Altcotta

Altcotta

Der Eigentümer des Einzelhandelskomplexes „Am Frosch“ in Altcotta beabsichtigt eine hochbauliche Neuausrichtung. Dabei soll der bestehende Einzelhandel ersetzt werden und zusätzlich eine Pflegeeinrichtung mit Einheiten für altersgerechtes Wohnen unterkommen. Ergänzend soll die Eignung für die Einordnung von mehrgeschossigem sozialem Wohnungsbau untersucht werden. Neben der Bedarfsdeckung von Sozialwohnungen geht es dabei vordergründig um die Untersuchung hinsichtlich eines städtebaulich-räumlichen Abschlusses des neuen Quartieres im Umfeld des Rathauses in Altcotta.

Der Entwurf überzeugt einerseits durch die klare Fassung von Räumen mit einer ruhigen städtebaulichen Figur und andererseits durch den angemessenen städtischen Charakter mit der Setzung eines kraftvollen Abschlusses zur Platzfläche. Damit werden eine klare Adressbildung sowie ein identifizierbares Zentrum in Altcotta geschaffen. Die städtebauliche Fügung des Gebäudes „Frosch“ in die Figur der Blockrandbebauung funktioniert ganz selbstverständlich im städtischen Kontext.


Wohnungsbau am Bayerischen Bahnhof, Leipzig 1.Preis

Die Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH, eine 100%ige Tochter der Stadt Leipzig, und mit ca. 35.000 Wohnungen der größte Wohnungsanbieter in der Region, beabsichtigt einen Neubau im Stadtteil Zentrum-Süd in Leipzig zu errichten. Unweit des Bayerischen Bahnhofes gelegen, befindet sich das Grundstück an der Schnittstelle zwischen gründerzeitlicher Stadtstruktur und offener Zeilenbebauung aus den 1970er Jahren. Dort soll ein gemischt genutztes Gebäude, mit unterschiedlichem Wohnungsangebot, Gewerbeeinheiten und einer Kita, entstehen.

Der Beitrag von F29 gliedert das Grundstück in zwei Bereiche, die mit zwei unterschiedlichen Baukörpern besetzt werden. Eine zeilenartige Bebauung entlang der Bernhard-Göring-Straße und ein punktförmiges Gebäude am Übergang zum bestehenden Plattenbau im Hof. Die unterschiedlichen Nutzungen werden horizontal im Haus übereinander angeordnet: Läden, Kita und Sozialwohnungen in den Sockelzonen, die Regelwohnungen in den darüber liegenden Etagen und die Penthousewohnungen in den Dachgeschossen.

Bei der Jurysitzung am 16.02.2017 wurde der Beitrag von F29 Architekten in Zusammenarbeit mit APB.Architekten, Hamburg mit dem 1.Preis ausgezeichnet.


Altcotta, Dresden 1.Preis

Der Eigentümer des Einzelhandelkomplexes „Am Frosch“ in Altcotta beabsichtigt eine hochbauliche Neuausrichtung. Dabei soll der bestehende Einzelhandel ersetzt werden und zusätzlich auch eine Pflegeeinrichtung mit Einheiten für altersgerechtes Wohnen unterkommen. Das Stadtplanungsamt Dresden nimmt dies zum Anlass, die gesamte städtebauliche Situation Altcottas neu zu betrachten. Mittels eines Werkstattverfahrens sollen sowohl architektonische Entwürfe für den Neubau entstehen, als auch städtebauliche Lösungsansätze für das gesamte Untersuchungsgebiet aufgezeigt werden.

Der neue Wohn- und Gewerbekomplex positioniert sich mit seinen straßenbegleitenden Außenkanten in der nördlichen Grundstückshälfte. Die Lage und die gewerblichen Nutzungen im Erdgeschoss tragen zur Belebung des zukünftigen Stadtplatzes bei. Der Baukörper mit Klinkerfassade und Satteldach bildet mit dem Rathausturm und dem Erlwein Gymnasium ein Ensemble, dass sich in freier Anordnung um den Platz gruppiert und dessen räumliche Ausdehnung begrenzt.

Bei der Jurysitzung am 10.02.2017 wurde unter Leitung der Preisgerichtsvorsitzenden Canan Rhode-Can der Beitrag von F29 Architekten in Zusammenarbeit mit Rehwaldt Landschaftsarchitekten mit dem 1. Preis ausgezeichnet.


German Design Award 2017 Winner

Die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle wird für die Architektur ihrer Bibliothek mit dem bedeutenden German Design Award prämiert. Sie wird beim German Design Award 2017 die Auszeichnung „Winner“ in der Kategorie „Architecture“ zugesprochen. Insgesamt 4.058 internationale Projekte bewarben sich für den German Design Award, davon 200 in der Kategorie „Architecture“.
Der internationale Preis des Rat für Formgebung zeichnet innovative Produkte und Projekte, ihre Hersteller und Gestalter aus, die in der deutschen und internationalen Designlandschaft wegweisend sind.
Die Verleihung findet am 10. Februar 2017 im Rahmen der Konsumgütermesse Ambiente in Frankfurt am Main statt.

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1. Aachener Tagung ‚Identität der Architektur‘

Unter wechselnden Themen stellt die jährliche Konferenz an der RWTH Aachen, Fakultät für Architektur, die grundlegende Frage nach der Identität der Architektur – eine Frage, die das Selbstverständnis der Disziplin angeht und sich zuerst an ihre maßgeblichen Vertreter richtet, an die Architekten. Die erste Tagung thematisiert den Ort als eine der grundsätzlichen Einflussgrößen beim Entwurf und Bau von Architektur und Stadt. Gebaute Architektur ist immer an einen realen Ort gebunden. Durch die Eigenheiten des Ortes erfolgt die Individualisierung der Aufgabe, entsteht die Besonderheit die nur im Dialog und in Bezugnahme auf den physischen Kontext erschlossen werden kann. Unter dem Thema „Ort“ geht die Konferenz dieser Frage nach dem Ortsbezug der Architektur und seiner möglichen Verankerung innerhalb der Disziplin nach. Wie kann man den Ort verstehen und seinen Anspruch, den er an die Architektur stellt; wie kann die Architektur auf den Ort reagieren?

Peter Zirkel spricht am 26.01.2017 bei dieser Tagung über die Mediathek in Halle.

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Deutscher Werbund e.V.

„Der Deutsche Werkbund wurde 1907 mit der Absicht „der Veredelung der gewerblichen Arbeit im Zusammenwirken von Kunst, Industrie und Handwerk“ gegründet. Er hat wesentliche Impulse zur Industrie- und Gestaltungskultur gegeben und wirkt für ein qualitätvolles Gestalten der humanen Umwelt. Als Bund wird er von Gestaltern, kulturell-gesellschaftlich engagierten Personen, Selbständigen und Unternehmen getragen, die das Ziel, eine qualitätvolle Gestaltung unserer Umwelt, mit interdisziplinär bearbeiteten Themen in den Bereichen Gesellschaft, Architektur, Landschaft, Wohnen, Design, Kunst, Denkmalpflege, Soziales und Energie beispielhaft verfolgen“.

Peter Zirkel wurde am 28.11.2016 als Mitglied in den Deutschen Werkbund berufen.

Deutscher Werkbund e.V


Alle Jahre wieder!

F29 Architekten wünschen allen Freunden und Geschäftspartnern ein Frohes Fest und ein erfolgreiches Jahr 2017!


Schillerhort

Schillerhort

Aufgrund beengter Verhältnisse am Schulstandort der Grundschule „Friedrich Schiller“ sind die Räumlichkeiten des Horts zurzeit auf mehrere Standorte im Stadtgebiet von Radebeul verteilt. Diese organisatorisch problematische Situation soll durch die Zusammenführung an einen Standort gelöst werden. Die Stadt Radebeul ist in weiten Teilen von freistehender villenartiger Architektur geprägt. Markant erscheint dabei die baukünstlerische wertvolle Gestaltung auch kleiner Nebengebäude und Gartenarchitekturen.

Ausgehend von diesem Bild bildet der Schulhort das Gartenhaus im Grünen, eine Laube in welcher die Kinder die betreute Zeit verbringen können. Die städtebauliche Setzung und die Fassadengestaltung knüpfen an diese Tradition an. Zweigeschossig in den Hang gebettet mit Disziplin im baulichen Detail und einer Materialisierung, die nicht in Konkurrenz zu den Villen der Nachbarschaft tritt. Damit fügt es sich wohltuend ein, ist zurückhaltend und dennoch in seinem Erscheinungsbild klar, eigenständig und dem Standort angemessen.


Friedenslazarett, Festung Königstein

Friedenslazarett, Festung Königstein

Die Festung Königstein gilt als Europas größte Bergfestung. Sie ragt hoch oben auf einem Tafelberg ca. 240 Meter oberhalb des Ortes Königsteinauf und stellt somit eine imposante Landmarke dar. Das Friedenslazarett befindet sich im südlichen Teil der Festungsanlage, in der Nähe von Zobels Ecke. Es wurde im Jahr 1878 als Garnisonslazarett errichtet. Nach der gastronomischen Nutzung zwischen 1945 und 1990 steht das Friedenslazarett leer. Es soll nun zu einer Pension mit fünf Apartments der gehobenen Kategorie ausgebaut werden.

Der Entwurf orientiert sich an der konstruktiven Struktur im Innern, wie der Mittelgangerschließung und Haupttreppenhaus, und integriert die Wohnnutzung mit minimalen Eingriffen in die Substanz. Einbauschränke und Sanitätskerne gliedern die Wohnungen in unterschiedliche Zonen und werden als bauliche Interventionen kenntlich gemacht. 2016 wurde, in einem ersten Zwischenschritt, die temporäre Nutzung als Bürogebäude baulich realisiert. Ein erweiterter Rohbau mit einer minimalen technischen Ausstattung wird in den nächsten Jahren der Festung Königstein als temporärer Verwaltungsstandort dienen. Nach Auszug der Verwaltung sollen die Appartements in einem zweiten Schritt fertiggestellt werden.


Büroexkursion: Mailand

Das Programm beinhaltete u.a.:

City Life (Hadid, Libeskind, Isozaki, im Bau)
Fondazione Prada (Rem Koolhaas, 2015)
Fondation feltrinelli (Herzog & de Meuron, 2015)
Casa della memoria (baukuh, 2015)
MUDEC (David Chipperfield, 2015)
Bosco verticale (Boeri Studio, 2014)
Nuova sede, Università Bocconi (Grafton Architects , 2008)
Edificio al Gallaratese (Aldo Rossi, 1973)
Francesco Fopponino (Gio Ponni, 1964)
Torre Pirelli (Gio Ponti, 1960)
Condominio Via Quadronno (Angelo Mangiarotti, 1960)
Torre Velasca (BBPR, 1958)
Casa Tognella (Ignazio Gardella, 1953)
Convento Sant'Angelo (Giovanni Muzio, 1947)
Como: Casa del Fascio (Giuseppe Terragni, 1936)
Case Bonaiti Malugani (Giovanni Muzio, 1936)
Casa Rustici (Giuseppe Terragni, 1935)
Ca'Brütta (Giovanni Muzio, 1923)
Santa Maria delle Gracie mit Leonardo Davincis Abendmahl