Baubeginn Heinrich-Schütz-Haus

Seit Mai 2026 laufen die Bauarbeiten für den Erweiterungsbau und die Sanierung des Heinrich-Schütz-Hauses in Weißenfels. Begonnen wurde mit dem Abriss des Nebengebäudes des Heinrich-Schütz-Hauses in der Nikolaistraße 9. Bestehen bleibt das Fundament des Plattenbaus - eine 1,80 Meter starke Betonplatte, auf die sich später ein Teil des neuen Erweiterungsbaus gründet.
Mit den Sanierungs- und Neubaumaßnahmen sollen bestehende funktionale Beeinträchtigungen, v.a. aus Anforderungen des Brandschutzes und der Barrierefreiheit, im Museums- und Konzertbetrieb des Hauses behoben werden. Prämisse ist es, das historische Hauptgebäude als Geschichtszeugnis möglichst in seinem heutigen Zustand zu belassen. Um den Nutzungsdruck auf die historische Substanz zu vermindern und gleichzeitig den heutigen Anforderungen an Ausstellungsorte gerecht zu werden, wird der Erweiterungsbau nach seiner geplanten Fertigstellung 2028 über ein neu gestaltetes Treppenhaus den künftigen barrierefreien Hauptzugang zum Heinrich-Schütz-Haus bilden und weitere Funktionsräume aufnehmen.
Das Vorhaben beinhaltet ebenso die grundlegende, aber möglichst schonende Sanierung des Hintergebäudes sowie des zum Ensemble gehörigen Hofs.

Quelle Video: Stadt Weißenfels
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Wettbewerbsbeitrag Molkenmarkt Berlin

In der Hauptstadt wird in den kommenden Jahren ein weiteres Stück Stadtreparatur vorangetrieben. Am historischen Molkenmarkt in Berlin Mitte soll ein neues, zukunftsfähiges Quartier mit innenstadttypischer Nutzungsmischung aus vielfältigen Wohnformen sowie Gewerbe, Einzelhandel, Gastronomie, Kultur und Bildung über zwei Blöcke hinweg entstehen.
Zusammen mit Behles & Jochimsen (Berlin) und Heine Milder Architekten (Dresden) wurden dazu im von der WBM und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen ausgelobten Realisierungswettbewerb vier Wohn- und Geschäftshäuser entworfen, die als einzelne Teile des Blocks gleichzeitig im Ensemble funktionieren müssen.
Das Haus B14, belegt mit Gewerbeeinheiten und Büronutzung, wird in seiner Erscheinung von seiner Ecklage zwischen Molkenmarkt und Parochialgasse geprägt. Zwei gleichbehandelte und gestaltete Flügel gleicher Breite im Büro-Achsraster legen sich dazu um die Ecke und verdeutlichen so den städtebaulichen Verlauf, während sich auf der Straßenseite zum Molkenmarkt daneben ein Risalit abzeichnet, der den Haupteingang zum Geschäftsgebäude markiert.
Das Erdgeschoss bildet durch seine Bekleidung mit kräftigen Natursteinelementen eine prägende Sockelzone aus. Darüber bildet ein System aus Glatt- und Kratzputzfeldern ein feines Fassadenrelief, welches um die Ecke leitet. Die Fensterformate spiegeln die geschossweise Nutzung wider.

Meldung BauNetz


Pressespiegel Theater Naumburg

Am Theater im Alten Schlachthof Naumburg kommt man derzeit nur schwer vorbei. In folgenden renommierten Blättern aus Bau- und Theaterbranche wurde das Projekt in Print und online in den letzten Wochen und Monaten portraitiert und diskutiert:

Julia Koschewski: ‚Leben und Tod auf der Bühne' in Die Architekt 2.2026

Nina Greve: ‚Umnutzung eines Schlachthofs für das Stadttheater Naumburg' in Bauhandwerk 6.2026

Michael Kasiske: 'Auftritt im Schlachthof' in Bauwelt 10.2026

Iris Abel: ‚Ganz nah dran‘ in Bühnentechnische Rundschau 01.2026

Roger Skade: ‚Kleine Eingriffe für große Auftritte‘ in Umrisse 5/6.2025

Christian Holl: ‚Kulturarbeit‘ www.marlowes.de (Stand 22.10.2025)

Michael Helbing: 'Schwein gehabt' in Theater der Zeit 05.2025

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Zuschlag ZEKIWA Zeitz

In Zeitz entsteht in den nächsten Jahren in Form des Reallabors ZEKIWA ein experimenteller Entwicklungs- und Demonstrationsraum für zukunftsfähiges, kreislauforientiertes, ressourcensparendes und energieeffizientes Bauen.
Gemeinsam mit unseren langjährigen Projektpartnern von Engelbach und Partner (Tragwerksplanung) konnten Peter Zirkel Architekten den Zuschlag für die ersten Teilbaumaßnahmen einholen. Diese zielen dabei zunächst auf den Substanzerhalt ab:
Während das ehemalige Produktionsgebäude der Zeitzer Kinderwagenfabrik ZeKiWa bis 2022 zum Zeitzer Stadtarchiv umgebaut wurde, befindet sich das benachbarte einstige Verwaltungsgebäude aufgrund des jahrzehntelangen Leerstandes und unterlassener Instandhaltungsmaßahmen in einem sehr schlechten Bauzustand. Die grundlegende Sicherung der denkmalwürdigen Bausubstanz und die Schaffung eines Energiedaches zur Energiegewinnung und -speicherung über eine flächendeckende Solar-Anlage soll den Auftakt zur schrittweisen Aktivierung und Transformation des Gebäudes bilden. Im Rahmen einer partizipativen Projektentwicklung sollen parallel dazu Nutzungs- und Ausbauszenarien zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern in verschiedenen Co-Creation-Formaten entstehen.

Website Reallabor ZEKIWA
Stiftung Bauhaus Dessau