HOLZWEGE – Zukunftsfähiger Holzbau in Mitteldeutschland

Vernissage: Donnerstag, 14.08.2025 | 18:00 Uhr | ZfBK im Kulturpalast
Ausstellung: 15.08.2025 – 18.09.2025 | Dienstag bis Samstag, 13:00 – 18:00 Uhr | ZfBK im Kulturpalast

Immer mehr Gebäude in Europa werden aus Holz gebaut. Vom Wohnhaus über Kindergärten bis hin zur Luftschiffhalle wird Holz als tragender Baustoff eingesetzt. In der Ausstellung „Holzwege – Zukunftsfähiger Holzbau in Mitteldeutschland“ werden beispielhafte Holzbauprojekte in und aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gezeigt.
Zum Start der Ausstellung kommen die Initiator:innen des Projektes zu Wort und geben Einblicke in dessen Entstehung. Peter Zirkel spricht am Abend zur Schule Schilfweg unter dem Titel: „Dresdner Schule aus Holzbau-Komplettmodulen“

Vernissage ZfBK
Link zum Projekt


Tag der Architektur: Museum Lützen 1632

Gustav-Adolf-Straße 42, Lützen
Führungen: Samstag, 28. Juni 2025, 10:00, 11:00 und 12:00 Uhr
(Es gelten die üblichen Eintrittspreise.)

„Vielfalt bauen“ heißt das bundesweite Motto des „Tag der Architektur 2025“, der am Samstag, den 28. Juni, und Sonntag, den 29. Juni 2025 stattfindet. An mehr als 20 Standorten in Sachsen-Anhalt geben Architekt*innen aller Fachrichtungen, Stadtplaner*innen, Bauherr*innen bzw. Nutzer*innen besondere Einblicke in ihr Projekt und laden die Öffentlichkeit zum Austausch ein.
Gaby Heijltjes, die Projektleiterin für den Museumsneubau, wird an allen Terminen den Rundgang begleiten und Fragen zum Haus beantworten.

Architektenkammer Sachsen-Anhalt
Link zum Projekt


Tag der Architektur: Theater Naumburg

Roßbacher Straße 12, Naumburg (Saale)
Führungen: Samstag, 28. Juni 2025, 13:00, 14:00 und 15:00 Uhr

Der Projektverantwortliche für den Umbau des ehemaligen Schlachthofes, Conrad Lohmann, wird vor Ort über das Projekt informieren.
Um Anmeldung über das Theater Naumburg wird gebeten.

Architektenkammer Sachsen-Anhalt
Anmeldung Theater Naumburg
Link zum Projekt


Erlweinpreis 2024

Besondere Anerkennung: Schule Schilfweg

Bei einem Festakt in der ehemaligen Schaltzentrale des Kraftwerks Mitte wurde das Projekt Schule Schilfweg von Oberbürgermeister Dirk Hilbert mit einer Besonderen Anerkennung ausgezeichnet. Peter Zirkel nahm im Rahmen des Festaktes die Urkunde entgegen. Wolfgang Lorch, Mitglied der Jury, begründete in seiner Würdigung die Entscheidung: "[…] Durch die serielle Bauweise in Holzmodulbauweise mit hohem Vorfertigungsgrad und sehr kurzer Bauzeit entsteht ein beispielhaftes Gebäude für zeitgemäßes, nachhaltiges Bauen. […]"

Meldung Stadt Dresden
Link zum Projekt


Atlas des Gemeinsamen

Im Sinne einer fortwährend wachsenden Sammlung kollektiver Gemeinsam-Projekte zeigt die Wanderausstellung des Deutschen Werkbund eine Auswahl vorbildlicher Beiträge aus dem Atlas des Gemeinsamen. Mit dabei ist auch ein Projekt von Peter Zirkel Architekten, nämlich die Kirche Canitz in Riesa. Besonders wird das langjährige, ehrenamtliche Engagement des Fördervereins zum Wiederaufbau der Kirche damit gewürdigt.
Vernissage: 28.04.2025, 16 Uhr
Ort: Neues Rathaus Leipzig, Untere Wandelhalle, Martin-Luther-Ring 4-6, 04109 Leipzig
Dauer: 29.04. bis 16.05.2025
geöffnet: Mo – Do 7 – 18 Uhr, Fr 7 – 16 Uhr

Projekt Kirche Canitz
Website Werkbund


Eröffnung Theater im Alten Schlachthof

Pressemitteilung 154/2025 der Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt:
In Anwesenheit von Staatsminister und Minister für Kultur Rainer Robra wurde heute die neue Spielstätte des Theaters in Naumburg eröffnet. „In sehr herausfordernden Zeiten ist es ein Hoffnungs- und Aufbruchszeichen, wenn für die Kultur eine neue zeitgemäße Stätte entsteht. Der Alte Schlachthof, mit seiner markanten Architektur und seiner reichen Geschichte, bietet die perfekte Kulisse für das neue Theater. Hier treffen Tradition und Moderne aufeinander, um ein einzigartiges Theatererlebnis zu ermöglichen. Für das kleinste Stadttheater Deutschlands ist der Umzug in den Alten Schlachthof nicht nur ein Umzug in eine neue Spielstätte, sondern ein echter Neustart“, betonte der Minister in seiner Ansprache.
Im 21. Jahrhundert müsse das Theater gegen den Trend analoge Formen der Kunst und die unmittelbare Begegnung mit ihnen wieder in den Vordergrund rücken, so Robra.

Projekt Theater im Alten Schlachthof


Wie sag ich’s meinem Bauherren?

Planerinnen und Planer, die sich mit Nachhaltigkeit im Bauwesen beschäftigen und Projekte mit einem Fokus auf regenerativen Baustoffen und regionalen Wertschöpfungsketten umsetzen möchten, sind häufig mit Vorurteilen konfrontiert, die in der Auseinandersetzung mit der Bauherrschaft besprochen werden müssen. In einer Diskussionsrunde werden überzeugende Argumente für nachhaltiges Bauen gesammelt, um Vorurteile und Bedenken von Bauherren zu entkräften. Gemeinsam werden Strategien und Kommunikationswege entwickelt, um die Vorteile des nachhaltigen Bauens überzeugend zu vermitteln und Bauherren für eine zukunftsorientierte Planung zu gewinnen.

Unter dem Titel „Materialschau: Wege zur Bauwende“ zeigt das ZfBK – Zentrum für Baukultur Sachsen gemeinsam mit Kreatives Sachsen, welche Möglichkeiten neue, aber auch traditionelle Herstellungsprozesse von Materialien im Kontext nachhaltiger und zukunftsorientierter Gebäudeentwicklung bieten.

Bei der Veranstaltung ‚IMPULS & PODIUM Wie sag ich’s meinem Bauherren? Nachhaltigkeitsargumente für die Auftraggeberschaft‘ berichtet Peter Zirkel als einer der Referent:innen zu aktuellen Entwicklungen in Bauwende und Ästhetik.

Donnerstag, 10.04.2025 | 18:30 | ZfBK im Kulturpalast

Zur Veranstaltung


Hamlet

Mit dem Schauspiel von William Shakespeare in einer Übersetzung & Fassung von Marius von Mayenburg wird das neue Theatergebäude im Alten Schlachthof in Naumburg eröffnet. Nach vier jährigen Planungs- und Umbauarbeiten konnte das Haus Ende 2024 an das Stadttheater übergeben werden. Mit der nun geplanten Eröffnung und der Premierenvorstellung von Hamlet am 25. April zieht das Theater in die neuen Spielstätte ein.

Das Team vom Stadttheater bietet für Interessierte Führungen durch das Haus ('Wenn Wände reden') im April und Mai an.

Website Theater Naumburg
Projekt Theater im Alten Schlachthof


Himmelfahrt statt Höllensturz

Das ‚Museum 1632‘ wird im Feuilleton der FAZ-Ausgabe vom 19.März portraitiert. Andreas Platthaus beschreibt, wie es zum Entstehen des Gedenkortes kam; von der Schlacht auf einem Feld bei Lützen im Dreißigjährigen Krieg und Bergen des Massengrabes bis zum Entstehen des heutigen Erinnerungsensembles.

„Dieser unabweisbar sakrale Eindruck lässt dem bloßgelegtem Knochenfeld indes die Würde, und dazu trägt auch das sich hoch über dem Präparat öffnende schmale Fensterband bei, das einzige Tageslichtelement im Halbdunkel der Ausstellung. Es verleiht dem Skelettgewirr den Charakter von Himmelfahrt statt Höllensturz. Die am Museumsbau beteiligten Architektenbüros Peter Zirkel (Dresden) und Naumann Wasserkampf (Weimar) haben die Ausstellungshalle tief in den Boden getrieben, als wäre sie selbst eine Grabkammer (und das ist sie ja auch). Darüber erhebt sich auf nackten Dämmbetonwänden ein Pultdach, das zur direkt daneben liegenden Gustav-Adolf-Gedenkstätte hin abfällt, man könnte sagen: sich verneigt.“

Zur Website Museum Lützen 1632
Zum Projekt Museum Lützen 1632


Museum Lützen 1632 in der Bauwelt 05.2025

In der aktuellen Bauwelt mit dem Titel ‚Grand Tour‘ werden neue und erneuerte Museumsbauten vorgestellt. Ulrich Brinkmann schreibt über die jüngste Erweiterung einer der ältesten Gedenkstätten in Deutschland.

„Die einfache, von landwirtschaftlichen Zweckbauten abgeleitete Geometrie wird mit feinen Details als Kulturbau kenntlich gemacht.“

Bauwelt bestellen
Zum Projekt Museum Lützen 1632