein


Architekt/Absolvent für Wettbewerbe gesucht

Wir suchen einen neuen Mitarbeiter / Mitarbeiterin für die Bearbeitung von Wettbewerben, Gutachten und zur Erstellung von Präsentationszeichnungen. Daneben erwarten wir, dass die Themenfelder Öffentlichkeitsarbeit (Publikationen, Website, Social Media-Auftritt, Architekturpreise, Präsentationen, Veranstaltungen) und Bewerbungsverfahren zu Wettbewerben selbstständig bearbeitet werden.

Wir arbeiten mit ArchiCad, Sketchup und den gängigen Layout Programmen von Adobe, die auch beherrscht werden sollten.

Wir bieten eine flache Hierarchie, nette Leute und vor allem ein breites Aufgabenspektrum.


Stadtarchiv Leipzig – Baubeginn

Nach 15 monatiger Planungszeit konnte nun termingerecht mit den Arbeiten zum neuen Stadtarchiv begonnen werden. Das Stadtarchiv mit seinen Beständen aus mehr als 4.000 Urkunden, 11.000 laufenden Meter Akten, 85.000 Karten und Plänen, 345.000 Fotos und Postkarten wird in den ehemaligen Sowjet Pavillon auf dem Gelände der Alten Messe Leipzig ziehen.

Hierfür wird das ehemalige Eingangsgebäude, der sogenannte Portikus mit dem signifikanten goldenen Turm, zum öffentlichen Bereich mit Lesesaal, Vortragsraum und den Büros der Verwaltung umgebaut. Das eigentliche Magazin für die Akten entsteht als Neubau direkt dahinter. Hierfür ist jetzt ein Teil der früheren Ausstellungshalle abgerissen worden. Geplant Fertigstellung des Archives ist 2018.

Stadtarchiv Alte Messe


Kompetenzzuwachs: Fachplanerin, Barrierefreies Bauen

Gaby Heijltjes hat an der Fortbildungsveranstaltung 'Fachplaner für Barrierefreies Bauen' in der Zeit vom 13.11.2015 bis 17.06.2016 Teil genommen. Der vom Europäischen Institut für postgraduale Bildung GmbH (EIPOS) organisierte Kurs, berechtigt Gaby Heijltjes, nach jetzt erfolgreich bestandener Prüfung, sich 'Fachplanerin für Barrierefreies Bauen' zu nennen.

Hauptschwerpunkt dieser Weiterbildungsmaßnahme, waren nicht nur bautechnische Aspekte, sondern vor allem die konzeptionelle Begleitung aller am Bau Beteiligter in einer frühen Phase eines Projektes. Sie ist nun befähigt, selbständige schlüssige Planungen im Sinne der Vorschriften für Neubauten und Bestandsbauten zu erarbeiten und gestalterisch hochwertige und nachhaltige Lösungen anzubieten.


Schillerhort, Radebeul – Engere Wahl

Beim nicht offenen interdisziplinärem Realisierungswettbewerb für den Hortneubau der Friedrich Schiller Grundschule in Radebeul erreichte der Beitrag von f29 Architekten und r+b landschaft s architektur die engere Wahl der preiswürdigen Entwürfe. Die Jury beurteilte den Beitrag wie folgt:

"Der Entwurfsverfasser hat sich die Radebeuler Laubenkultur als Anregung genommen. Der Baukörper schiebt sich in den vorhanden, dichten Baumbestand ein, wobei der im Grundriss zweigeteilte Baukörper in seiner Größe nicht dem Maßstab einer Laubenarchitektur entspricht und zum Kreuzungsbereich wenig stadträumliche Präsenz zeigt. Der Baukörper ist filigran in der Fassadengestaltung und passt sich dem Geländeanstieg gut an. Die Integration der Topografie des Geländes in die damit verbundenen unterschiedlichen Raumhöhen werden positiv bewertet. Das Oberlicht im Gebäude trägt zur Belichtung der Räume in Richtung Norden bei. Ebenso wird die Nordausrichtung des Gebäudes und des Belassen einer Vielzahl der Bestandsbäume für die Nutzung des Gartens und der Terrasse / Laubengang begrüßt. Die „Porch“ / Laubengang kann hervorragend für die Arbeit des Horts genutzt werden....."

Schillerhort


Stadtarchiv Leipzig

Bei den nun begonnen Abrissarbeiten zum Umbau der Halle 12 (ehemaliger Sowjetpavillon auf der Alten Messe Leipzig) sind zwei riesige Glasmosaike (ca. 8 x 15 Meter) zum Vorschein gekommen, deren Existenz nicht bekannt war. Sie lassen sich auf Mitte der 1950er Jahre datieren, da sie Bestandteil einer räumlichen Inszenierung waren, die dem Personenkult von Stalin und Lenin diente. Aufgrund der Dimensionen der Mosaike lassen sie sich nicht in die räumliche und technische Konzeption der zukünftigen Magazinbereiche integrieren. Die örtliche Denkmalpflege und der Eigentümer haben sich darauf verständigt, die Mosaike abzunehmen und zu sichern.

Stadtarchiv Alte Messe


DAM-Preis für Architektur 2017

Die Mediathek der Hochschule Burg Giebichenstein wurde vom DAM (Deutsches Architekturmuseum) in Frankfurt/Main für den "DAM Preis für Architektur 2017" nominiert. Damit befindet sich die Mediathek in der Longlist-Auswahl des renomierten Architekturpreises. Im Zuge des weiteren Verfahrens werden bis Herbst 2016 die Siegerprojekte aus dieser Auswahl ermittelt.

Seit 2007 verleiht das DAM jährlich den DAM Preis für Architektur in Deutschland. Publiziert wird das Preisträgerprojekt zusammen mit Gebäuden der engeren Wahl und drei Gebäuden von deutschen Architekten in anderen Ländern im Deutschen Architektur Jahrbuch. Eine Sonderausstellung im DAM begleitet diese Publikation.

» www.dam-preis.de


Richtfest Baugemeinschaft Johannstadt

Gemeinsam mit der Baugemeinschaft wurde am 8.4. bei bestem Wetter das Richtfest für das Mehrfamilienhaus gefeiert. Bis Ende des Jahres entstehen 11 Eigentumswohnungen in fünf Regelgeschossen und einem Staffelgeschoss.

Baugemeinschaft Johannstadt


Auszeichnung beim Deutschen Hochschulbaupreis 2016

Bundesbauministerin Barbara Hendriks vergab am 04.04.2016 in Berlin den Deutschen Hochschulpreis. Unter den 37 Einreichungen wurden neben dem 1. Preis auch zwei Auszeichnungen vergeben. Eine davon erhielt die Mediathek in Halle.

Die Jury erläuterte das Projekt wie folgt:
Das hier vorgestellte Gebäude zählt zweifelsohne zu den Königsaufgaben, der sich ein Planerteam stellen kann: in einer weitläufigen Gartenanlage, umgeben von historischen Erbstücken und genutzt von Kunststudierenden soll eine neue Mediathek entstehen. Eine solche Aufgabe fordert Augenmaß und eine hohe Professionalität im Umgang mit den baulichen Mitteln. Beides ist hier vorbildlich eingelöst worden. Der schöne schlanke Bau fügt sich selbstverständlich in die bestehende bauliche Nachbarschaft der Baudenkmale ein, findet eine überzeugende Balance zwischen der respektvollen Unterordnung und einer souveränen Eigenständigkeit. Klug ist, das Neue außerhalb jeder Konkurrenz als pavillonartige Gebäude, ähnlich der Tradition früherer Orangerien in die Parkanlage einzubetten. Zwei- eigentlich dreigeschossig in den Hang geschoben, mit einer bewunderswerten Disziplin im baulichen Detail. Überzeugend ist die Klarheit der baulichen Struktur, die Definition der Gebäudehülle, die feine Rhythmisierung der hölzernen Fassadenelemente.

Mediathek Burg Giebichenstein


Wohn- und Geschäftshaus, Dresden 1.Preis

Im Rahmen einer mehrstufigen Konzeptstudie hatte die Wohnungsgenossenschaft Johannstadt eG (WGJ) acht Architekturbüros eingeladen, Vorentwürfe zu erstellen. An städtebaulich exponierter Stelle im Dresdner Stadtteil Johannstadt soll auf einer ca. 1.500m² großen Parzelle bis 2018 ein Wohn- und Geschäftshaus errichtet werden. Neben der Wohnnutzung mit vor allem 2- und 3-Raum-Wohnungen werden EG und 1. OG mit Laden- und Büronutzung beplant.

Der Beitrag von F29 Architekten ordnet das heterogene städtebauliche Umfeld mit einem differenziert gestalteten Baukörper. Der Entwurf greift das bestehende Rudiment der angedeuteten Blockrandbebauung des Nachbarhauses („ADAC-Haus“) auf und formuliert im Kreuzungsbereich einen Endpunkt welcher selbsterklärend von der straßenbegleitenden Bebauung in das östliche Gebiet freistehender Solitäre überleitet. In Maß und Form orientiert sich die Zeile des Entwurfes am angrenzenden ADAC-Haus um am Kreuzungsbereich daraus eine markante turmähnliche Bebauung abzuleiten.

Gebäudekomposition und die Organisation der Wohnungen überzeugten, so dass die WGJ sich entschieden hat den Beitrag von F29 mit dem ersten Preis auszuzeichnen.


Auszeichnung beim Architekturpreis Sachsen-Anhalt 2016

Mediathek Burg Giebichenstein, Halle

Beurteilung der Jury:

Städtebaulich gut positioniert auf dem hügeligen Grundstück gibt die Mediathek einen spannenden Kontrast zum Haupthaus aus Stein in einem schönen Materialgleichgewicht. Das neue Haus hat eine Leichtigkeit wie ein Gartenpavillon.Die Tragstruktur ist minimal und rhythmisch, wodurch eine enorme Flexibilität für die Zukunft entsteht. Abwechslung in diesem Regelmaß bringen die Lufträume, die interessante Aussichten auf die reiche Umgebung bieten. Auch in puncto Sicherheit und technische Anordnung kann sich das Gebäude leicht an zukünftige Nutzungen anpassen. Durch intelligente Planung, u.a. der Leitungsverläufe und Verdunklungsschirme, durch den gewählten Innenausbau und die neutralen Materialien, macht das Ganze einen sehr aufgeräumten Eindruck.
Das Haus ist schön, einfach, flexibel und gemacht für lange Zeit. Bauherr, Architekt und Benutzer werden das noch lange genießen.

» Mediathek Burg Giebichenstein


Mediathek Burg Giebichenstein, Halle

In der aktuellen Ausgabe 7.2016 der Bauwelt, Thema "Wieviel Holz solls denn sein?", wird die Mediathek der Hochschule Burg Giebichenstein vorgestellt.

» mehr zum Projekt auf bauwelt.de


Änderung Geschäftsführung F29 Architekten

Ab 01.01.2016 wird ein Gründungsgesellschafter der F29 Architekten GmbH, Christian Schmitz, das Büro verlassen. Peter Zirkel wird als alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer das Architekturbüro in gewohnter Weise weiter leiten.


Alle Jahre wieder!

F29 Architekten wünschen allen Freunden und Geschäftspartnern ein Frohes Fest und ein erfolgreiches Jahr 2016!


Büroexkursion 2015: Hamburg

Das Programm beinhaltete u.a.:

Energiebunker Wilhelmsburg (HeggerHeggerSchleiff, 2013)
Jugendzentrum (Kersten+Kopp, 2010)
Inselleben (Hausschild+Siegel, 2013)
Finanzbehörde (Fritz Schumacher, 1926)
Grundbuchhalle (Fritz Schumacher, 1930)
Kontorhaus Brahms (Lundt & Kallmorgen, 1904)
Galerie der Gegenwart (O.M.Ungers, 1997)
Rechtshaus (medium Architekten,2004)
Staatsarchiv (Jan Störmer, 1997)
Waterfront Osterbek (Fink+Jocher, 2011)
Krematorium Ohlsdorf (Fritz Schumacher, 1932)
Bürobesichtigung APB (Moritz Schneider)
HafenCity Universität (Code Unique, 2014)
Elbphilharmonie (Herzog & de Meuron, 2017)
Katharinenquartier (Kleffel Papay Warncke, 2014)
Büro-und Geschäftshaus Domstraße (Schenk+Waiblinger, 2009)
Bildungszentrum Innovations-Campus (Hörter+Trautmann, 2014)
Sprinkenhof (Fritz Höger, 1947)
Chilehaus (Fritz Höger, 1924)


Wohnen Plus, Elsenfeld

Mit der Bebauung am Gatterweg findet die 15 Jahre dauernde Konversion eines 4 ha großen Industriegeländes in ein Wohngebiet seinen vorläufigen Abschluss. Die beiden Hauseinheiten vollenden den Straßenraum am Gatterweg in Elsenfeld am Main. 17 Wohnungen in unterschiedlichen Größen wurden termingerecht an die Eigentümer übergeben. Die Häuser erfüllen die Anforderungen an das barrierefreie Bauen und sind mit KfW-70-Standard realisiert.

Wohnen Plus


Neubau Bauhaus Archiv

Da das Bestandsgebäude des Bauhaus-Archiv von Walter Gropius den Anforderungen an einen zeitgemäßen Museumsbetrieb nicht mehr gerecht wird und Aufgrund der gewachsenen Sammlung die Grenzen seiner Kapazität erreicht hat, wurde ein Wettbewerb um den Neubau des Museums für Gestaltug ausgelobt. Das Museum soll die bislang im Archiv untergebrachten Exponate einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen sowie die Ideen des Bauhauses und deren Bezug zur Gegenwart vermitteln.
Die Jury würdigte unter den 41 eingereichten Arbeiten des internationalen Architektenwettbewerbes den Beitrag von F29 Architekten, der sich intensiv mit den stadträumlichen Verhältnissen des Ortes auseinandersetzt, mit einer Anerkennung.

Bauhaus Archiv Berlin


Herz statt Hetze

F29 Architekten stehen für ein weltoffenes Dresden für alle Menschen, unabhängig von Herkunft, Glaube und persönlichem Lebensentwurf. Es liegt in unser aller Händen dem wachsenden Klima von Hass und Intoleranz Einhalt zu gebieten.


Mediathek Burg Giebichenstein, Halle

Nach gewonnen Wettbewerb 2011 und 4 jähriger Planungs- und Bauzeit ist die Mediathek der Burg Giebichenstein nun fertig gestellt. Der Umzug wird bis 05.10.2015 abgeschlossen sein, so dass zu Semesterbeginn das Haus für alle Besucher zur Verfügung steht.

Mediathek Burg Giebichenstein Halle


Publikation „Momentaufnahme 2015“

Nachdem seit dem letzten Jahrbuch des BDA Landesverband Sachsen 14 Jahre verstrichen sind, sah der LV den Zeitpunkt für eine erneute „Momentaufnahme“ gekommen. Vorgestellt werden neben einer Vielzahl von Bauten anderer Sächsischer BDA-Kollegen auch zwei Bauten des Büros F29 Architekten. Der Um- und Erweiterungsbau des "Leibniz-Instituts für Ökologische Raumentwicklung" in Dresden sowie der Umbau der Publikumsbereiche der "Amerika-Gedenkbibliothek" in Berlin-Kreuzberg zeigen exemplarisch den Umgang des Büros mit Bestandsbauten der Nachkriegsmoderne aus beiden Teilen Deutschlands.

Eine Dokumentation aller Preisträger des Architekturpreises des BDA LV Sachsen seit 1991 sowie des erstmalig 2014 ausgelobten „Studienpreis Konrad Wachsmann“ , ein Förderpreis für Absolventen sächsischer Hochschulen, dokumentieren das baukulturelle Engagement des Landesverbands.

Die Publikation von 178 Seiten mit vielen farbigen Abbildungen und Plänen ist für 12,50 Euro zzgl. 5 Euro Versand per E-Mail unter info@bda-sachsen.de zu bestellen.


Umbau Wohnquartier Cottbuser Tor

Die Gebäudewirtschaft Cottbus GmbH (GWC) als Eigentümerin des Gebäudekomplexes an der Dresdner Straße plant diesen umfassend zu modernisieren, instand zu setzen und den Bestand an heutige Wohnbedingungen anzupassen. Die Wohnanlage wurde 1939 unter Leitung des verantwortlichen Architekten Rudolf Striefler erbaut. Es wurden 188 Wohnungen in zwei Blöcken errichtet, wovon einer jetzt umgebaut werden soll. Das Ensemble wurde aufgrund seiner geschichtlichen Bedeutung und aufgrund seiner besonderen städtebaulichen Wirkung als 'Eingangstor' in die Stadt Cottbus in die Denkmalliste des Landes Brandburg eingetragen.
Der Beitrag von F29 respektiert die Grundstruktur des Hauses und legt den Schwerpunkt der Bearbeitung auf die Verbesserung der Grundrissqualitäten. Deshalb ist es möglich das Erscheinungsbild zur Straße nahezu vollständig zu erhalten. Im Hof wird über die gesamte Fassade eine Holzkonstruktion vorgestellt, die die notwendigen Freibereiche für die Wohnungen schafft.
Im zweiphasigen Verfahren wurde der Entwurf von F29 Architekten für die zweite Bearbeitungsstufe ausgewählt und in die 'Engere Wahl' der prämierten Arbeiten mit aufgenommen.


Antoniter Quartier Köln, Anerkennung

Der Entwurf befreit die Antoniterkirche von den südlich angrenzenden Bestandsgebäuden und definiert einen neuen Blockrandabschluß zwischen Schildergasse und Antoniterstraße. Eingerahmt zwischen der neuen Blockrandbebauung im Osten und der bestehenden Bebauung im Westen bilden die beiden freigestellten Baukörper Antoniterkirche und Citykirchenzentrum ein stadträumliches Spannungsfeld, in dem der neue Kirchplatz vielfältige Freiräume für die Aktivitäten des Gemeindelebens bietet. – Antoniterkirche und Citykirchenzentrum treten städtebaulich und inhaltlich in einen Dialog. Das Gemeindezentrum vis-à-vis der Kirche wird als markantes Haus platziert. Das Gemeindeleben wird nach außen hin sichtbar gemacht und verankert den Neubau als wichtigen, kirchlichen Baustein markant und einladend im Stadtbild. Die Jury würdigte die "explizit urbane Haltung" mit "allseitig gleichwerigen Raumkanten" mit einer Anerkennung.

Antoniter Quartier Köln


Landesvorsitzenden des BDA LV Sachsen gewählt

Zur Mitgliederversammlung am 05.07.2015 im Galeriesaal der historischen Deutschen Werkstätten Hellerau wurde Christian Schmitz zum Landesvorsitzenden des BDA Landesverbandes Sachsen gewählt. Er löst damit den langjährigen Vorsitzenden Ronald R. Wanderer (Leipzig) ab.


BDA Preis Berlin 2015 – Abstimmung Publikumspreis

Der BDA Landesverband Berlin lobtzum zweiten Mal den BDA-PREIS BERLIN 2015 – PUBLIKUMSPREIS aus. Die Öffentlichkeit ist eingeladen, ihr Urteil zu den Einreichungen des BDA-PREIS BERLIN 2015 abzugeben und ihre Favoriten für den Publikumspreis zu wählen. Ziel ist es, damit die Diskussion über die Baukultur in Berlin und darüber hinaus zu stärken.Über das Online-Portal www.bda-preis-berlin.de können vom 20. Mai bis 24. Juni 2015 bis zu drei Projekte für den Publikumspreis vorgeschlagen werden.Der BDA Berlin verlost unter allen Teilnehmern der Abstimmung 20x zwei Freikarten zur großen Preisverleihung zum BDA PREIS BERLIN 2015 am 3. Juli 2015 im Konzertsaal der UdK.

F29 Architekten sind mit dem Projekt Amerika-Gedenkbibliothek Berlin vertreten. Gelistet ist die AGB bei der Abstimmung als Projekt Nr. 23.


Innenraumgestaltung Parochialkirche Berlin, Wettbewerb

Die Parochialkirche in Berlin, ein barocker Zentralkirchenbau aus dem Jahr 1715 in Berlin Mitte, bietet seit seiner Zerstörung 1944 und Reparaturen in den 1960er und den 1990er Jahren das Bild einer "Ruine unter Dach". Das Äußere bis auf die fehlende Turmspitze wiederhergestellt verblieb das Kirchenschiff in rohbaumäßiger Erscheinung mit deutlichen Spuren der Kriegszerstörung. Nur noch unregelmäßig für sakrale Zwecke genutzt soll der Kirchenraum sowohl für kulturelle Veranstaltungen als auch, in einem zweiten Schritt, als Schaudepot für kirchliche Kunst ertüchtigt und organisiert Werden.
Der vorgeschlagene Entwurf nimmt die Geometrie des Kirchengrundrisses auf und leitet aus dieser ein Raummöbel ab. Das Möbel dient unter anderem als klimatisierter Magazinschrank für die konservatorisch anspruchsvollen Kunstwerke, als Tribüne für Veranstaltungen, es trägt die neuerrichtete Orgel und gliedert den Kirchenraum in einen umschlossenen Innen-Raum für sakrale und weltliche Veranstaltungen sowie Flächen für Ausstellungen und Kunst.

Die Bearbeitung erfolgte in Zusammenarbeit mit Innius DÖ, Dresden


Baubeginn, Baugemeinschaft Johann

Auf dem Grundstück in der Dresdener Johannstadt wurde mit den Arbeiten für ein siebengeschossiges Mehrfamilienhaus begonnen. Bis zum Sommer 2016 entstehen 11 Eigentumswohnungen in fünf Regelgeschossen und einem Staffelgeschoss.

Baugemeinschaft Johannstadt


Stadtarchiv Alte Messe Leipzig, 1. Preis

Das Stadtarchiv Leipzig gehört mit seinen mehr als 4.000 Urkunden, 11.000 laufenden Meter Akten, 85.000 Karten und Plänen, 345.000 Fotos und Postkarten zu den bedeutesten kommunalen Archiven in Deutschland. Es dokumentiert die Geschichte Leipzigs von der Stadtrechtsverleihung um 1165 bis in die jüngste Vergangenheit. Seit 1994 in der Torgauer Straße 74 untergebracht wird aufgrund des unzureichenden Raumangebotes ein neuer Standort notwendig.

Dieser wird bis 2017 im ehemaligen Sowjetischen Pavillon auf dem Areal der Alte Messe entstehen. Das Bauwerk 1924 von den Architekten Oskar Pusch und Carl Krämer als Messehalle für Werkzeugmaschinen gebaut, diente nach Umbauten in den 1950'er und 1980'er als Pavillon der UdSSR. Seit dem Umzug der Messe auf das neue Messegelände steht das Gebäude leer und wird zukünftig als Stadtarchiv genutzt.

F29 Architekten, in Zusammenarbeit mit Pfau Architekten, hat in einem konkurrierenden Verfahren im Rahmen der VOF den Zuschlag zur Planung des Umbaus erhalten.

Stadtarchiv Alte Messe


Alle Jahre wieder!

F29 Architekten wünschen allen Freunden und Geschäftspartnern ein Frohes Fest und ein erfolgreiches Jahr 2015!


Büroexkursion 2014: Kopenhagen

Das Programm beinhaltete u.a.:

Nationalbanken (Arne Jacobsen, Dissing + Weitling, 1978)
Thorvaldsens Museum (Michael Gottlieb Bindesbøll, 1848)
Politigården (Hack Kampmann, 1924)
Torpedohallen (Tegnestuen Vandkunsten, 2003)
Wohnhaus Vodroffsvej (Kay Fisker, 1929)
Tietgenkollegiet (Lundgaard & Tranberg, 2006)
VM Bergjet (BIG, 2008)
8 Tallet (BIG, 2010)
Tietgens Ærgrelse (Tony Fretton, 2010)
Wohnhaus Dronningegården (Kay Fisker, C.F. Møller, 1958)
Wohnbebauung Nyboder (Hans van Steenwinckel d.J. 1756)
Fyrtårnet (Lundgaard & Tranberg, 2007)
Jagdgården (Kay Fisker, 1943)
Grundtvigs Kirke (Grundtvigs Kirke, 1940)
Wohnhaus Hornbækhus (Kay Fisker, 1923)
Linoleumhaus (Kay Fisker, Povl Baumann, 1930)
Wohnhäuser Bella-Vista (Arne Jacobsen, 1937)
Fredensborghusene (Jørn Utzon, 1963)
Humlebæk, Louisiana Museum (J. Bo und W. Wohlert, 1991)


Amerika Gedenkbibliothek, Berlin

Photos nach Fertigstellung von Werner Huthmacher, Berlin

AGB, Berlin


Konstruktion und Reflexion – Architektenfachtagungen

Im Rahmen der Vortragsreihe "Konstruktion und Reflexion", welche im Oktober und November in 11 deutschen Städten stattfindet, spricht Christian Schmitz am 4.11. in Erfurt sowie am 5.11. in Zwickau zum Thema "Der zweite Blick"

Anmeldungen und Informationen zu den Veranstaltungen und weiteren Rednern:

04.11. Erfurt
05.11. Zwickau


Designers‘ Open Leipzig – Ausstellung 2014

Anlässlich der Messe "Designers' Open" 2014 in Leipzig präsentieren F29 Architekten im Rahmen der Werkschau "SCHÖNE HÄUSER" das "Haus Gaber/Richter" sowie das "Haus S".
Die Designers‘ Open blicken mit über 250 Designern, Labels und Akteuren interdisziplinär auf das Design.
Die Ausstellung des BDA Landesverband Sachsen findet in der Glashalle statt.

Designer's Open


Amerika-Gedenkbibliothek, Berlin – Eröffnung

Am Samstag, 20.09.2014 wurden die neu gestalteten Publikumsbereiche der Amerika Gedenkbibliothek mit einem Festakt übergeben. Festredner, u.a. der amerikanische Botschaftsrat Thomas S. Miller, betonten die Bedeutung der Amerika Gedenkbibliothek in der Bildungslandschaft von Berlin. Mit bis zu 3.500 Besucher am Tag ist sie bis heute die größte öffentliche Bibliothek Deutschlands.
Nach gewonnenen Wettbewerb Anfang 2013 und der darauf folgenden Beauftragung von F29 Architekten wurde der gesamte Umbau in nur einem Jahr realisiert. Andre Schmitz schreibt in einem Beitrag für den Berliner Tagesspiegel am 17.09.2014: "........die AGB ist frisch renoviert und bietet nun einen Raum an, der die Leichtigkeit des Architekturentwurfes der Gründung wieder aufleben lässt."

AGB, Berlin


Wohnungsbau Hepkestraße, Dresden Deckenfest

Mitte 2012 wurde F29 Architekten beim mehrphasigen Wettbewerbsverfahren zum Neubau von ca. 250 Wohnungen mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Im Dresdner Stadtteil Gruna gelegen, entstehen auf einer ca. 2,7 ha großen Brachfläche 8 frei stehende Wohngebäude, die alle über eine Tiefgarage unterirdisch verbunden sind. Das Areal gliedert sich in zwei differenziert gestaltete Quartiere. Im südlichen Teil, bei dem die einzelnen Gebäude um einen Innenhof gruppiert sind, konnte nun Deckenfest gefeiert werden. Die Rohbaufirma hatte alle Beteiligte, nach Errichtung der ersten Geschossdecke, eingeladen. Nach Abschluss der Arbeiten am Bebauungsplan, der Genehmigungs- und Ausführungsplanung konnte in nur 2 Jahren die Voraussetzung geschaffen werden, dass im Sommer 2014 Baubeginn war. Die Etagenwohnungen in unterschiedlichen Größen und Ausstattungsstandards werden durch die 'Pegasus Residenz Dresden' in Teileigentum verkauft.

Wohnungsbau Hepkestraße


Mediathek Burg Giebichenstein, Halle

Baustellenphotos von Werner Huthmacher, Berlin

Mediathek Burg Giebichenstein


Kompetenzerweiterung: DGNB Auditor & Energieberater

Mit der Prüfung zum DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) Auditor hat Peter Zirkel den Ausbildungszyklus erfolgreich abgeschlossen. Er ist damit berechtigt, Nachhaltigkeitszertifizierung durchzuführen und Objekt zur Prämierung bei der DGNB einzureichen. Bei einer Beurteilung werden ökologische, ökonomische und sozio-kulturelle Aspekte von Gebäuden analysiert und bewertet. Die erreichten Punkte führen zu einer Prämierung in Gold, Silber oder Bronze.

Richard Drechsler hat die Fortbildung "Klimagerechtes und Energieeffizientes Bauen" erfolgreich abgeschlossen.
Im Mittelpunkt der Fortbildung stand die energetische Bewertung sowie die energieeffiziente Sanierung von Bestandsbauten bzw. Planung von Neubauten. Inhaltliche Schwerpunkte der 140 Lehreinheiten waren dabei Bestandsanalyse, Gebäudehülle, technische Gebäudeausrüstung, technische Machbarkeit sowie Wirtschaftlichkeit.
Neben der Berechtigung zur förderfähigen Energieberatung (BAFA) bei energetischen Sanierungsmaßnahmen von Altbauten berechtigt der Abschluss zur Eintragung in die Liste der Energie-Effizenzexperten der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Damit können Anträge zu Fördermaßnahmen der Effizienzhaus-Programme bei der KfW eingereicht werden.

DGNB


Kompetenzerweiterung: Brandschutz sowie Nachhaltigkeit

Silke Wollenweber hat 2011 erfolgreich die Prüfung zur Fachplanerin für vorbeugenden Brandschutz abgelegt. Sie ist seither in die Liste der AK Bayern für Nachweisberechtigte eingetragen. Vertieft wurden die Kenntnisse durch die Teilnahme an den 14. EIPOS-Sachverständigentage im Herbst 2013.
Silke Wollenweber erstellt für F29 Architekten Brandschutznachweise bzw. -konzepte von Bauwerken der Gebäudeklassen 1-5 und von Sonderbauten.

Christian Schmitz hat erfolgreich den Lehrgang zum „Sachverständigen für Nachhaltiges Bauen (SHB)" erfolgreich abgeschlossen. Im Mittelpunkt steht das „Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen“, kurz BNB, welches vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung entwickelt wurde. Neben der Berechtigung von Gebäudezertifizierungen zur Konformitätsprüfung ist Christian Schmitz nun qualifiziert zur projektbegleitenden Bewertung von Nachhaltigkeitsanforderungen in der Planung und Ausführung von Gebäuden sowie zur Beratung für deren praktische Umsetzung.


Amerika-Gedenkbibliothek, Berlin – Veröffentlichung

Jonas Fansa und Martina Grün vom Team Bauprojekte der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) haben in der neusten Ausgabe der ‚BUB: Forum Bibliothek und Information‘ einen Artikel über die den Umbau der Amerika-Gedenkbibliothek (AGB) verfasst. Die ‚Architektur- und Bibliotheksbauikone‘ wird nach einem gewonnen Wettbewerb von F29 Architekten zur Zeit umfangreich saniert. Das Team Bauprojekte beschreibt die Stellung der AGB in der Berliner Bibliothekslandschaft und die Auswirkungen solch einer Baumaßnahme auf den Bibliotheksbetrieb und deren Nutzer.

zum Zeitungsartikel (PDF)


Wettbewerb Wohnen am Dom Erfurt, Anerkennung

Das Baufeld am Südrand des Domplatzes in unmittelbarer Nachbarschaft zum Erfurter Dom stellt seit seiner Zerstörung im Napoleonischen Krieg eine Fehlstelle im Gefüge der Erfurter Innenstadt dar. Ausgehend vom Wunsch nach einer straßenbegleitenden Bebauung schlägt der Beitrag nach Analyse der umgebenden Stadtstruktur keinen homogenen durchgängigen Blockrand vor. Vielmehr wird eine Gruppe prägnanter Baukörper um einen Wohnhof platziert, welcher den feinmaschigen Hof-situationen der Umgebung wieder aufnimmt und zeitgemäß interpretiert. Das Baufeld wird durch die Bebauung in zwei klare Freibereiche unterteilt. Dem steinernen, städtischen Wohnhof steht am Südrand, am Ufer des Bergstroms, ein großzügiger, naturnah begrünter Freibereich gegenüber.
Die Bebauung entlang der Domstraße fügt sich in die Straßenflucht und entwickeln aus den Geometrien des Grundstückes eine eigene volumetrische und allansichtige Ausprägung. Um einen zentralen Erschließungsraum, welcher auch als Zitat typischer, um einen Lichthof erschlossenen, Bürgerhäuser des späten 18. Jahrhunderts verstanden werden kann, organisieren sich Wohnungen und Gewerbeeinheiten.

Die Jury würdigte das Konzept mit einer Anerkennung.

In Zusammenarbeit mit Storch Landschaftsarchitektur, Dresden.

Wohnen am Dom, Erfurt


Wettbewerb Lernförderschule Freital, Anerkennung

Die Lernförderschule in Freital bei Dresden ist gegenwärtig räumlich nur unzureichend untergebracht. Um Abhilfe zu schaffen lobte der Landkreis einen Architektenwettbewerb zur Erweiterung der Schule aus. Das vorgeschlagene Konzept sieht die Setzung eines flachen, pavillionartigen Neubauriegels paralell zur bestehenden Hang-Kante vor, welcher über einen Verbindungsbau an das Bestandsgebäude anschließt. Der langgestreckte Baukörper in innovativer Holz-Beton-Mischkonstruktion öffnet sich über großzügige Balkone zum park-artigen Schulgelände. Durch die Setzung auf der Hang-Kangte entsteht ein klar gegliederter Freibereich mit Pausenhof und Schulsport im Norden und Flächen für den Schulhort im Süden.

Die Jury würdigte das Konzept mit einer Anerkennung.

In Zusammenarbeit mit Blaurock Landschaftsarchitektur Dresden, Engelbach & Partner Dresden.


Grundsteinlegung Mediathek Burg Giebichenstein, Halle

Das Ministerium der Finanzen Sachsen-Anhalt lud am 29.01.2014 zur Grundsteinlegung des Neubaus der Mediathek auf dem Campus Design der Kunsthochschule Halle am Neuwerk.

Nach Grußworten durch den Niederlassungsleiter des BLSA Süd-Ost, den Rektor der Hochschule Axel Müller Schöll, Staatssekretär Jörg Felgner, den Oberbürgermeister der Stadt Halle/Saale sowie den Direktor des Landesamtes für Denkmalpflege wurde im Beisein einer Vielzahl von Gästen der Grundstein gelegt.

Mediathek Burg Giebichenstein


Wettbewerb Landesberufschule Marconi und Lèvinas, Meran (Italien)

Im heterogenen Umfeld eines gewerblich geprägten Siedlungsteils von Meran (Südtirol) galt es an einem Standort für zwei Landesberufsschulen (Landesberufsschule für Industrie, Handwerk und Handel sowie der Landesberufsschule für Sozialberufe) einen gemeinsamen neuen Sitz zu entwickeln. Die Autonome Provinz Bozen lobte dafür einen EU-weit offenen und anonymen Architektenwettbewerb in zwei Bearbeitungsphasen aus.

88 Arbeiten hatte die Jury in der offenen ersten Phase zu bewerten. Der Beitrag von F29 überzeugte durch "die Bescheidenheit in der Bauhöhe, durch die Zurückhaltung und Ordnung und durch klare und übersichtliche Grundrisse" und wurde für die Weiterbearbeitung in der zweiten Phase empfohlen.
Unter den letztendlich verbliebenen 25 qualifizierten Teilnehmern der Zweiten Phase wurde der Entwurf von F29 mit einem 13. Platz ausgezeichnet.


Alle Jahre wieder!

F29 Architekten wünschen allen Freunden und Geschäftspartnern ein Frohes Fest und ein erfolgreiches Jahr 2014!


Baubeginn Amerika-Gedenkbibliothek, Berlin

In den vergangenen Tagen wurden die Umbauarbeiten in den Publikumsbereichen der Amerika-Gedenkbibliothek Berlin aufgenommen. Nach dem Wettbewerbserfolg im Frühjahr wurden F29 Architekten mit der Neugestaltung der Bibliotheksbereiche beauftragt. Der Umbau erfolgt in mehreren Abschnitten unter Aufrechterhaltung des Bibliotheksbetriebes. Das denkmalgeschützte Gebäude, welches in den 1950er Jahren der Stadt Berlin durch die Vereinigten Staaten geschenkt wurde, zählt mit täglich 3.000-5.000 Besuchern zu den am stärksten frequentierten Bibliotheksstandorten in Berlin.

AGB, Berlin


Kompetenzerweiterung F29 (02/2013)

Gaby Heijltjes hat erfolgreich an einer 4 tägigen Fortbildung zum barrierefreien Bauen bei der Architektenkammer Sachsen teilgenommen. Schwerpunkt des Seminares war die Sensibilisierung der Planer für die zukünftigen Aufgaben im Zusammenhang mit dem demographischen Wandel der Gesellschaft in Deutschland. Die Auswirkungen auf die Planung hinsichtlich u.a. gesetzlicher Grundlagen, Raumbedarf, Oberflächengestaltung, Brandschutz und Bauphysik wurden detailliert gelehrt.

Peter Zirkel hat das zweite Modul im dreiteiligen Ausbildungskonzept der ‚Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen‘ mit der Prüfung zum DGNB Consultant erfolgreich abgeschlossen. In diesem Ausbildungsabschnitt wurde die Systematik des Zertifizierungsprozess in einem einwöchigen Lehrgang gelehrt und danach geprüft. Als DGNB Consultant hat Peter Zirkel nun Zugang zum internen Mitgliederbereich der DGNB und verfügt damit über sämtliche Informationen zur Nachhaltigkeitszertifizierung aller Gebäudetypen. Er ist damit autorisiert Bauherrn umfassend zu informieren und einen Zertifizierungsprozess zu begleiten.


Exkursion 2013: Rom

Das Programm beinhaltete u.a.:

Hochaltarziborium St. Peter (G. Bernini/F. Borromini, 1633)
Pantheon (ca. 125 n.Chr.)
Oratorium Filippo Neri (F. Borromini, 1650)
Bibliothec Hertziana (J.N. Baldeweg, 2012)
Foro Italico (u.a. D. Debbios, 1942)
Palazetto dello Sport (P.L. Nervi, 1962)
Parco della Musica (R. Piano, 2002)
MAXXI (Z. Hadid, 2008)
La Rinascente (F. Helg, F. Albani, 1957)
Forum Romanum und Kolosseum
San Clemente (ca. 100 n.Chr. und 12. Jahrhundert)
Santo Stefano Rotondo (ca. 460 nChr.)
Quartier Tibutina (M. Ridolfi, 1953)
Santa Constanza (ca. 350 n.Chr.)
EUR- Esposizione Universale di Roma (M. Piacentini, 1942)
Palazzo Barberini (G. Bernini/F. Borromini, 1635)
San Carlo alle Quattro Fontane (F. Borromini, 1670)
Sant’Andrea al Quirinale (G. Bernini, 1673)
San Ivo alle Sapienza (F. Borromini, 1660)


Fertigstellung Haus S

In unmittelbarer Nähe zur Schlossallee in Moritzburg wurde das repräsentative Wohnhaus fertiggestellt. Nach dem Bezug durch die Bauherrschaft in den letzten Tagen werden gegenwärtig die Aussenanlagen fertig gestellt.
Das zur Straße sich introvertiert gebende Gebäude öffnet sich großzügig zum Garten. Die Fassade aus hochwertigem dänischem Klinker wird durch Betonwerkstein-Elemente akzentuiert.


Zwei Wohnungen frei: Baugemeinschaft Johannstadt

Die Baugemeinschaft sucht noch Zwei weitere Parteien für ihr Mehrgenerationenprojekt in der Alfred-Schrapel-Straße 3/5.
Die Bebauung hinter dem Thomas-Müntzer-Platz, also in unmittelbarer Elbnähe, wird das vorhandene Wohnquartier schließen. Das Grundstück ist städtisch urban und trotzdem ruhig gelegen. Geplant ist ein Mehrfamilienhausneubau für 11 Familien - mit Balkonen, Aufzug und gemeinsamen Garten mit Nachmittagssonne.

Die beiden Wohnungen mit großzügiger Terrasse und einem direkten Gartenzugang befinden sich im 1.Obergeschoss und sind noch frei. Entsprechend des gegenwärtigen Planstandes handelt es sich bei Wohnung 1 um eine 5-Zi.Wohnung mit 130 m², bei Wohnung 2 um eine 4-Zi.Wohnung mit 110 m². Veränderungen der Wohnungsgröße und Grundrissaufteilung sind in Absprache mit den Architekten möglich.

Kontakt:
Bauforum Dresden e.V.
www.bauforum-dresden.de
info@bauforum-dresden.de

Lage auf Google Maps


Kulturkraftwerk Mitte, Dresden Finalist

Beim mehrstufigen Verfahren zur Realisierung neuer Spielstätten für die Staatsoperette Dresden und für das Theater der Jungen Generation erreichte der Beitrag von F29 Architekten zusammen mit Dietrich|Untertrifaller Architekten die letzte Runde mit noch drei verbliebenen Teilnehmern.
Das umfangreiche Raumprogramm für beide Häuser, mit unter anderem drei Bühnen, Werkstätten, Umkleide- und Verwaltungsbereichen summiert sich zu einem Gebäude von ungefähr 190.000 m³ Raumvolumen. Unter Wahrung der noch vorhanden, prägnanten Backsteingebäuden des ehemaligen Heizkraftwerks wird eine streifenförmige Baukörperanordnung entwickelt, deren Größen und Proportionen an den Bestand angelehnt sind. Die Hauptbaumasse befindet sich in ‚zweiter Reihe‘, d.h. von der Traufe zurückgesetzt auf den Dächern und treten nur als Silhouette von Weiten in Erscheinung. Es entstehen neue Hochpunkte, die mit den Türmen der Altstadt korrespondieren.

Kulturkraftwerk Mitte


Kompetenz in Nachhaltigkeit

Peter Zirkel hat erfolgreich die Ausbildung zum DGNB Registered Professional der Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen abgeschlossen. Zusätzlich ist Herr Matthias Korntheuer seit Juni 2013 Koordinator für Nachhaltiges Bauen auf Basis des BNB-Systems (Bewertungssystem nachhaltiges Bauen für Bundesbauten).

Mit Kompetenzen in diesen beiden wichtigsten deutschen Nachhaltigkeits-Zertifizierungssystemen sind F29 Architekten gut aufgestellt für die zukünftige Herausforderungen des nachhaltigen Bauens.


spann_weiten – Vortragsreihe an der TU Dresden

Man muß es ein bisschen edler machen - unter diesem Motto steht der abschließende Vortrag von Peter Zirkel im Rahmen der spann_weiten Vortragsreihe im Sommersemeester der TU Dresden.

Der Vortrag findet von 18.30-20.00 Uhr am 26.06.2013 im Hörsaal 120 des Andreas-Schubert-Baus (Zellescher Weg 19) der TU Dresden statt.


Erster Spatenstich bei Wohnen Plus

Am 15.April fand unter Mitwirkung aller am Bau Beteiligten der 1.Spatenstich für den Bau eines Mehrfamilienhauses im Gatterweg in Elsenfeld statt.
Damit beginnen die Bauarbeiten für ein Wohngebäude mit 9 Wohnungen, die alle barrierefrei und mit hohen Energiestandards ausgestattet sind.

Die Fertigstellung ist für März des kommenden Jahres geplant.


offener Wettbewerb Bundesministerium

Für das BMAS in Berlin galt es an der Willhelmstraße einen weiteren Erweiterungsbau zu entwickeln. Die städtebauliche Situation in direkter Nachbarschaft zum ehemaligen "Hofbeamtenhaus" und den Erweiterungen der 1930er Jahre, sowie der Wohnbebauung der 1980er verlangte nach einer besonderen Lösung, welche im heterogenen Umfeld vermittelt. Vorgeschlagen wurde ein sich zurückstaffelnder Baukörper, welcher in seiner Gliederung auf die Umgebung reagiert und gleichzeitig den Straßenraum selbstverständlich fasst.
Aus 145 Einreichungen ausgewählt honorierte die Wettbewerbs-Jury den Beitrag von F29-Architekten mit einem Ankauf.

Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Berlin


Wettbewerb AGB 1. Preis

Die Amerika-Gedenkbibliothek, 1954 eröffnet, war zu ihrer Entstehungszeit ein neuartiger Typus von Öffentlicher Bibliothek. Nach Vorbild der amerikanischen "public library" war Sie ein Geschenk der Vereinigten Staaten an Berlin und ein Beispiel für demokratische Bibliotheksarchitektur.
Der stetig Wachsende Bedarf an Freihandflächen und die Zahl von ca. 4.000 Besuchern täglich, ein vielfaches der 1954 konzipierten Nutzerzahl, macht nun nach den Umbauten der 1980er Jahre eine neuerliche Anpassung des Publikumsbereiches notwendig.
Vorgeschlagen wurde ein klar strukturierter Freihandbereich im ehemaligen Lesesaal, zoniert durch dicht gepackte Regalbereiche und offene, dem ursprünglichen Gedanken des Hauses folgende, lichte Arbeitsbereiche. Der Bezug zum Außenraum wurde wieder gestärkt. Im ehemaligen Auditorium des Hauses wird eine Artothek sowie verschiedene Themenbereiche untergebracht. Im kleineren Maßstab wird auch das in den 1980ern zurückgebaute Auditorium wiederentstehen und den Rahmen für Lesungen und Veranstaltung bilden.

Die Wettbewerbs-Jury vergab den 1. Preis an F29 Architekten

AGB, Berlin


Christian Schmitz

Christian Schmitz wird stellvertretender Landesvorsitzender des BDA Landesverband Sachsen sowie Sprecher der BDA Regionalgruppe Dresden.

Sie erreichen die Regionalgruppe Dresden über unser Büro.
Das Programm mit einer Übersicht aller Veranstaltungen der Regionalgruppe finden Sie hier.


Wettbewerb Forschungsneubau

Beim Wettbewerb um den Forschungsneubau am stetig wachsenden Campus Weinberg der Martin-Luther-Universität in Halle galt es ein interdisziplinär nutzbares Forschungsgebäude auf einem topographisch herausfordernden Grundstück von 8.000 m² im Herzen des Campus zu planen, welches ca. 11.800 m² BGF besitzt. Das Vorhaben genießt einen besonders hohen Stellenwert in der zukünftigen Entwicklung der Universität. Der Neubau soll nicht nur die Forschungsbedingungen erheblich verbessern, die Qualitätsansprüche der Hochschule sollen sich auch in einer anspruchsvollen, überzeugenden Architektur widerspiegeln.

Die Wettbewerbs-Jury platzierte den Beitrag von F29 Architekten in der engeren Wahl.