29. September 2026
Ausstellung Architekturpreis im Theater Naumburg
Eröffnung: Freitag, 16.10.26 | 17:00 Uhr
Ausstellung: 17.10.-29.11.26 | Theater Naumburg, Markgrafenweg 44, Naumburg
Das Theater im Alten Schlachthof Naumburg wird im Herbst zum Schauplatz ausgezeichneter Architektur aus Sachsen-Anhalt: Die Wanderausstellung „Architekturpreis des Landes Sachsen-Anhalt 2025 – Ausgezeichnet. Die Kultur des Weiterbauens!“ gastiert vom 17. Oktober bis 29. November 2026 an dem Ort, an den der Architekturpreis des Landes Sachsen-Anhalt 2025 verliehen wurde.
Die Sanierung und Umnutzung des Alten Schlachthofs in Naumburg zum Theater Naumburg steht beispielhaft für eine zeitgemäße und nachhaltige Weiterentwicklung des Bestands. Aus einem ehemaligen Schlachthof ist ein lebendiger Ort für Kultur und Begegnung entstanden.
Die Ausstellung zeigt neben dem Hauptpreisträger weitere herausragende Projekte, die im Rahmen des Architekturpreises 2025 gewürdigt wurden - darunter auch das Museum Lützen 1632, welches mit einer Auszeichnung bedacht wurde.
Die Ausstellung wird am Freitag, 16. Oktober 2026, um 17:00 Uhr im Theater Naumburg eröffnet. Interessierte sind eingeladen, die Ausstellung kennenzulernen und gemeinsam mit den Beteiligten auf den Architekturpreis 2025 zu blicken. Die Eröffnung findet vor der Premiere des ersten Stücks der neuen Spielzeit statt.
Einladung AK LSA
Projektseite Theater im Alten Schlachthof Naumburg
Projektseite Museum Lützen 1632
24. September 2026
Fahrradexkursion Dresdner Umland
Am 18. September stand für das Büro eine Tagesexkursion zu den laufenden Baustellen in der Umgebung auf dem Programm.
Nach einem sportlichen Auftakt auf Rädern durch die Dresdner Heide erreichten wir die Stadtteilfeuerwehr Langebrück, wo parallel zum noch laufenden Betrieb derzeit der Rohbau für das neue Gerätehaus in den letzten Zügen liegt.
Im Anschluss wurde der Neubau ähnlichen Typs für die Freiwillige Feuerwehr Reitzendorf im Schönfelder Hochland angesteuert, wo wir Baufortschritt im Schnellverfahren erleben durften: hier ist das Dach samt Stahltragwerk bereits errichtet, sodass am Montag darauf, den 21. September, Richtfest gefeiert werden konnte.
Als nächsten Programmpunkt gab es eine Führung durch das nahegelegene Schloss Schönfeld, wo uns Bau- und Nutzungsgeschichte des städtischen Schlosses nähergebracht wurde.
Zu guter Letzt wurde nach einem eindrucksvollen Tag in der Naturschänke Malschendorf eingekehrt und bei toller Aussicht über die Landschaft fand die Exkursion ihren Ausklang.
Projektseite Feuerwehr Langebrück
Projektseite Feuerwehr Reitzendorf
5. August 2026
Baubeginn Heinrich-Schütz-Haus
Seit Mai 2026 laufen die Bauarbeiten für den Erweiterungsbau und die Sanierung des Heinrich-Schütz-Hauses in Weißenfels. Begonnen wurde mit dem Abriss des Nebengebäudes des Heinrich-Schütz-Hauses in der Nikolaistraße 9. Bestehen bleibt das Fundament des Plattenbaus - eine 1,80 Meter starke Betonplatte, auf die sich später ein Teil des neuen Erweiterungsbaus gründet.
Mit den Sanierungs- und Neubaumaßnahmen sollen bestehende funktionale Beeinträchtigungen, v.a. aus Anforderungen des Brandschutzes und der Barrierefreiheit, im Museums- und Konzertbetrieb des Hauses behoben werden. Prämisse ist es, das historische Hauptgebäude als Geschichtszeugnis möglichst in seinem heutigen Zustand zu belassen. Um den Nutzungsdruck auf die historische Substanz zu vermindern und gleichzeitig den heutigen Anforderungen an Ausstellungsorte gerecht zu werden, wird der Erweiterungsbau nach seiner geplanten Fertigstellung 2028 über ein neu gestaltetes Treppenhaus den künftigen barrierefreien Hauptzugang zum Heinrich-Schütz-Haus bilden und weitere Funktionsräume aufnehmen.
Das Vorhaben beinhaltet ebenso die grundlegende, aber möglichst schonende Sanierung des Hintergebäudes sowie des zum Ensemble gehörigen Hofs.
Quelle Video: Stadt Weißenfels
Link zum Projekt
15. Juli 2026
Wettbewerbsbeitrag Molkenmarkt Berlin
In der Hauptstadt wird in den kommenden Jahren ein weiteres Stück Stadtreparatur vorangetrieben. Am historischen Molkenmarkt in Berlin Mitte soll ein neues, zukunftsfähiges Quartier mit innenstadttypischer Nutzungsmischung aus vielfältigen Wohnformen sowie Gewerbe, Einzelhandel, Gastronomie, Kultur und Bildung über zwei Blöcke hinweg entstehen.
Zusammen mit Behles & Jochimsen (Berlin) und Heine Milder Architekten (Dresden) wurden dazu im von der WBM und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen ausgelobten Realisierungswettbewerb vier Wohn- und Geschäftshäuser entworfen, die als einzelne Teile des Blocks gleichzeitig im Ensemble funktionieren müssen.
Das Haus B14, belegt mit Gewerbeeinheiten und Büronutzung, wird in seiner Erscheinung von seiner Ecklage zwischen Molkenmarkt und Parochialgasse geprägt. Zwei gleichbehandelte und gestaltete Flügel gleicher Breite im Büro-Achsraster legen sich dazu um die Ecke und verdeutlichen so den städtebaulichen Verlauf, während sich auf der Straßenseite zum Molkenmarkt daneben ein Risalit abzeichnet, der den Haupteingang zum Geschäftsgebäude markiert.
Das Erdgeschoss bildet durch seine Bekleidung mit kräftigen Natursteinelementen eine prägende Sockelzone aus. Darüber bildet ein System aus Glatt- und Kratzputzfeldern ein feines Fassadenrelief, welches um die Ecke leitet. Die Fensterformate spiegeln die geschossweise Nutzung wider.



