Innenraumgestaltung Parochialkirche Berlin, Wettbewerb
Die Parochialkirche in Berlin, ein barocker Zentralkirchenbau aus dem Jahr 1715 in Berlin Mitte, bietet seit seiner Zerstörung 1944 und Reparaturen in den 1960er und den 1990er Jahren das Bild einer "Ruine unter Dach". Das Äußere bis auf die fehlende Turmspitze wiederhergestellt verblieb das Kirchenschiff in rohbaumäßiger Erscheinung mit deutlichen Spuren der Kriegszerstörung. Nur noch unregelmäßig für sakrale Zwecke genutzt soll der Kirchenraum sowohl für kulturelle Veranstaltungen als auch, in einem zweiten Schritt, als Schaudepot für kirchliche Kunst ertüchtigt und organisiert Werden.
Der vorgeschlagene Entwurf nimmt die Geometrie des Kirchengrundrisses auf und leitet aus dieser ein Raummöbel ab. Das Möbel dient unter anderem als klimatisierter Magazinschrank für die konservatorisch anspruchsvollen Kunstwerke, als Tribüne für Veranstaltungen, es trägt die neuerrichtete Orgel und gliedert den Kirchenraum in einen umschlossenen Innen-Raum für sakrale und weltliche Veranstaltungen sowie Flächen für Ausstellungen und Kunst.
Die Bearbeitung erfolgte in Zusammenarbeit mit Innius DÖ, Dresden
Baubeginn, Baugemeinschaft Johann
Auf dem Grundstück in der Dresdener Johannstadt wurde mit den Arbeiten für ein siebengeschossiges Mehrfamilienhaus begonnen. Bis zum Sommer 2016 entstehen 11 Eigentumswohnungen in fünf Regelgeschossen und einem Staffelgeschoss.
Sowjetischer Pavillon, 1. Preis
Das Stadtarchiv Leipzig gehört mit seinen mehr als 4.000 Urkunden, 11.000 laufenden Meter Akten, 85.000 Karten und Plänen, 345.000 Fotos und Postkarten zu den bedeutesten kommunalen Archiven in Deutschland. Es dokumentiert die Geschichte Leipzigs von der Stadtrechtsverleihung um 1165 bis in die jüngste Vergangenheit. Seit 1994 in der Torgauer Straße 74 untergebracht wird aufgrund des unzureichenden Raumangebotes ein neuer Standort notwendig.
Dieser wird bis 2017 im ehemaligen Sowjetischen Pavillon auf dem Areal der Alte Messe entstehen. Das Bauwerk 1924 von den Architekten Oskar Pusch und Carl Krämer als Messehalle für Werkzeugmaschinen gebaut, diente nach Umbauten in den 1950'er und 1980'er als Pavillon der UdSSR. Seit dem Umzug der Messe auf das neue Messegelände steht das Gebäude leer und wird zukünftig als Stadtarchiv genutzt.
F29 Architekten, in Zusammenarbeit mit Pfau Architekten, hat in einem konkurrierenden Verfahren im Rahmen der VOF den Zuschlag zur Planung des Umbaus erhalten.
Alle Jahre wieder!
F29 Architekten wünschen allen Freunden und Geschäftspartnern ein Frohes Fest und ein erfolgreiches Jahr 2015!
Orangerie am Herzogin Garten

Orangerie am Herzogin Garten
„The Library Dresden“ soll der Versammlungsort eines exklusiven Kreises gut ausgesuchter Clubmitglieder sein. Sie ist der Ort für entspannte, begeisternde Inspiration unter Gleichgesinnten. Ihnen ist sie ein gemeinsames zweites Zuhause, in das man sich auf der Suche nach Inspiration für freies Denken zurückziehen kann. Der Ort für dieses ambitionierte Programm soll das im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstörte Orangeriegebäude im Herzogin Garten, im Umfeld von Zwinger und Schauspielhaus, im Zentrum Dresdens werden.
Der Neubau orientiert sich in Maß, Proportion und Gliederung an der historischen Orangerie aus den 1840er Jahren. Die Ausführung der Fassade erfolgt in der handwerklich tradierten Ausführung. Der Mauerwerksverband mit sichtbaren scheitrechten Bögen über den großformatigen Öffnungen zum Garten macht die Lastabtragung der Wand sichtbar. Konstruktion und Fügung des Mauerwerkes der Vormauerschale bestimmen die Erscheinung des Gebäudes. Die Wiedererrichtung der Orangerie wird als Weiterbauen in der Systematik des Vorgängerbaus, ohne die Zeitgenossenschaft zu leugnen, interpretiert.
Wohnen am Dom

Wohnen am Dom
Das Baufeld am Südrand des Domplatzes in unmittelbarer Nachbarschaft zum Erfurter Dom stellt seit seiner Zerstörung im Napoleonischen Krieg eine Fehlstelle im Gefüge der Erfurter Innenstadt dar. Ausgehend vom Wunsch nach einer straßenbegleitenden Bebauung schlägt der Entwurf nach Analyse der umgebenden Stadtstruktur keinen homogenen durchgängigen Blockrand vor. Vielmehr wird eine Gruppe prägnanter Baukörper um einen Wohnhof platziert, welcher die feinmaschigen Hofsituationen der Umgebung wieder aufnimmt und zeitgemäß interpretiert. Das Baufeld wird durch die Bebauung in zwei klare Freibereiche unterteilt. Dem steinernen, städtischen Wohnhof steht am Südrand, am Ufer des Bergstroms, ein großzügiger, naturnah begrünter Freibereich gegenüber.
Die Bebauung entlang der Domstraße fügt sich in die Straßenflucht und entwickelt aus der Geometrie des Grundstückes eine eigene volumetrische und allansichtige Ausprägung. Um einen zentralen Erschließungsraum, welcher auch als Zitat typischer um einen Lichthof erschlossener Bürgerhäuser des späten 18. Jahrhunderts verstanden werden kann, organisieren sich Wohnungen und Gewerbeeinheiten auf einem Tiefgaragengeschoss.
Amerika Gedenkbibliothek

Amerika Gedenkbibliothek
Die Amerika-Gedenkbibliothek – 1954 eröffnet – war zu ihrer Entstehungszeit ein neuartiger Typus von öffentlicher Bibliothek. Nach Vorbild der amerikanischen „public library“ war sie ein Geschenk der Vereinigten Staaten an Berlin und Beispiel einer demokratischen Bibliotheksarchitektur. Der stetig wachsende Bedarf an Freihandflächen und die Zahl von ca. 4.000 Besuchern täglich, ein vielfaches der 1954 konzipierten Nutzerzahl, machten nach den Umbauten in den 1980er Jahren eine neuerliche Anpassung des Publikumsbereiches notwendig.
Vorgeschlagen ist ein klar strukturierter Freihandbereich im ehemaligen Lesesaal, zoniert durch dicht gepackte Regalbereiche und offene, dem ursprünglichen Gedanken des Hauses folgenden, lichten Arbeitsbereichen. Der Bezug zum parkähnlichen Außenraum wird dadurch wieder gestärkt. Im ehemaligen Auditorium des Hauses sind eine Artothek sowie verschiedene Themenbereiche untergebracht. Im kleineren Maßstab ist auch das in den 1980er Jahren zurückgebaute Auditorium wiederentstanden und bildet jetzt den baulichen Rahmen für Lesungen und Veranstaltung.
Büroexkursion 2014: Kopenhagen
Das Programm beinhaltete u.a.:
Nationalbanken (Arne Jacobsen, Dissing + Weitling, 1978)
Thorvaldsens Museum (Michael Gottlieb Bindesbøll, 1848)
Politigården (Hack Kampmann, 1924)
Torpedohallen (Tegnestuen Vandkunsten, 2003)
Wohnhaus Vodroffsvej (Kay Fisker, 1929)
Tietgenkollegiet (Lundgaard & Tranberg, 2006)
VM Bergjet (BIG, 2008)
8 Tallet (BIG, 2010)
Tietgens Ærgrelse (Tony Fretton, 2010)
Wohnhaus Dronningegården (Kay Fisker, C.F. Møller, 1958)
Wohnbebauung Nyboder (Hans van Steenwinckel d.J. 1756)
Fyrtårnet (Lundgaard & Tranberg, 2007)
Jagdgården (Kay Fisker, 1943)
Grundtvigs Kirke (Grundtvigs Kirke, 1940)
Wohnhaus Hornbækhus (Kay Fisker, 1923)
Linoleumhaus (Kay Fisker, Povl Baumann, 1930)
Wohnhäuser Bella-Vista (Arne Jacobsen, 1937)
Fredensborghusene (Jørn Utzon, 1963)
Humlebæk, Louisiana Museum (J. Bo und W. Wohlert, 1991)
Konstruktion und Reflexion - Architektenfachtagungen
Im Rahmen der Vortragsreihe "Konstruktion und Reflexion", welche im Oktober und November in 11 deutschen Städten stattfindet, spricht Christian Schmitz am 4.11. in Erfurt sowie am 5.11. in Zwickau zum Thema "Der zweite Blick"
Anmeldungen und Informationen zu den Veranstaltungen und weiteren Rednern:




























