Krieg gehört ins Museum

Sowohl Lernort als auch Gedenkstätte: Das ‚Museum Lützen 1632‘ widmet sich der Geschichte des Dreißigjährigen Kriegs. Bei der Eröffnung am Mittwoch würdigte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff das neue Gebäude als „wichtigen Beitrag zur Landesgeschichte“. „Das ‚Museum Lützen 1632‘ lenkt den Blick auf die vielen unbekannten Soldaten des Dreißigjährigen Krieges“, sagte der CDU-Politiker in Lützen (Burgenlandkreis). Haseloff hob hervor, wie wichtig es ist, dass gerade junge Menschen das Museum besuchen, um ein Bewusstsein für die Schrecken des Krieges zu entwickeln. Das Museum leiste einen Beitrag dazu, dass „diejenigen, die neu auf die Welt kommen, nicht die alten Fehler wiederholen“. Auf rund 450 Quadratmetern Ausstellungsfläche bietet das Museum mit Exponaten, Grafiken und Bildern Einblicke in den Dreißigjährigen Krieg, die Schlacht von Lützen, das Lagerleben sowie Informationen über die wichtigsten Akteure.

Zur Website Museum Lützen 1632

Zum Projekt Museum Lützen 1632


Erlweinpreis 2024

Besondere Anerkennung für die Schule Schilfweg

Aller vier Jahre vergibt die Landeshauptstadt Dresden den Erlweinpreis in Würdigung der Verdienste von Hans Jacob Erlwein und zeichnet damit die architektonische Qualität von in der Öffentlichkeit wirksamen Bauten aus. Unter Vorsitz von Pia Maier Schriever begründet die Jury des diesjährigen Preises ihre Entscheidung wie folgt: "Das Schulgebäude überzeugt durch seine konzeptionelle Klarheit und seine Materialität, sowohl konstruktiv als auch atmosphärisch. Die Grundrissgliederung ist stringent und klar (…). Durch die serielle Bauweise in Holzmodulbauweise mit hohem Vorfertigungsgrad und sehr kurzer Bauzeit entsteht ein beispielhaftes Gebäude für zeitgemäßes, nachhaltiges Bauen. Die Jury würdigt das ganzheitliche und nachhaltige Holzbauprojekt von Peter Zirkel Gesellschaft von Architekten mit einer ‚Besonderen Anerkennung‘ im Rahmen des Erlweinpreises 2024".

Stadt Dresden

Schule Schilfweg


Büroexkursion Burgenlandkreis

Unsere Tagesexkursion führte uns dieses Jahr in das südliche Sachsen-Anhalt. Eigene Projekte wie das Museum 1632 in Lützen, das Heinrich-Schütz-Haus in Weißenfels und das Stadttheater im Alten Schlachthof in Naumburg standen auf dem Programm. Bei einer Führung mit Stiftungsdirektor Dr. Holger Kunde durch den Naumburger Dom bewunderten wir die behutsamen aber mutigen Ergänzungen, zum Beispiel den Cranach-Triegel-Altar im Westchor. Zum Abschluss genossen wir noch die Premiere von 'Auf den Spuren von Josef K.' nach Kafkas Roman im Theater Naumburg.

Zum Theater Naumburg


Hugenottenhalle Neu-Isenburg: Anerkennung

Die Hugenottenhalle und die Stadtbibliothek sind bereits heute ein für die Stadtgesellschaft Neu-Isenburgs besonderer Ort der Begegnung, Kommunikation, Kultur und Beteiligung. Das im Jahr 1976 von der Architektengemeinschaft Schmitt + Ehnes + Schiebener errichtete Gebäudeensemble soll hierfür zu einem 'Dritten Ort' umgestaltet werden. Einen Ort der Begegnung, an dem Besucher und Besucherinnen Menschen treffen, sich wie in einem städtischen Wohnzimmer wohlfühlen, sich informieren, lernen, Zeit verbringen, Kultur genießen und Spaß haben.
Hierfür lobte die Stadt Neu-Isenburg einen Realisierungswettbewerb aus. Unter den 20 Einreichungen wurde die Arbeit von Peter Zirkel (Architektur) und QUERFELDEINS (Freianlagen) mit einer Anerkennung ausgezeichnet. Die Jury unter dem Vorsitz von Prof. Zvonko Turkali, würdigte insbesondere die Angemessenheit des Beitrages im Umgang mit dem Bestandsgebäude und die besonders hohe räumliche Qualität der Bibliothek.

Mehr auf competitionline

Hugenottenhalle