Grundsteinlegung Feuerwehr Reitzendorf
Am Freitag, 23. Januar 2026, legten Sicherheitsbürgermeister Jan Pratzka und der Leiter der Dresdner Feuerwehr Dr. Michael Katzsch den Grundstein für den Neubau des Gerätehauses der Stadtteilfeuerwehr Reitzendorf im Schönfelder Hochland.
Der Neubau bietet neben einer Fahrzeughalle mit vier Stellplätzen für Feuerwehrfahrzeuge und einer Waschhalle für Großgeräte unter anderem auch Räumlichkeiten für Verwaltung, Weiterbildung und Jugendarbeit.
Die Bauarbeiten begannen 2024 mit dem Abbruch alter Bestandsgebäude und wurden 2025 mit Tief- und Rohbaumaßnahmen fortgesetzt. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme des Gerätehauses ist für November 2027 geplant.
Meldung Landeshauptstadt Dresden
Projektseite FW Reitzendorf
Friedhofstraße

Friedhofstraße
Das Mehrfamilienhaus mit sechs Wohneinheiten wurde im Jahr 1955 errichtet. Ursprünglich als Wohnungen für Betriebsangehörige konzipiert, werden die Wohneinheiten heute auf dem freien Wohnungsmarkt vermietet. Der bauliche Zustand des Gebäudes entsprach lange Zeit weitgehend dem der Errichtungsphase. Nur Maßnahmen an der Wärmeerzeugung, den Sanitär- und der Elektroinstallation wurden im Laufe der Jahre umgesetzt. Darüber hinaus wurden die Ursprünglichen durch neue Holzfenster ersetzt.
In mehreren aufeinanderfolgenden Bauphasen wird derzeit die Gebäudehülle des Hauses energetisch ertüchtigt. Dies umfasst die Dämmung des Daches, der Fassadenflächen sowie der Kellerdecke. Durch diese Maßnahmen sinkt der Primärenergiebedarf des Gebäudes deutlich von ursprünglich 401,4 kWh/(m²·a) auf 93,5 kWh/(m²·a). Daraus ergibt sich eine bereinigte Endenergieeinsparung von rund 90.000 kWh pro Jahr sowie eine Reduzierung der CO₂-Emissionen um etwa 18 Tonnen jährlich. In einem abschließenden Schritt ist vorgesehen, den verbleibenden Wärmebedarf überwiegend durch Umweltenergie zu decken. Hierzu soll eine Luft-Wärmepumpe eingesetzt werden.
Neben der energetischen Verbesserung wird auch die äußere Gestalt des Gebäudes weiterentwickelt. Kleinteilige Biberschwanzziegel im ortstypischen Rot, eine farblich auf den Sockelputz abgestimmte Boden-Deckel-Schalung aus Holz in den Obergeschossen sowie der Anbau von Holzbalkonen im Hof tragen zur gestalterischen Aufwertung des Hauses bei und stärken dessen Einbindung in das Ortsbild der fränkischen Kleinstadt.
Weihnachtsgruß 2025
Ein bewegendes Jahr neigt sich dem Ende - Zeit, Revue passieren zu lassen.
Peter Zirkel Architekten haben 2025 mit dem 34. Band der Reihe ‚de aedibus international‘ des Schweizer Quart Verlags ihre erste Werkmonografie ‚Peter Zirkel – Dresden‘ publiziert.
Anfang des Jahres konnte mit erfolgreicher Fertigstellung das Theater Naumburg seine neue Spielstätte im Alten Schlachthof beziehen. Im Laufe des Jahres war das Projekt daraufhin auch im Preisrennen erfolgreich: Das Theater im Alten Schlachthof wurde sowohl mit dem Stadtumbau Award 2025 als auch mit dem Architekturpreis Sachsen-Anhalt 2025 ausgezeichnet. Auch das Museum Lützen 1632 konnte beim Architekturpreis eine Auszeichnung abräumen.
Für die Feuerwehren Langebrück und Reitzendorf wurden 2025 die Ausführungsplanungen abgeschlossen. Ende des Jahres konnte termingerecht auf den Baustellen begonnen werden.
Desweiteren bekam das Büro den Zuschlag für den Neubau eines Mehrfamilienhauses der WGJ in der Wiener Straße, die Planungen beginnen im neuen Jahr.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Weggefährten für das vergangene Jahr und wünschen eine besinnliche und erholsame Weihnachtszeit.
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Projektseite Theater Naumburg
Projektseite Museum Lützen
Projektseite FW Langebrück
Projektseite FW Reitzendorf
Projektseite Wiener 62
Architekturpreis Sachsen-Anhalt 2025
Architekturpreis für das Theater Naumburg
Am 26. November 2025 wurde dem Theater im Alten Schlachthof Naumburg während einer Festveranstaltung in der Hyparschale Magdeburg der Architekturpreis Sachsen-Anhalt 2025 überreicht.
Die beiden Auslobervertreter Sven Haller, Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt, sowie Prof. Axel Teichert, Präsident der Architektenkammer Sachsen-Anhalt, würdigten die Vielfalt der 38 Einreichungen. In beeindruckender Dichte fänden sich Zeugnisse der Geschichte und Baugeschichte über das ganze Land verteilt.
„Die Sanierung und Umnutzung des Alten Schlachthofs in Naumburg (Saale) zum Theater Naumburg erhält den „Architekturpreis des Landes Sachsen-Anhalt 2025“. Die achtköpfige Jury unter Vorsitz von Prof. Carsten Wiewiorra, Architekt und Innenarchitekt aus Berlin, würdigte das Projekt in seiner „minimalen und gestalterisch herausragenden Umsetzung“. Der historische Schlachthof aus dem Jahr 1891 wurde nach über 100 Jahren unterschiedlichster Nutzung behutsam zu einem Theater umgebaut und 2025 fertiggestellt. Damit fand das kleinste Stadttheater Deutschlands eine neue, zukunftsfähige Heimat.“
Meldung AK Sachsen-Anhalt
Projektseite Theater Naumburg
Architekturpreis Sachsen-Anhalt 2025
Auszeichnung für das Museum Lützen 1632
Neben dem Architekturpreis wurden am gleichen Abend auch fünf Auszeichnungen verliehen, worunter auch das Museum Lützen 1632 prämiert wurde.
„…. Um die Ecke versteckt führt eine Treppe hinab ins lichtinszenierte untere Geschoss. Hier präsentiert sich umlaufend die Ausstellung, die tiefe Einblicke gewährt: in die Geschichte der Welt und die der Namhaften und Namenlosen jener Zeit. In einem zentral angeordneten Raum, der über die Geschosse bis zum Dachscheitel mit Oberlicht reicht, ist fast sakral anmutend das Monument mit den Gebeinen der Gefallenen platziert. Es ist eine würdige Ruhestätte, die Platz für Reflektion und Andacht schafft, und zugleich als erschütterndes Kernstück des Museums eines will: Mahnmal gegen die Schrecken des Krieges sein.“
Architektenkammer Sachsen-Anhalt
Projektseite Museum Lützen 1632
Jahresexkursion Rotterdam
Mitte November stand die jährliche Büroexkursion an: es ging nach Rotterdam, wo Teile des Teams einst ihre Anfänge in der Architekturwelt absolvierten.
Vier sehr interessante Tage lang wurde unter anderem der sich derzeit neu entwickelnde Wilhelminapier, der Museumspark und das Zentrum erkundet. Klassiker wie die Van Nelle Fabrik, der Justus van Effenblok sowie die Kubuswohnungen (Piet Bloem) oder die Markthalle (MVRDV) durften dabei nicht fehlen. Jeroen Ruitenbeek von Palmbout Urban Landscapes führte uns durch das von ihm umgeplante Stadtquartier Kop van Zuid, welches auf ehemaligem Hafengelände entsteht.
Auf einem Ausflug in die Umgebung von Rotterdam konnten außerdem die LokHal in Tilburg als Pionierin des Dritten Orts, sowie Projekte in Waalwijk und Breda erkundet werden.
Stadtumbau Award 2025
Unter dem Motto „Städte gestalten - Verloren geglaubte Orte wiederbeleben“ wurde am 06. November der Stadtumbau Award Sachsen-Anhalt 2025 verliehen. Das Theater im Alten Schlachthof in Naumburg konnte dabei als eines von zwei prämierten Projekten den Preis für sich gewinnen.
Die Jury fand folgende Worte:
„Die Geschichte hat Magie. Mit einem zweckgebundenen Millionenerbe sowie Förderung von Bund, Land und Landkreis konnte nach kaum drei Jahren Bauzeit eine Industriedenkmal in Naumburg zu einem neuen Theaterhaus werden. Lange waren die alten Hallen des ehemaligen Schlachthofs vergessen und verlassen – und dann doch wieder interessant: weil für das Theater Naumburg unkompliziert, zeitnah und kostengünstig ein neuer Standort gefunden werden musste. Die umgesetzte architektonische Idee erweist sich so einfach wie genial und krönt: das Wunder von Naumburg.“
Wir gratulieren auch der Schwemme Halle (Saale) zum Preis.
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Zum Gewinner-Film
Wiener 62

Wiener 62
Umgeben von liebevoll gestalteten Grün- und Außenanlagen nennt die Wohnungsgenossenschaft Johannstadt eG (WGJ) rund 7.800 Wohnungen im Herzen Dresdens ihr eigen. Im Rahmen einer guten, sicheren und sozial verantwortbaren Wohnungsversorgung zählt es zu den wesentlichen Zielen der WGJ, den Mitgliedern moderne Wohnungen zu fairen Preisen anzubieten, die den heutigen Anforderungen entsprechen. In diesem Zusammenhang beabsichtigt die WGJ den Neubau eines Mehrfamilienhauses an der Wiener Straße im Dresdener Stadtteil Striesen.
Der Baukörper für den Neubau des Mehrfamilienhauses folgt den Fluchten der bestehenden Bebauung und steht dadurch zurückgesetzt von der Wiener Straße. Der Entwurf wird mit 3 Vollgeschossen und einem Dachgeschoss ausgebildet. Dabei staffelt der Baukörper an zwei Stellen ab und bildet so an der Kreuzungsecke einen markanten Hochpunkt aus. Gleichzeitig referenziert das abgestaffelte nördliche Bauteil die straßenseitigen Erker der benachbarten Stadtvillen. Die kreuzförmige Grundform des Gebäudes ermöglicht ein hohes Maß an belichteter Fassadenfläche bei einer sehr kompakten Grundfläche. So ist es möglich, in den Regelgeschossen 5 Wohneinheiten mit einem Treppenhaus zu erschließen, wobei alle Wohnungen mindestens zweiseitig belichtet und belüftet sind. Die Fassade wird mit einem diffusionsoffenen, mineralischen Putz versehen. Putzflächen unterschiedlicher Oberflächenbehandlung und Helligkeit akzentuieren die Sockelzone und Fensterflächen.
Stadtgeschichtsmuseum

Stadtgeschichtsmuseum
Das Residenzensemble Schwerin wurde in die Liste der Welterbestätte der UNESCO im Jahr 2024 aufgenommen. Es setzt sich aus über 30 Gebäuden zusammen, dazu zählen unter anderem das am See gelegene Residenzschloss sowie weitere Palais-, Sakral- und Kulturbauten, höfische Infrastrukturen mit Hoflieferanten und Beamtenwohnhäusern aber auch Verwaltungs- und Militärbauten. Um es begreifbar und erfahrbar zu machen, bedarf es in Schwerin eines Informationszentrums. Da auch die stadtgeschichtliche Sammlung der Landeshauptstadt Schwerin seit geraumer Zeit einen angemessenen Ausstellungsort benötigt, sollen nun die bestehenden Bedarfe an musealen Flächen in einem gemeinsamen Museumsbau untergebracht werden.
Im zukünftige Stadtgeschichtsmuseum wird die Einzigartigkeit des Schweriner Residenzensembles erlebbar. Die Anordnung der Dauerausstellung im obersten Geschoss ermöglicht weite Ausblicke über die Residenzstadt in alle Himmelsrichtungen. Markante Bauwerke dienen als visuelle Elemente der musealen Inszenierung. Die prägende eigenständige Dachlandschaft schließt gestalterisch an das Bestandsgebäude an. Gleichzeitig entsteht eine neue, als Solitär wahrnehmbare Bauform, die dem Stadtraum einen zeitgemäßen Impuls verleiht. So entsteht ein Neubau, der als moderner, selbstbewusster Beitrag zur Stadtgestaltung sichtbar ist – und dem Welterbe Schwerins eine zeitgemäße architektonische Handschrift hinzufügt.
Tagesexkursion Halle (Saale) und Chemnitz
Am 24. Oktober führte unsere Tagesexkursion, gemeinsam mit Heine Mildner Architekten, nach Halle und Chemnitz.
Mit Enke Wulf Architekten aus Berlin besichtigten wir das Projekt „Wohnen in der Alten Schule“ und das Neubauprojekt „Mehrgenerationenwohnen“ für die Wohnungsbaugenossenschaft GWG 'Eigene Scholle'. Anschließend erläuterte uns Max Wasserkampf den Planungsprozess zu seinem „Wohnquartier am Böllberger Weg“, ein Projekt mit 60 Mietwohnungen und 5 Einfamilienhäusern. Ebenfalls in Halle (Saale) besichtigten wir das eigene, mehrfach ausgezeichnete Projekt der Mediathek Burg Giebichenstein, welches bereits 2015 fertiggestellt wurde.
Unser Weg führte uns weiter nach Chemnitz zum Stasiunterlagenarchiv, umgebaut von Heine Mildner Architekten, welches nicht nur architektonisch (Sächsischer Staatspreis für Baukultur 2024) sondern auch inhaltlich äußerst interessant war. Die Zentralbibliothek der TU Chemnitz in der alten Aktienspinnerei bildete den Abschluss der Reise.




















