Wettbewerbsbeitrag Molkenmarkt Berlin

In der Hauptstadt wird in den kommenden Jahren ein weiteres Stück Stadtreparatur vorangetrieben. Am historischen Molkenmarkt in Berlin Mitte soll ein neues, zukunfts-fähiges Quartier mit innen¬stadttypischer Nutzungsmischung aus vielfältigen Wohnformen sowie Gewerbe, Ein¬zelhandel, Gastronomie, Kultur und Bildung über zwei Blöcke hinweg entstehen.
Zusammen mit Behles & Jochimsen (Berlin) und Heine Milder Architekten (Dresden) wurden dazu im von der WBM und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen ausgelobten Realisierungswettbewerb vier Wohn- und Geschäftshäuser entworfen, die als einzelne Teile des Blocks gleichzeitig im Ensemble funktionieren müssen.
Das Haus B14, belegt mit Gewerbeeinheiten und Büronutzung, wird in seiner Erscheinung von seiner Ecklage zwischen Molkenmarkt und Parochialgasse geprägt. Zwei gleichbehandelte und gestaltete Flügel gleicher Breite im Büro-Achsraster legen sich dazu um die Ecke und verdeutlichen so den städtebaulichen Verlauf, während sich auf der Straßenseite zum Molkenmarkt daneben ein Risalit abzeichnet, der den Haupteingang zum Geschäftsgebäude markiert.
Das Erdgeschoss bildet durch seine Bekleidung mit kräftigen Natursteinelementen eine prägende Sockelzone aus. Darüber bildet ein System aus Glatt- und Kratzputzfeldern ein feines Fassadenrelief, welches um die Ecke leitet. Die Fensterformate spiegeln die geschossweise Nutzung wider.

Meldung BauNetz


Pressespiegel Theater Naumburg

Am Theater im Alten Schlachthof Naumburg kommt man derzeit nur schwer vorbei. In folgenden renommierten Blättern aus Bau- und Theaterbranche wurde das Projekt in Print und online in den letzten Wochen und Monaten portraitiert und diskutiert:

Julia Koschewski: ‚Leben und Tod auf der Bühne' in Die Architekt 2.2026

Nina Greve: ‚Umnutzung eines Schlachthofs für das Stadttheater Naumburg' in Bauhandwerk 6.2026

Michael Kasiske: 'Auftritt im Schlachthof' in Bauwelt 10.2026

Iris Abel: ‚Ganz nah dran‘ in Bühnentechnische Rundschau 01.2026

Roger Skade: ‚Kleine Eingriffe für große Auftritte‘ in Umrisse 5/6.2025

Christian Holl: ‚Kulturarbeit‘ www.marlowes.de (Stand 22.10.2025)

Michael Helbing: 'Schwein gehabt' in Theater der Zeit 05.2025

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Zuschlag ZEKIWA Zeitz

In Zeitz entsteht in den nächsten Jahren in Form des Reallabors ZEKIWA ein experimenteller Entwicklungs- und Demonstrationsraum für zukunftsfähiges, kreislauforientiertes, ressourcensparendes und energieeffizientes Bauen.
Gemeinsam mit unseren langjährigen Projektpartnern von Engelbach und Partner (Tragwerksplanung) konnten Peter Zirkel Architekten den Zuschlag für die ersten Teilbaumaßnahmen einholen. Diese zielen dabei zunächst auf den Substanzerhalt ab:
Während das ehemalige Produktionsgebäude der Zeitzer Kinderwagenfabrik ZeKiWa bis 2022 zum Zeitzer Stadtarchiv umgebaut wurde, befindet sich das benachbarte einstige Verwaltungsgebäude aufgrund des jahrzehntelangen Leerstandes und unterlassener Instandhaltungsmaßahmen in einem sehr schlechten Bauzustand. Die grundlegende Sicherung der denkmalwürdigen Bausubstanz und die Schaffung eines Energiedaches zur Energiegewinnung und -speicherung über eine flächendeckende Solar-Anlage soll den Auftakt zur schrittweisen Aktivierung und Transformation des Gebäudes bilden. Im Rahmen einer partizipativen Projektentwicklung sollen parallel dazu Nutzungs- und Ausbauszenarien zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern in verschiedenen Co-Creation-Formaten entstehen.

Website Reallabor ZEKIWA
Stiftung Bauhaus Dessau


Grundsteinlegung Feuerwehr Langebrück

Am Dienstag, 28. April 2026, wurde nun auch für den Neubau der Stadtteilfeuerwehr Langebrück der Grundstein gelegt.
Die Freiwillige Feuerwehr Langebrück zählt aktuell 100 Mitglieder. Im Jahr 2025 wurde die Stadtteilfeuerwehr zu insgesamt 56 Einsätzen alarmiert. Der Standort Langebrück hat dabei eine besondere strategische Bedeutung: Als wichtiger Baustein der Gefahrenabwehr im Dresdner Norden trägt die Feuerwehr maßgeblich dazu bei, schnelle Hilfe für die Bevölkerung sicherzustellen.
Mit dem Neubau entstehen nun zeitgemäße Rahmenbedingungen für diese wichtige Arbeit. Das moderne Gerätehaus wird künftig nicht nur den Anforderungen eines leistungsfähigen Einsatzdienstes gerecht, sondern auch als zentraler Treffpunkt für Ausbildung, Kameradschaft und Jugendarbeit dienen. Die Nutzfläche beträgt rund 1.000 Quadratmeter und verteilt sich auf zwei Etagen, deren Struktur sich konsequent an den Abläufen im Einsatzdienst orientiert.

Meldung Stadt Dresden
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