Ich war einmal eine Typenschule!

Die vorbereitenden Arbeiten auf dem Grundstück zur Errichtung der ersten Holzmodulschule in Dresden sind jetzt abgeschlossen. Das schon länger, aufgrund seiner baulichen und technischen Mängel, nicht mehr genutzte Schulgebäude aus den 1970’er Jahren (Typ Dresden-Atrium) musste für den Neubau rückgebaut werden. Neben der sortenreinen Trennung aller wiederverwendbaren Materialien werden die Betonelemente der Fassade und Decken am Ort als Baumaterial eingesetzt. Klein gemahlen und auf Altlastenfreiheit untersucht wird der entstandene Schutt zur Ertüchtigung des Baugrundes unter der zukünftigen Bodenplatte eingebaut. Das Downgrading der früheren Bauelemente reduziert den Rohstoffverbrauch für die neue Schule bei der Errichtung des Gründungsbauwerkes

Schule in Holzmodulbauweise


Spatenstich für das ‚Museum Lützen 1632‘

Neues Museum an historischer Stelle. Bei Lützen kam der schwedische König Gustav II. Adolf 1632 ums Leben, in Folge einer der schwersten Schlachten des Dreißigjährigen Krieges. Mit dem Spatenstich begannen nun die Bauarbeiten für einen Museumsneubau zur Ergänzung der Gedenkstätte. Nach gewonnenem Wettbewerb 2017 und Freigabe der Finanzierung im Herbst 2020 kann aktuell termingerecht mit den Tiefbauarbeiten begonnen werden. Bei einem feierlichen Festakt, u.a. mit Thomas Wünsch (Staatssekretär im Wirtschaftsministerium des Landes Sachsen-Anhalt), wurde die bisherige Planungsarbeit gewürdigt und die weitere Unterstützung für das Projekt zum Ausdruck gebracht.

Gustav Adolf Gedenkstätte


Sankt Laurentius

2. Preis
In der Innenstadt von Auerbach wünscht sich die Evangelische Gemeinde einen identitätsstiftenden Ort als Ausgangspunkt verschiedener gemeinschaftlicher Aktivitäten. Im Gebäudeensemble finden Gemeindetreff, Kindertagesstätte, Pfarrverwaltung und Gemeindesaal ihren Platz. Die Jury schreibt in ihrem Urteil: „Der Entwurf schafft einen charaktervollen Lösungsvorschlag für die gegebene Aufgabe mit eindeutiger Adressbildung. Das Gebäude fügt sich auf besondere Art in die umgebende Bebauung ein. Die Verfasser stellen einen sehr gut detaillierten Entwurf vor, der jedem Bereich seinen „Ort“ lässt und die dazugehörigen Freibereiche sinnvoll zum Einsatz bringt. Alles zusammen verbindet sich zu einer großen Einheit des Gemeindezentrums, welches sich zusammengehörig fühlt, obwohl es aus ganz unterschiedlichen Bereichen entsteht.“

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Umweltbundesamt Thieldreieck Berlin

Für die Unterbringung von modernen Labor- und Büroflächen sollte ein nachhaltiges Gebäudekonzept entwickelt werden, welches angesichts des großen Einflusses von Gebäuden auf den Klima- und Ressourcenschutz besondere Anforderungen an nachhaltiges und ressourceneffizientes Bauen erfüllt.

Unser Wettbewerbsbeitrag wurde von der Jury unter Vorsitz von Hr. Markus Hammes mit einer Anerkennung ausgezeichnet. Besonders gewürdigt wurde  „der mutige Ansatz, die Laborgrundrisse von einem klassischen Dreibund zu lösen und eine alternative Konzeptidee mit einer umlaufenden Erschließung der Labore vorzuschlagen…“

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