Schulbaukonferenz Sachsen 2023

Bereits zum vierten Mal veranstaltet die Architektenkammer Sachsen die Konferenz, welche dieses Jahr als interdisziplinäre Plattform den Fokus auf die Planungsprozesse und Projektbeteiligten von Schulbauten und Lernorten legt. Peter Zirkel trägt zum Thema „Holz im Schulbau am Beispiel der Schule am Schilfweg in Dresden“ vor.

Termin: 20. Oktober 2023, 9:00 – 17:00 Uhr
Ort: Gemeinschaftsschule Campus Cordis, Stauffenbergallee 8, Dresden
Anmeldung: Architektenkammer Sachsen

Architektenkammer Sachsen
Schule Schilfweg


Auftrag für das Heinrich-Schütz-Haus in Weißenfels

1651 erwarb Heinrich Schütz das Haus an der Nikolaistraße in Weißenfels und baute es zu seinem Altersdomizil um. Das heute noch im Original erhaltene Wohnhaus des Komponisten wird nicht nur als Museum genutzt, sondern dient auch als Veranstaltungsort zum Beispiel für Konzerte, Lesungen, Theatervorstellungen und Feste. Mit der geplanten Baumaßnahme soll nun das Renaissancegebäude durch einen Neubau erweitert und das Hofgebäude saniert werden. Peter Zirkel, Heine Mildner Architekten und die Tragwerksplaner von Engelbach + Partner erhielten den Zuschlag für das Projekt.

Heinrich-Schütz-Haus


1. Dresdner Schulbaudialog

am 14. und 15. September 2023
Ort: Gemeinschaftsschule Campus Cordis, Stauffenbergallee 8, Dresden
Anmeldung: per Mail an Landeshauptstadt Dresden, Amt für Schulen (schulbaudialog@dresden.de)

Das Programm beinhaltet den Besuch der 33. Grundschule, die am 27. Januar 2023 an ihrem neuen Standort, dem Schilfweg 3 eröffnet worden ist. Richard Drechsler und die Schulleiterin, Frau Mathew berichten zu ihren Erfahrungen mit dem neuen Gebäude.

Schule Schilfweg


Zuschlag für Neubau des Bundesfilmarchivs in Hoppegarten

Die Abteilung Filmarchiv ist Teil des Bundesarchivs und dokumentiert mehr als 100 Jahre deutsche Filmgeschichte. Sie ist eines der größten Archive dieser Art in der Welt und das zentrale deutsche Filmarchiv zur Sammlung, Erhaltung und Bereitstellung des nationalen Filmerbes. Der Filmbestand umfasst zurzeit etwa 146.000 Dokumentar- und Spielfilme auf einer Million Filmrollen oder anderen Trägern. Das Servicezentrum des Filmarchivs wurde 2005 in Hoppegarten bei Berlin eingerichtet. Im nun zu planenden 2. Bauabschnitt soll auf circa 13.000 qm Bruttogeschossfläche weitere Archiv- und Büroflächen am Standort zur Verfügung gestellt werden.

Die „Serpentintänzerin“ aus dem Wintergartenprogramm, der ersten deutschen Filmaufführung 1895 in Berlin der Brüder Skladanowsky, bildet das Motiv der Fassadengestaltung. Einzelne Filmstills dieses historischen Werks, digitalisiert und in eine geringere Auflösung übersetzt, umlaufen als abstrahierter Filmstreifen das Gebäude. Mittels Ziegeln in quadratischen Formaten werden die Bilder als Mauerwerk im Stapelverband erzeugt. Aus der Nähe sieht man das konstruktive Prinzip und den einzelnen Stein, während aus der Entfernung das Bild klar wahrnehmbar wird. Die qualitätvolle und dauerhafte Verknüpfung des Themas Film mit dem neuen Bauwerk vermittelt subtil dessen Aufgabe als Archiv.

Das vom Land Brandenburg ausgeschriebene Verhandlungsfahren (VgV) konnte Peter Zirkel in Zusammenarbeit mit Heine Mildner Architekten für sich entscheiden.

Website des Bundesarchivs

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