DAM-Preis für Architektur 2017
Die Mediathek der Hochschule Burg Giebichenstein wurde vom DAM (Deutsches Architekturmuseum) in Frankfurt/Main für den "DAM Preis für Architektur 2017" nominiert. Damit befindet sich die Mediathek in der Longlist-Auswahl des renomierten Architekturpreises. Im Zuge des weiteren Verfahrens werden bis Herbst 2016 die Siegerprojekte aus dieser Auswahl ermittelt.
Seit 2007 verleiht das DAM jährlich den DAM Preis für Architektur in Deutschland. Publiziert wird das Preisträgerprojekt zusammen mit Gebäuden der engeren Wahl und drei Gebäuden von deutschen Architekten in anderen Ländern im Deutschen Architektur Jahrbuch. Eine Sonderausstellung im DAM begleitet diese Publikation.
Richtfest Baugemeinschaft Johannstadt
Gemeinsam mit der Baugemeinschaft wurde am 8.4. bei bestem Wetter das Richtfest für das Mehrfamilienhaus gefeiert. Bis Ende des Jahres entstehen 11 Eigentumswohnungen in fünf Regelgeschossen und einem Staffelgeschoss.
Auszeichnung beim Deutschen Hochschulbaupreis 2016
Bundesbauministerin Barbara Hendriks vergab am 04.04.2016 in Berlin den Deutschen Hochschulpreis. Unter den 37 Einreichungen wurden neben dem 1. Preis auch zwei Auszeichnungen vergeben. Eine davon erhielt die Mediathek in Halle.
Die Jury erläuterte das Projekt wie folgt:
Das hier vorgestellte Gebäude zählt zweifelsohne zu den Königsaufgaben, der sich ein Planerteam stellen kann: in einer weitläufigen Gartenanlage, umgeben von historischen Erbstücken und genutzt von Kunststudierenden soll eine neue Mediathek entstehen. Eine solche Aufgabe fordert Augenmaß und eine hohe Professionalität im Umgang mit den baulichen Mitteln. Beides ist hier vorbildlich eingelöst worden. Der schöne schlanke Bau fügt sich selbstverständlich in die bestehende bauliche Nachbarschaft der Baudenkmale ein, findet eine überzeugende Balance zwischen der respektvollen Unterordnung und einer souveränen Eigenständigkeit. Klug ist, das Neue außerhalb jeder Konkurrenz als pavillonartige Gebäude, ähnlich der Tradition früherer Orangerien in die Parkanlage einzubetten. Zwei- eigentlich dreigeschossig in den Hang geschoben, mit einer bewunderswerten Disziplin im baulichen Detail. Überzeugend ist die Klarheit der baulichen Struktur, die Definition der Gebäudehülle, die feine Rhythmisierung der hölzernen Fassadenelemente.
Wohn- und Geschäftshaus, Dresden 1.Preis
Im Rahmen einer mehrstufigen Konzeptstudie hatte die Wohnungsgenossenschaft Johannstadt eG (WGJ) acht Architekturbüros eingeladen, Vorentwürfe zu erstellen. An städtebaulich exponierter Stelle im Dresdner Stadtteil Johannstadt soll auf einer ca. 1.500m² großen Parzelle bis 2018 ein Wohn- und Geschäftshaus errichtet werden. Neben der Wohnnutzung mit vor allem 2- und 3-Raum-Wohnungen werden EG und 1. OG mit Laden- und Büronutzung beplant.
Der Beitrag von F29 Architekten ordnet das heterogene städtebauliche Umfeld mit einem differenziert gestalteten Baukörper. Der Entwurf greift das bestehende Rudiment der angedeuteten Blockrandbebauung des Nachbarhauses („ADAC-Haus“) auf und formuliert im Kreuzungsbereich einen Endpunkt welcher selbsterklärend von der straßenbegleitenden Bebauung in das östliche Gebiet freistehender Solitäre überleitet. In Maß und Form orientiert sich die Zeile des Entwurfes am angrenzenden ADAC-Haus um am Kreuzungsbereich daraus eine markante turmähnliche Bebauung abzuleiten.
Gebäudekomposition und die Organisation der Wohnungen überzeugten, so dass die WGJ sich entschieden hat den Beitrag von F29 mit dem ersten Preis auszuzeichnen.
Auszeichnung beim Architekturpreis Sachsen-Anhalt 2016
Mediathek Burg Giebichenstein, Halle
Beurteilung der Jury:
Städtebaulich gut positioniert auf dem hügeligen Grundstück gibt die Mediathek einen spannenden Kontrast zum Haupthaus aus Stein in einem schönen Materialgleichgewicht. Das neue Haus hat eine Leichtigkeit wie ein Gartenpavillon.Die Tragstruktur ist minimal und rhythmisch, wodurch eine enorme Flexibilität für die Zukunft entsteht. Abwechslung in diesem Regelmaß bringen die Lufträume, die interessante Aussichten auf die reiche Umgebung bieten. Auch in puncto Sicherheit und technische Anordnung kann sich das Gebäude leicht an zukünftige Nutzungen anpassen. Durch intelligente Planung, u.a. der Leitungsverläufe und Verdunklungsschirme, durch den gewählten Innenausbau und die neutralen Materialien, macht das Ganze einen sehr aufgeräumten Eindruck.
Das Haus ist schön, einfach, flexibel und gemacht für lange Zeit. Bauherr, Architekt und Benutzer werden das noch lange genießen.
» Mediathek Burg Giebichenstein
Mediathek Burg Giebichenstein, Halle
In der aktuellen Ausgabe 7.2016 der Bauwelt, Thema "Wieviel Holz solls denn sein?", wird die Mediathek der Hochschule Burg Giebichenstein vorgestellt.
» mehr zum Projekt auf bauwelt.de
Änderung Geschäftsführung F29 Architekten
Ab 01.01.2016 wird ein Gründungsgesellschafter der F29 Architekten GmbH, Christian Schmitz, das Büro verlassen. Peter Zirkel wird als alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer das Architekturbüro in gewohnter Weise weiter leiten.
Alle Jahre wieder!
F29 Architekten wünschen allen Freunden und Geschäftspartnern ein Frohes Fest und ein erfolgreiches Jahr 2016!
Büroexkursion 2015: Hamburg
Das Programm beinhaltete u.a.:
Energiebunker Wilhelmsburg (HeggerHeggerSchleiff, 2013)
Jugendzentrum (Kersten+Kopp, 2010)
Inselleben (Hausschild+Siegel, 2013)
Finanzbehörde (Fritz Schumacher, 1926)
Grundbuchhalle (Fritz Schumacher, 1930)
Kontorhaus Brahms (Lundt & Kallmorgen, 1904)
Galerie der Gegenwart (O.M.Ungers, 1997)
Rechtshaus (medium Architekten,2004)
Staatsarchiv (Jan Störmer, 1997)
Waterfront Osterbek (Fink+Jocher, 2011)
Krematorium Ohlsdorf (Fritz Schumacher, 1932)
Bürobesichtigung APB (Moritz Schneider)
HafenCity Universität (Code Unique, 2014)
Elbphilharmonie (Herzog & de Meuron, 2017)
Katharinenquartier (Kleffel Papay Warncke, 2014)
Büro-und Geschäftshaus Domstraße (Schenk+Waiblinger, 2009)
Bildungszentrum Innovations-Campus (Hörter+Trautmann, 2014)
Sprinkenhof (Fritz Höger, 1947)
Chilehaus (Fritz Höger, 1924)
Wohnen Plus, Elsenfeld
Mit der Bebauung am Gatterweg findet die 15 Jahre dauernde Konversion eines 4 ha großen Industriegeländes in ein Wohngebiet seinen vorläufigen Abschluss. Die beiden Hauseinheiten vollenden den Straßenraum am Gatterweg in Elsenfeld am Main. 17 Wohnungen in unterschiedlichen Größen wurden termingerecht an die Eigentümer übergeben. Die Häuser erfüllen die Anforderungen an das barrierefreie Bauen und sind mit KfW-70-Standard realisiert.









