Turnvater Jahn wird nicht Turmvater Jahn

Unser Konzept zur Erweiterung des Friedrich-Ludwig-Jahn Museums in Freyburg konnte die Jury nicht überzeugen. Im Wettbewerbsverfahren unter Leitung von Michael Bräuer schied der Beitrag im 2. Rundgang aus.
Schade Turnvater - der tolle Turmblick über die Weinberglandschaft des Unstrut-Tales bleibt dir somit verwehrt!


Besucherzentrum Schloss Clemenswerth (Sögel) 3.Preis

Das Jagdschloss Clemenswerth wurde in den Jahren 1737 bis 1747 nach Plänen des Barockarchitekten Johann Conrad Schlaun errichtet. Acht Lindenalleen führen zum Mittelpunkt, dem Jagdschloss, dass von acht Pavillons umringt ist. Südlich der Anlage soll ein neues Besucherzentrum geplant werden, das die erste Anlaufstelle für Besucher der Schlossanlage darstellen wird.

Die Arbeit leitet ihre städtebauliche Lage und Anmutung von der Typologie eines dienenden Gebäudes (Orangerie) ab. Folgerichtig wird das selbstbewusste und zeitgemäße Gebäude aus der Geometrie der Querachse herausgerückt und vor der Waldkante der historischen Wallanlage platziert. Die Fortführung der historischen Achse wird weder „verbaut“ noch historisierend „fortgeführt“ sondern informell und „ländlich“ belassen.

Die Jury unter Leitung von Herrn Prof. Dr.-Ing. Droste prämierte die Arbeit, die in Zusammenarbeit mit Naumann Wasserkampf Architekten und C23 Landschaftsarchitekten entstanden ist, mit einem 3. Preis bei 26 teilnehmenden Büros.


Apotheke Uniklinik Kiel übergeben

Nachdem der Erweiterungsbau mit zusätzlichen Reinraumlaboren und Räumen für zentrale Warenanlieferung 2016 dem Nutzer übergeben wurde sind jetzt auch die Arbeiten im Bestandsgebäude abgeschlossen. Vor allem die vorhandenen Labor- und adminstrativen Bereiche wurden grundlegend saniert und mit aktueller Klima- und Lüftungstechnik ausgestattet. Das Bauvorhaben wurde in Zusammenarbeit mit dem Flensburger Architekturbüro Asmussen & Partner realisert, die u.a. für die örtliche Objektüberwachung verantwortlich waren.

Apotheke UKSH, Kiel


Quartier Hepkestraße

Quartier Hepkestraße

Das städtebauliche Umfeld entlang der Hepkestraße wird durch eine Abfolge von größeren Wohnsiedlungen der Vorkriegszeit (GEWOBAG-Siedlung 1928; Gartenheimsiedlung 1926) und des industriellen Wohnungsbaus (WBS 70) aus DDR-Zeiten charakterisiert. Das eigentliche ca. 2,7 Hektar große Areal wurde etwa 100 Jahre durch den Fotopapierhersteller, die Mimosa AG bzw. seines volkeigenen Nachfolgebetriebes (VEB Fotopapierwerk Dresden) industriell genutzt. Nach Abriss der Gebäude entstand auf dem Brachland nun einen Siedlung mit ca. 200 Wohnungen.

Das Konzept des neuen Wohnstandorts basiert auf einer Vernetzung mit den unterschiedlichen Siedlungsstrukturen der Nachbarschaft und einer sensiblen Ausformung der Übergänge. Deshalb ist das Areal in zwei etwa gleichgroße Bereiche geteilt. Entsprechend der städtebaulichen Differenzierung von blockartiger Struktur im südlichen Areal und offener Bebauung im Norden kristallisieren sich im Freiraum zwei charakteristische Räume heraus – Hof und Anger. Der Wohnungsmix besteht überwiegend aus 3- und 4-Raum-Wohnungen. Alle Wohnungen können von der Tiefgarage über einen Fahrstuhl direkt erreicht werden. Als Besonderheit besitzt jede Wohnung ein Hauptschlafzimmer mit direkt zugeordnetem und natürlich belichtetem Bad (master bathroom).


Energiesparendes Bauen in Sachsen: Auswahl und Ausstellung

Die Architektenkammer Sachsen will mit einer Ausstellung die Geschichte des Energiesparenden Bauens in Sachsen in den letzten 25 Jahren darstellen. Die Ausstellung wird zwischen dem 5. April und 3. Mai 2018 im Zentrum für Baukultur Sachsen in Dresden und danach in Prag, Oxford und Coventry  zu sehen sein. Im Rahmen eines Wettbewerbes wurden aus 38 eingereichten Objekten 27 durch eine fachkundige Jury ausgewählt. Das Leibniz Institut für ökologische Raumentwicklung (IOER) konnte sich für die Ausstellung qualifizieren. Peter Zirkel wird im Rahmen der Veranstaltung ‚Architektenweiß‘ das IOER im ZfBK  am 19.April 2018 ab 18.00 Uhr vorstellen.

Institut für ökologische Raumentwicklung, Dresden

Webseite Zentrum für Baukultur Sachsen


Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde

Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde

Die Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde wünscht sich einen Neubau für ein evangelisches Gemeindezentrum – eine Heimstätte für die sehr aktive Gemeindearbeit in unterschiedlichen Arbeitskreisen. Zugleich soll für Gäste und Pilger ein offenes, einladendes Haus entstehen, das die Integration verschiedener Menschengruppen in der Region fördert.

Durch die Anordnung eines kleinen Eingangsplatzes gelingt es die stadträumliche Verbindung zur diagonal gegenüberliegenden Paul-Gerhardt-Kirche überzeugend herzustellen. Die Zonierung der Eingangssequenz mit Vorplatz, Windfang und Vestibül stellt eine angemessene und dem Ort adäquate Zugangssituation dar. Die Traufe der Nachbarbebauung wird aufgenommen. Somit bindet sich der Neubau nahtlos in den Straßenraum ein. Das flachgeneigte Satteldach mündet in einer Eckbetonung. Diese fast turmartige Lösung betont den Eingang und kann als sichtbares Zeichen des neuen Gemeindezentrums in Lübben gelesen werden. Durch das Klinkermauerwerk wird die Sonderstellung des Gebäudes in Funktion und Nutzung erkennbar und die Eingliederung in den Straßenraum erreicht.


Haus in Strehlen übergeben

Nach zweijähriger Planungs- und Bauzeit wurde das Einfamilienhaus im Dresdner Stadtteil Strehlen nun an die Bauherrnschaft übergeben. Der Entwurf für das Haus ist davon bestimmt, ein kleines Bauvolumen mit den größeren Gebäuden der Nachbarschaft in Einklang zu bringen.  Die plastische Ausformung des Baukörpers und die  den Nachbaugebäuden entlehnte Höhenentwicklung verleihen dem Haus ein einprägsames Erscheinungsbild.


Landeskirchenarchiv, Dresden 3. Preis

Die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsen plant einen Archivneubau in dem sämtliche, bisher dezentral gelagerten, Archivalien der Region in einem Gebäude zentral und unter optimalen klimatischen Bedingungen aufbewahrt werden. Das landeskirchliche Archiv wird für 10.000 lfd.m Archivgut ausgelegt und soll später um 13.000 lfd.m erweitert werden können. Das Grundstück liegt in einem Gewerbegebiet am Stadtrand von Dresden.
Die Jury lobt vor allem die Setzung des Baukörpers, die das Haus als Solitär im städtebaulichen Umfeld wirksam verortet. Auch die Qualität der Eingangssituation mit räumlicher Aufweitung in die Magazinebenen und gleichzeitigem Blick in die tiefer gelegenen öffentlichen Bereiche wird als angemessene Geste anerkannt.
Der interdisziplinäre Wettbewerb wurde in Zusammenarbeit mit Rehwaldt Landschaftsarchitekten, mit den Tragwerksplanern von Engelbach & Partner und mit den Gebäudetechnikern von emutec Jena erarbeitet und mit einem 3. Preis ausgezeichnet.

Kirchenarchiv, Dresden


Peter Zirkel Gesellschaft von Architekten mbH

Aus "F29 Architekten GmbH" wird "Peter Zirkel Gesellschaft von Architekten mbH"

Ab 01.01.2018 wird Peter Zirkel als verantwortlicher Architekt das Büro Peter Zirkel Gesellschaft von Architekten mbH leiten.
Zusammen mit seinen Mitarbeitern wird er das Büro in gewohnter Weise führen.
Für eine Übergangszeit werden beide Gesellschaften weitergeführt bis die Tätigkeit der F29 Architekten GmbH beendet wird.


Wohnungsbau Johannstadt

Zusammen mit den Vorstandsmitgliedern der Wohnungsbaugenossenschaft Johannstadt, Herrn Alrik Mutze und Herrn Thomas Dietrich,
besuchten die Projektverantwortlichen das Ziegelwerk Klaus Huber in Graupzig bei Nossen. Die Ziegelei mit eigner Lehm- und Tongrube
produziert in langer Tradition Vormauersteine im Strangpressverfahren und auch handgeformte Steine für besondere Anwendungen.
Im Rahmen der Besichtigung wurden unterschiedliche Muster für die Fassade des Wohn- und Geschäftshauses an der Striesener Straße in Dresden besichtigt.
Es ist geplant, mit den Arbeiten an der Fassade im Sommer 2018 zu beginnen.