Erlweinpreis für Genossenschafts-gebäude

Eine Jury unter Leitung von Professor Jörg Joppien entschied zum achten Mal über die Vergabe des Erlweinpreises der Landeshauptstadt Dresden. Bau- und Verkehrsbürgermeister Stephan Kühn zur Preisvergabe: „ …. Besonders jedoch freue ich mich über die Preisträgerarbeit. Sie belegt, dass das sowohl im Äußeren als auch in der Struktur in hoher handwerklicher Qualität konzipierte und in einem städtebaulich heterogenen Umfeld nach diesen Plänen umgesetzte Gebäude einen wundervollen Beitrag zur stadträumlichen und funktionalen Konsolidierung leisten kann. Vor allem aber wird deutlich, dass bezahlbarer Wohnraum nicht gleichzeitig ein billig anmutendes Äußeres haben muss. Mein Dank gilt dem Architekten Peter Zirkel und seinem Team sowie der Bauherrin, der Wohnungsgenossenschaft Johannstadt, für diesen Beleg, der uns und anderen Planerinnen und Planern, Bauherrinnen und Bauherren Beispiel und Ansporn sein soll.“

 

Landeshauptstadt Dresden

Wohnungsbau Johannstadt


Reparieren – Wie sieht Nachhaltigkeit aus?

Freitag, 29.10.2021, 18:00 Uhr | Symposium des Werkbund Sachsen

Schränken die Konsequenzen der Klimakrise den Spielraum von Architekten und Produktgestalter ein? Ändern sich die Parameter der Gestaltung – brauchen wir eine neue Ästhetik? Diese Fragen sollen im Rahmen eines Symposiums am 29. Oktober 2021 im Zentrum für Baukultur mit folgenden Gästen diskutiert werden:

- Dr. Christian Demand: Philosoph, Berlin
- Dr. Katharina Dutz: Mitglied im Vorstand Reparaturrat Oldenburg
- Dr. Rudolf Fischer: Kunsthistoriker, Leiter Archiv der Avantgarden, Dresden
- Prof. Dr. Niko Paech: Plurale Ökonomie, Universität Siegen
- Katharina Wittke: Architektin, Team Zirkuläres Bauen, Dresden

Moderation: Swantje Karich, Redakteurin im Feuilleton der ‚WELT‘, Berlin

Zentrum für Baukultur Sachsen (ZfBK)


In Kürze

Peter Zirkel (Herausgeber), Till Schuster „Sowjetischer Pavillon: Substanz oder Erscheinung“ Mit Texten von Gregor Harbusch, Wolfgang Kil, Tanja Scheffler und Peter Zirkel, mit Fotografien von Till Schuster sowie einem Gespräch mit Thomas Will. M BOOKS Weimar, 2021.

M BOOKS


Bellum et Artes

Im Dresdner Residenzschloss wird bis zum 04. Oktober 2021 eine Ausstellung gezeigt, die die Gräuel des Dreißigjährigen Krieges und die Rolle der Kunst in dieser Zeit zum Gegenstand hat. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden veranstalten im Rahmen des wissenschaftlichen Begleitprogrammes einen Workshop bei dem die neue Gestaltung der Gustav Adolf Gedenkstätte in Lützen ausführlich diskutiert wurde. Museumsdirektorin Theresa Schneidewind und Peter Zirkel sprachen am 30.08.2021 im Hans-Nadler-Saal zu  einem Gremium aus internationalen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen und erläuterten Stand und Konzeption des sich nun in der Realisierungsphase befindlichen Neubaus ‚Museum Lützen 1632‘ (Abbildung: Stefano della Bella ‚Der Tod reitet über das Schlachtfeld 1645/48)

Gustav-Adolf-Gedenkstätte