Wettbewerbsbeitrag Molkenmarkt Berlin

In der Hauptstadt wird in den kommenden Jahren ein weiteres Stück Stadtreparatur vorangetrieben. Am historischen Molkenmarkt in Berlin Mitte soll ein neues, zukunftsfähiges Quartier mit innenstadttypischer Nutzungsmischung aus vielfältigen Wohnformen sowie Gewerbe, Einzelhandel, Gastronomie, Kultur und Bildung über zwei Blöcke hinweg entstehen.
Zusammen mit Behles & Jochimsen (Berlin) und Heine Milder Architekten (Dresden) wurden dazu im von der WBM und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen ausgelobten Realisierungswettbewerb vier Wohn- und Geschäftshäuser entworfen, die als einzelne Teile des Blocks gleichzeitig im Ensemble funktionieren müssen.
Das Haus B14, belegt mit Gewerbeeinheiten und Büronutzung, wird in seiner Erscheinung von seiner Ecklage zwischen Molkenmarkt und Parochialgasse geprägt. Zwei gleichbehandelte und gestaltete Flügel gleicher Breite im Büro-Achsraster legen sich dazu um die Ecke und verdeutlichen so den städtebaulichen Verlauf, während sich auf der Straßenseite zum Molkenmarkt daneben ein Risalit abzeichnet, der den Haupteingang zum Geschäftsgebäude markiert.
Das Erdgeschoss bildet durch seine Bekleidung mit kräftigen Natursteinelementen eine prägende Sockelzone aus. Darüber bildet ein System aus Glatt- und Kratzputzfeldern ein feines Fassadenrelief, welches um die Ecke leitet. Die Fensterformate spiegeln die geschossweise Nutzung wider.

Meldung BauNetz