Nominiert: DAM Preis 2021

Seit 2007 werden mit dem DAM Preis für Architektur jährlich herausragende Bauten in Deutschland ausgezeichnet. Für den Preis nominiert das DAM (Deutsches Architekturmuseum), auch unter Berücksichtigung von Vorschlägen der Architektenkammern, 100 bemerkenswerte Gebäude oder Ensembles. Nachdem 2017 die Mediathek Burg Giebichenstein in die Auswahl aufgenommen wurde, qualifizierte sich nun der Umbau des Sowjetischen Pavillons zum neuen Stadtarchiv in Leipzig für diese bedeutende Auszeichnung.

DAM Preis


Richtfest abgesagt

Coronabedingt musste das Richtfest für den Neubau von 97 Wohnungen und einer Kindertagesstätte abgesagt werden. Am innerstädtischen Standort Bernhard-Göring-Straße errichtet die Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft (LWB) ein Gebäude mit frei finanzierten und geförderten Wohnungen. Die Fertigstellung ist für Anfang 2021 geplant.

Wohnungsbau am Bayrischen Bahnhof


Kompetenzerweiterung: Sachverständiger für Nachhaltiges Bauen

Conrad Lohmann nahm in der Zeit vom 10.01.19 – 25.05.19 am Zertifikatslehrgang Sachverständiger für Nachhaltiges Bauen teil. Nach erfolgreich bestandener Prüfung kann er jetzt Bauprojekte mit dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) begleiten und darf die Bewertungen bei den anerkannten Zertifizierungsstellen einreichen. Exklusiv hat er mit der Fortbildung beim STI das Recht erworben, Projekte bei der Zertifizierungsstelle STI in Dresden einreichen zu können.

Mit dem BNB-System können sowohl neue Bauvorhaben, als auch bestehende Gebäude zertifiziert werden. Für Bauaufgaben des Bundes ist eine Bewertung gemäß BNB verpflichtend. Für Bauaufgaben der öffentlichen Hand (Länder und Kommunen) wird die Verpflichtung in den kommenden Jahren eingeführt. Die Bauvorhaben können im BNB-System mit Gold, Silber und Bronze bewertet werden. Für Bundesbauten besteht bereits die Selbstverpflichtung mindestens den Status Silber zu erreichen. Da die Anwendung des BNB-Systems in Zukunft vermehrt gefordert werden wird, konnte Conrad Lohmann mit seiner Weiterbildung eine wichtige Kompetenzerweiterung für das Büro erlangen.


Schön gescheitert

Das Bistum Dresden-Meißen plant nach Abriss der Bestandsgebäude den Neubau des bischöflichen Ordinariats. Neben der Verwaltung des Bistums wird das zukünftige Haus eine Kapelle und einen zentralen Veranstaltungsraum erhalten. Zur Ergänzung des neuen Ensembles sind einige Wohnungen und Büros zur Fremdvermietung auf dem Grundstück zu planen. Für diese Bauaufgabe lobte das Bistum Dresden-Meißen ein konkurrierendes Wettbewerbsverfahren aus.

Unser Bebauungsvorschlag für das Grundstück in der Dresdner Altstadt, zwischen Postplatz und Wettiner Platz gelegen, ordnet sich unter Wahrung von Bauflucht und Traufhöhe in den städtebaulichen Kontext ein. Das Haus mit einer hochwertigen Fassade aus Kirchheimer Muschelkalk und Baubronze fügt sich selbsterklärend und harmonisch in die Stadtstruktur und bildet an der Ecksituation einen kleinen Eingangsplatz aus. Das Ordinariat wird über diesen neuen Platz erschlossen - er bietet Raum um etwas zu verweilen. Eine Arkade macht den Eingangsbereich des Ordinariats dort ablesbar und bildet einen angemessenen Übergang zwischen Stadtraum und Gebäude aus.