Jahresgruß 2022
Dieses Jahr konnte Peter Zirkel Architekten erfolgreich drei Projekte fertigstellen. In der Schule in Holzmodulbauweise am Schilfweg findet nun Unterricht statt. Auch die Stadtbibliothek in Wittenberg öffnet seit Juni als neues Kommunikations- und Kreativzentrum ihre Türen für die Stadtbevölkerung. Die Kirche Canitz gewann jeweils eine Anerkennung beim db-Preis "Respekt und Perspektive 2022" sowie beim Sächsischen Staatspreis für Baukultur. Beim Wettbewerbsverfahren „Westlich der Garnisonskirche“ konnte sich Peter Zirkel Architekten mit einem klaren städte- und hochbaulichen Konzept behaupten. Außerdem begann die Planung für die Stadtteilfeuerwehren Langebrück und Reitzendorf.
Zurückblickend auf ein ereignisreiches Jahr 2022 bedanken wir uns bei allen Bauherren, Handwerkern, Bekannten, Kollegen und Freunden für die gute Zusammenarbeit. Wir wünschen ein besinnliches Weihnachtsfest sowie einen guten Start ins neue Jahr.
Kirche Canitz im Jahrbuch 22/23
Das »Jahrbuch der Architektur« würdigt ausgewählte Projekte als Repräsentanten zeitgenössischer Baukultur in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die vorgestellten Bauten begegnen den komplexen Problem- und Fragestellungen, die an moderne Architektur gestellt werden, auf kreative und progressive Weise.
Das von Fiona Dummann herausgegebene Buch ‚Jahrbuch der Architektur 22/23 (288 Seiten, ISBN 978-3-946154-69-3) kann über den Deutschen Architektur Verlag, Münster bezogen werden.
db-Preis Bauen im Bestand, Anerkennung
Der db-Preis für vorbildliche Lösungen beim Umgang mit dem Bestand wird alle zwei Jahre ausgelobt und 2022 zum fünften Mal vergeben. Aus ca. 200 Einreichungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz prämierte die Jury 8 Objekte. Die Kirche in Canitz, ein Projekt von Peter Zirkel, wurde beim Festakt am 01. Dezember 2022 in Stuttgart mit einer Anerkennung ausgezeichnet. Die Jury urteilte wie folgt: ‚Das Projekt gibt einem kleinen Dorf seine Mitte zurück. Auf Teilen einer Kirchenruine wurde das verlorene Gotteshaus in vereinfachter Form wiederaufgebaut, während man die übrigen Teile zu einem Hof für Andachten unter freiem Himmel umgestaltete…. Der neu interpretierte Sakralraum liefert einen gut durchdachten Beitrag zu der Frage, wie Gemeinden, die ihre Kirche verkleinern müssen, den Bestand sinnvoll weiternutzen können.‘
Westlich der Garnisonskirche, 1.Preis
Die Kaiser Projekt GmbH lobte ein mehrstufiges, konkurrierendes Wettbewerbsverfahren zur Planung eines Wohngebäudes neben der Garnisonskirche in Dresden aus. Bei der abschließenden Jurysitzung unter Leitung von Frau Prof. Jórunn Ragnarsdóttir wurde der Beitrag von Peter Zirkel zur Realisierung empfohlen. Vor allem ‚das klare städtebauliche Konzept mit Durchwegung und Blick auf die Kirche‘ und die Sorgfalt bei der Entwicklung von Erschließung und Grundrissen wurde positiv bewertet. Für das Ensemble aus vier Gebäudekörpern mit ca. 100 Wohnungen soll 2023 der Bauantrag eingereicht werden.
Architekturpreis Sachsen-Anhalt 2022
Der Architekturpreis des Landes Sachsen-Anhalt wird seit 1995 alle drei Jahrvergeben und ist eine sehr erfolgreiche Einrichtung zur Förderung der Diskusion über die Architektur und die städtebauliche Entwicklung im Land. Die besten 14 der 52 eingereichten Bewerbungen wurden am 25. November im Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen in Magdeburg geehrt.
Die Stadtbibliothek in der Lutherstadt Wittenberg platzierte sich in der ‚Engeren Wahl‘. Der Oberbürgermeister der Lutherstadt Wittenberg, Herr Torsten Zugehör, Peter Zirkel und Björn Suchantke nahmen die Urkunde beim Festakt entgegen.
Stadtbibliothek Lutherstadt Wittenberg
Architektenkammer Sachsen-Anhalt
Büroexkursion München
Auf den Spuren bayrischer Architektur-Ikonen besuchten Peter Zirkel Architekten dieses Jahr vom 12. bis zum 16.11. Bayern. Auf dem Programm stand eine Mischung aus historischen und zeitgenössischen Projekten in den Städten München und Nürnberg sowie ein Tagesausflug zu den sieben Kapellen bei Donauwörth. Ein Besuch auf der Baustelle für das „Regensburger Viertel“ von den Kollegen Behles&Jochimsen rundete die Exkursion ab.
Werkberichte zur Denkmalpflege
Nach längerer, Corona-bedingter Pause finden in diesem Wintersemester wieder die Werkberichte zur Denkmalpflege an der TU Dresden statt. Unter dem Titel „3 Solitäre“ thematisieren die Architekten Peter Zirkel, Martin Lydon und Martin Reichert den architektonischen und denkmalpflegerischen Umgang mit drei bekannten öffentlichen Bauten der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Abendvorträge finden jeweils dienstags um 18.30 Uhr im Andreas-Schubert-Bau (Raum E28) der TU Dresden statt. Peter Zirkel spricht am 29. November 2022 über den Umbau des ehemaligen Sowjetischen Pavillon zum Stadtarchiv in Leipzig.
Professur für Denkmalpflege und Entwerfen
Baubeginn in Naumburg
Die Abrissarbeiten in Naumburg haben begonnen. Zukünftig soll das kleinste Stadttheater Deutschlands im Alten Schlachthof eine dauerhafte Spielstätte finden.
Neuauflage Architekturführer Sachsen
In Zusammenarbeit mit dem DOM-Publisher-Verlag hat der Bund Deutscher Architektinnen und Architekten Sachsen die Neuauflage des Architekturführers Sachsen von Uta Lambrette herausgegeben. Er bildet Projekte aus Sachsen seit 2011 ab. Wir freuen uns, mit vier Gebäuden im Architekturführer vertreten zu sein. Das Buch eignet sich auch gut als Weihnachtsgeschenk.
Preis beim Wettbewerb für geförderten Wohnraum
Potsdam ist durch ein starkes, konstantes Bevölkerungswachstum geprägt. Bis zum Jahr 2040 soll die Einwohnerzahl auf 218.000 steigen. Im geförderten Wohnbau errichtet die stadteigene Pro Potsdam GmbH für den steigenden Bedarf Wohnungen im Stadtteil Drewitz. So sollen im "Quartier 10" an der Slatan-Dodow-Straße 230 geförderte Wohnungen mit einer Wohnfläche von ca. 12.900 qm entstehen. Dafür wurde ein Realisierungswettbewerb ausgelobt. Die Jury unter Vorsitz von Julia Tophof vergab bei 14 eingereichten Projekten zwei gleichrangige 2. Preise. Einen an blrm Architekt*innen GmbH aus Hamburg und einen an Peter Zirkel in Zusammenarbeit mit Heine&Mildner Architekten aus Dresden. Gemäß Juryprotokoll besticht die Arbeit durch ihre klare Bauform und einem fünfgeschossigen Blockrand, der sich als „ein Haus“ darstellt. Die Maßstäblichkeit des großen Bauköpers kommt gestalterisch durch die zweigeschossigen, aus dem Sockel herauswachsenden Tore zum Ausdruck.









