Theater Naumburg

In der Spielzeit 2016/2017 wurde das Theater Naumburg mit dem Theaterpreis des Bundes ausgezeichnet. Der Preis würdigt das Engagement der ‚de facto‘ Neugründung eines Ensembletheaters in Naumburg. Das kleinste Stadttheater Deutschlands soll nun auf dem Gelände des ehemaligen Schlachthofes eine dauerhafte Spielstätte erhalten. Der mehrfach baulich veränderte Gebäudebestand steht nach längeren Zwischennutzungsperioden schon länger leer. Dort sollen die notwendigen Zuschauer- und Bühnenbereiche, Werkstätten und Nebenräume bis 2023 im Bestand untergebracht werden. Für die Vergabe der Leistungen zur Gesamtplanung lobte die Stadtverwaltung ein mehrstufiges Verhandlungsverfahren aus. Vorbehaltlich der Zustimmung der politischen Entscheidungsträger entschied die Jury dem Team von Peter Zirkel (Architekt), Engelbach & Partner (Tragwerk), Emutec (Gebäudetechnik), itv (Bühnentechnik) und ABD (Raumakustik) den Zuschlag zur Planung des Theaters zu erteilen.


Weiterbildung BIM

Ginte Milvydaite hat im Januar 2021 einen ‚Bim Basis‘ Kurs belegt und erfolgreich mit Zertifizierungsprüfung abgeschlossen. Sie hat Kenntnisse in folgende Themen erworben:

BIM-Grundlagen
BIM-Mehrwerte und Projektbeispiele
BIM-Ziele und Anwendungen
BIM-Implementierung in Unternehmen, Abteilung und Team
BIM-Implementierung im Projekt
Standardisierung und Informationsaustausch
Objektorientierter Modellaufbau, BIM-Werkzeuge und Koordinierung
Rechtliche Grundlagen und Perspektiven


Printmedien: Sowjetischer Pavillon

Gregor Harbusch: ‚Noch nicht die letzte Messe lesen‘ in DAB (Deutsches Architektenblatt) 12/2020

Deutsches Architektenblatt

 

Simone von Schönfeldt, Rainer Bratfisch: 'Stadtarchiv Leipzig' in Kulturbauten 2020, Verlag Ernst & Sohn

Verlag Ernst & Sohn

 

Eva Herrmann: ‚Monument des Wandels‘ in Baumit 05/2020, Georg Verlag München

Baumit ArchitekturSpezial 2020

 

Förster, Gräwe, Schmal: 'Stadtarchiv Leipzig – Alte Messe Leipzig' in Architekturführer Deutschland 2021, DOM publishers

Architekturführer Deutschland 2021

Sowjetischer Pavillon


Printmedien: Genossenschaftsgebäude Johannstadt

Dennis Krause (Hrsg.): 'Wohn- und Geschäftshaus Johannstadt' in Jahrbuch der Architektur 2020/2021, Deutscher Architekturverlag

Jahrbuch der Architektur 2020/2021

Christian Heinz: 'Sehenswerte Architektur in Sachsen' in Bauen+Wirtschaft 2020 Landesausgabe Sachsen, WV Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft

Genossenschaftsgebäude Johannstadt


Jahresgruß 2020

Dieses Jahr konnten wir zwei Wohnungsbauprojekte in Dresden und Leipzig vollenden. Das Projekt für die Wohnungsbaugenossenschaft Johannstadt mit 24 Wohnungen, Büros und Läden und eines in Leipzig mit 97 Wohnungen und einer Kindertagesstätte. 61 Wohnungen wurden entsprechend der Richtlinie gebundener Mietwohnraum des Freistaates Sachsen gefördert und vergrößern das Angebot von bezahlbaren Wohnraum im Quartier.

Für das Museum auf der Gustav-Adolf-Gedenkstätte, für die Vollendung der Kirche Canitz und für die Freiwillige Stadtteilfeuerwehr in Mobschatz wurden die Finanzierungsanträge positiv beschieden. Wir können bei diesen Projekten nun 2021 mit den Planungen zur Realisierung beginnen.

Wir freuen uns sehr, auf hoffentlich bald wieder möglichen persönliche Begegnungen und  wünschen allen Bauherren, Handwerkern, Bekannten, Kollegen und Freunden einen guten Start in ein erfolgreiches neues Jahr 2021.


Übergabe BG17

Termingerecht konnte der Wohnungsbau mit integrierter Kindertagesstätte auf der Bernhard-Göring Straße in Leipzig fertig gestellt werden. Der sehr zu begrüßende Ansatz innerstädtische Grundstücke weiter zu verdichten, dort auch günstigen, weil geförderten Wohnraum anzubieten und durch die Integration von Kindertagesstätten gemischt genutzte Quartiere zu entwickeln, konnte in der Nähe des Bayrischen Bahnhofes in Leipzig baulich umgesetzt werden. Die fast ausschließlich auf die Wohnungsgrößen und auf die Investitionskosten abzielende sächsische Förderrichtlinie sollte aber durch qualitative Standards ergänzt werden, damit die Neubauten auch zur langfristigen Verbesserung des städtischen Umfeldes beitragen können.

 

Wohnungsbau am Bayrischen Bahnhof


Baubeginn Stadtbücherei

Die Bauarbeiten zur Umgestaltung der Stadtbücherei in der Lutherstadt Wittenberg haben begonnen. Abriss- und Rohbauarbeiten sollen in diesem Jahr noch abgeschlossen werden, so dass die Wiedereröffnung am alten Standort 2021 möglich ist.

Stadtbücherei


Bibliothek im Quadrant N2

Die Stadt Mannheim plant den Neubau einer Stadtbibliothek, die ein modernes, attraktives und zukunftsfähiges Bibliotheksverständnis aufweist. Diese Forderung wird mit einem terrassierten, grünen Lesesaal mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten umgesetzt. Er ergänzt die klassischen Funktionen einer Bibliothek und ist zentraler Orientierungspunkt im Haus.

Beim internationalen Wettbewerb konnte dieses Konzept, das in Zusammenarbeit mit Storch Landschaftsarchitektur entwickelt wurde, die Jury unter Vorsitz von Wolfgang Riehle leider nicht überzeugen und stufte den Beitrag als nicht preiswürdig ein.

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Wissensquartier Einbeck

Die Stadt Einbeck, im ländlich geprägten Südniedersachsen gelegen, plant die Errichtung eines Wissensquartieres bestehend aus einem Museum, einer Bibliothek und eines Archivs. Zwei wesentliche Aspekte bestimmen die architektonische Konzeption. Einerseits den möglichst weitgehenden Erhalt der ehemaligen Patrizierhäuser Auf dem Steinwege 11 und 13. Anderseits den Neubauteil so in den städtebaulichen Zusammenhang zu integrieren, dass aus  Wissensquartier und Kindertagesstätten ein nachvollziehbares Ensemble aus öffentlichen Gebäuden in einem weitläufigen Park entsteht.

„Den Entwurf zeichnet sowohl im Hinblick auf das zu erstellende Volumen als auch die Ausführung in Konstruktion und Materialisierung ein kluges Verhältnis von Aufwand und Qualität aus.“ (Auszug aus der Beurteilung des Preisgerichtes). Der Wettbewerbsbeitrag wurde von der Jury unter Leitungen von Ursula Pasch mit einem 2. Preis ausgezeichnet.

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Nominiert: DAM Preis 2021

Seit 2007 werden mit dem DAM Preis für Architektur jährlich herausragende Bauten in Deutschland ausgezeichnet. Für den Preis nominiert das DAM (Deutsches Architekturmuseum), auch unter Berücksichtigung von Vorschlägen der Architektenkammern, 100 bemerkenswerte Gebäude oder Ensembles. Nachdem 2017 die Mediathek Burg Giebichenstein in die Auswahl aufgenommen wurde, qualifizierte sich nun der Umbau des Sowjetischen Pavillons zum neuen Stadtarchiv in Leipzig für diese bedeutende Auszeichnung.

DAM Preis