Weihnachtsgruß 2025
Ein bewegendes Jahr neigt sich dem Ende - Zeit, Revue passieren zu lassen.
Peter Zirkel Architekten haben 2025 mit dem 34. Band der Reihe ‚de aedibus international‘ des Schweizer Quart Verlags ihre erste Werkmonografie ‚Peter Zirkel – Dresden‘ publiziert.
Anfang des Jahres konnte mit erfolgreicher Fertigstellung das Theater Naumburg seine neue Spielstätte im Alten Schlachthof beziehen. Im Laufe des Jahres war das Projekt daraufhin auch im Preisrennen erfolgreich: Das Theater im Alten Schlachthof wurde sowohl mit dem Stadtumbau Award 2025 als auch mit dem Architekturpreis Sachsen-Anhalt 2025 ausgezeichnet. Auch das Museum Lützen 1632 konnte beim Architekturpreis eine Auszeichnung abräumen.
Für die Feuerwehren Langebrück und Reitzendorf wurden 2025 die Ausführungsplanungen abgeschlossen. Ende des Jahres konnte termingerecht auf den Baustellen begonnen werden.
Desweiteren bekam das Büro den Zuschlag für den Neubau eines Mehrfamilienhauses der WGJ in der Wiener Straße, die Planungen beginnen im neuen Jahr.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Weggefährten für das vergangene Jahr und wünschen eine besinnliche und erholsame Weihnachtszeit.
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Projektseite Theater Naumburg
Projektseite Museum Lützen
Projektseite FW Langebrück
Projektseite FW Reitzendorf
Projektseite Wiener 62
Architekturpreis Sachsen-Anhalt 2025
Architekturpreis für das Theater Naumburg
Am 26. November 2025 wurde dem Theater im Alten Schlachthof Naumburg während einer Festveranstaltung in der Hyparschale Magdeburg der Architekturpreis Sachsen-Anhalt 2025 überreicht.
Die beiden Auslobervertreter Sven Haller, Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt, sowie Prof. Axel Teichert, Präsident der Architektenkammer Sachsen-Anhalt, würdigten die Vielfalt der 38 Einreichungen. In beeindruckender Dichte fänden sich Zeugnisse der Geschichte und Baugeschichte über das ganze Land verteilt.
„Die Sanierung und Umnutzung des Alten Schlachthofs in Naumburg (Saale) zum Theater Naumburg erhält den „Architekturpreis des Landes Sachsen-Anhalt 2025“. Die achtköpfige Jury unter Vorsitz von Prof. Carsten Wiewiorra, Architekt und Innenarchitekt aus Berlin, würdigte das Projekt in seiner „minimalen und gestalterisch herausragenden Umsetzung“. Der historische Schlachthof aus dem Jahr 1891 wurde nach über 100 Jahren unterschiedlichster Nutzung behutsam zu einem Theater umgebaut und 2025 fertiggestellt. Damit fand das kleinste Stadttheater Deutschlands eine neue, zukunftsfähige Heimat.“
Meldung AK Sachsen-Anhalt
Projektseite Theater Naumburg
Architekturpreis Sachsen-Anhalt 2025
Auszeichnung für das Museum Lützen 1632
Neben dem Architekturpreis wurden am gleichen Abend auch fünf Auszeichnungen verliehen, worunter auch das Museum Lützen 1632 prämiert wurde.
„…. Um die Ecke versteckt führt eine Treppe hinab ins lichtinszenierte untere Geschoss. Hier präsentiert sich umlaufend die Ausstellung, die tiefe Einblicke gewährt: in die Geschichte der Welt und die der Namhaften und Namenlosen jener Zeit. In einem zentral angeordneten Raum, der über die Geschosse bis zum Dachscheitel mit Oberlicht reicht, ist fast sakral anmutend das Monument mit den Gebeinen der Gefallenen platziert. Es ist eine würdige Ruhestätte, die Platz für Reflektion und Andacht schafft, und zugleich als erschütterndes Kernstück des Museums eines will: Mahnmal gegen die Schrecken des Krieges sein.“
Architektenkammer Sachsen-Anhalt
Projektseite Museum Lützen 1632
Jahresexkursion Rotterdam
Mitte November stand die jährliche Büroexkursion an: es ging nach Rotterdam, wo Teile des Teams einst ihre Anfänge in der Architekturwelt absolvierten.
Vier sehr interessante Tage lang wurde unter anderem der sich derzeit neu entwickelnde Wilhelminapier, der Museumspark und das Zentrum erkundet. Klassiker wie die Van Nelle Fabrik, der Justus van Effenblok sowie die Kubuswohnungen (Piet Bloem) oder die Markthalle (MVRDV) durften dabei nicht fehlen. Jeroen Ruitenbeek von Palmbout Urban Landscapes führte uns durch das von ihm umgeplante Stadtquartier Kop van Zuid, welches auf ehemaligem Hafengelände entsteht.
Auf einem Ausflug in die Umgebung von Rotterdam konnten außerdem die LokHal in Tilburg als Pionierin des Dritten Orts, sowie Projekte in Waalwijk und Breda erkundet werden.
Stadtumbau Award 2025
Unter dem Motto „Städte gestalten - Verloren geglaubte Orte wiederbeleben“ wurde am 06. November der Stadtumbau Award Sachsen-Anhalt 2025 verliehen. Das Theater im Alten Schlachthof in Naumburg konnte dabei als eines von zwei prämierten Projekten den Preis für sich gewinnen.
Die Jury fand folgende Worte:
„Die Geschichte hat Magie. Mit einem zweckgebundenen Millionenerbe sowie Förderung von Bund, Land und Landkreis konnte nach kaum drei Jahren Bauzeit eine Industriedenkmal in Naumburg zu einem neuen Theaterhaus werden. Lange waren die alten Hallen des ehemaligen Schlachthofs vergessen und verlassen – und dann doch wieder interessant: weil für das Theater Naumburg unkompliziert, zeitnah und kostengünstig ein neuer Standort gefunden werden musste. Die umgesetzte architektonische Idee erweist sich so einfach wie genial und krönt: das Wunder von Naumburg.“
Wir gratulieren auch der Schwemme Halle (Saale) zum Preis.
Link zum Projekt
Zum Gewinner-Film
Tagesexkursion Halle (Saale) und Chemnitz
Am 24. Oktober führte unsere Tagesexkursion, gemeinsam mit Heine Mildner Architekten, nach Halle und Chemnitz.
Mit Enke Wulf Architekten aus Berlin besichtigten wir das Projekt „Wohnen in der Alten Schule“ und das Neubauprojekt „Mehrgenerationenwohnen“ für die Wohnungsbaugenossenschaft GWG 'Eigene Scholle'. Anschließend erläuterte uns Max Wasserkampf den Planungsprozess zu seinem „Wohnquartier am Böllberger Weg“, ein Projekt mit 60 Mietwohnungen und 5 Einfamilienhäusern. Ebenfalls in Halle (Saale) besichtigten wir das eigene, mehrfach ausgezeichnete Projekt der Mediathek Burg Giebichenstein, welches bereits 2015 fertiggestellt wurde.
Unser Weg führte uns weiter nach Chemnitz zum Stasiunterlagenarchiv, umgebaut von Heine Mildner Architekten, welches nicht nur architektonisch (Sächsischer Staatspreis für Baukultur 2024) sondern auch inhaltlich äußerst interessant war. Die Zentralbibliothek der TU Chemnitz in der alten Aktienspinnerei bildete den Abschluss der Reise.
Book-Launch-Party
Zusammen mit circa 150 Gästen feierten wir am 26. September die Veröffentlichung unserer ersten Werkmonographie. Der für seine qualitätvollen Architekturpublikationen bekannte Schweizer Quart Verlag publizierte das Buch in der Reihe 'De aedibus international'. Im Band 34, mit dem Titel 'PETER ZIRKEL – Dresden', werden auf 72 fadengebundenen Seiten Projekte mit Hilfe von Zeichnungen, Bildern und Texten vorgestellt. Ein einleitender Text von Josepha Landes erläutert Arbeitsweise und Haltung unseres Büros.
Das Buch ist ab sofort im Buchhandel bzw. direkt über den Verlag und im Onlinehandel erhältlich.
Mock-Up Feuerwehr Langebrück
Im Dresdner Stadtteil Langebrück wird bis 2027 ein neues Gebäude für die Freiwillige Feuerwehr errichtet. Das Nachhaltigkeitskonzept zielt auf eine werthaltige, sowie beständige Materialwahl, die eine sehr lange Nutzungsdauer ermöglicht. In diesem Zusammenhang wurden Fassaden-Mock-Up's erstellt. Die in unterschiedlichen Ausführungsvarianten getestete Reuse-Klinkerfassade nutzt recycelte Klinker aus Abrissbauten für neue Projekte, um Ressourcen zu schonen und CO2-Emissionen zu reduzieren.
Wettbewerbsbeitrag Stadtgeschichtsmuseum Schwerin
Um das Weltkulturerbe „Residenzensemble Schwerin“ für Besucherinnen und Besucher begreifbar und erfahrbar zu machen, bedarf es in Schwerin eines Informationszentrums. Den Schwerpunkt des ausgelobten hochbaulichen Realisierungswettbewerbs bildet die Errichtung eines Museumsbaus, der sich in den Stadtkern Schwerins einfügt.
Im zukünftigen Stadtgeschichtsmuseum wird die Einzigartigkeit des Schweriner Residenzensembles erlebbar. Die Anordnung der Dauerausstellung im obersten Geschoss ermöglicht weite Ausblicke über die Residenzstadt in alle Himmelsrichtungen. Markante Bauwerke dienen als visuelle Elemente der musealen Inszenierung. Die prägende eigenständige Dachlandschaft schließt gestalterisch an das Bestandsgebäude an. Gleichzeitig entsteht eine neue, als Solitär wahrnehmbare Bauform, die dem Stadtraum einen zeitgemäßen Impuls verleiht. So entsteht ein Neubau, der als moderner, selbstbewusster Beitrag zur Stadtgestaltung sichtbar ist – und dem Welterbe Schwerins eine zeitgemäße architektonische Handschrift hinzufügt.
Mehr Informationen zum Wettbewerb
Publikation im Quart Verlag
72 Seiten, 22,5 × 29 cm | 62 Abbildungen, 50 Pläne | fadengeheftete Broschur | deutsch/englisch | ISBN 978-3-03761-354-2 | CHF 48.– / EUR 44,–
Im Herbst 2025 wird im Schweizer Quart Verlag die 34. Ausgabe der Reihe de aedibus international über Peter Zirkel erscheinen. Darin präsentiert werden ausgewählte Projekte des Büros in selektierten Bildern und Zeichnungen.
Das Heft wird ab ca. September 2025 online über den Quart Verlag sowie im schweizerischen und internationalen Buchhandel erhältlich sein.









