Baubeginn in Naumburg

Die Abrissarbeiten in Naumburg haben begonnen. Zukünftig soll das kleinste Stadttheater Deutschlands im Alten Schlachthof eine dauerhafte Spielstätte finden.

Theater Naumburg


Neuauflage Architekturführer Sachsen

In Zusammenarbeit mit dem DOM-Publisher-Verlag hat der Bund Deutscher Architektinnen und Architekten Sachsen die Neuauflage des Architekturführers Sachsen von Uta Lambrette herausgegeben. Er bildet Projekte aus Sachsen seit 2011 ab. Wir freuen uns, mit vier Gebäuden im Architekturführer vertreten zu sein. Das Buch eignet sich auch gut als Weihnachtsgeschenk.

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Preis beim Wettbewerb für geförderten Wohnraum

Potsdam ist durch ein starkes, konstantes Bevölkerungswachstum geprägt. Bis zum Jahr 2040 soll die Einwohnerzahl auf 218.000 steigen. Im geförderten Wohnbau errichtet die stadteigene Pro Potsdam GmbH für den steigenden Bedarf Wohnungen im Stadtteil Drewitz. So sollen im "Quartier 10" an der Slatan-Dodow-Straße 230 geförderte Wohnungen mit einer Wohnfläche von ca. 12.900 qm entstehen. Dafür wurde ein Realisierungswettbewerb ausgelobt. Die Jury unter Vorsitz von Julia Tophof vergab bei 14 eingereichten Projekten zwei gleichrangige 2. Preise. Einen an blrm Architekt*innen GmbH aus Hamburg und einen an Peter Zirkel in Zusammenarbeit mit Heine&Mildner Architekten aus Dresden. Gemäß Juryprotokoll besticht die Arbeit durch ihre klare Bauform und einem fünfgeschossigen Blockrand, der sich als „ein Haus“ darstellt. Die Maßstäblichkeit des großen Bauköpers kommt gestalterisch durch die zweigeschossigen, aus dem Sockel herauswachsenden Tore zum Ausdruck.

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‚Bauen mit Holz‘ in der AKS

Die Kammergruppe Dresden veranstaltet am Donnerstag den 10.11.22 um 18:30 Uhr im Haus der Architekten auf der Goetheallee in Dresden einen Informations- und Diskussionsabend zum Thema ‚Bauen mit Holz‘. Zu Beginn stellen Olaf Reiter, Johannes Wiencke, Uwe Stintz und Peter Zirkel aktuelle Projekte vor. Danach gibt es Gelegenheit zur Diskussion und regem Austausch in entspannter Atmosphäre.

Schilfschule


Museum für Sepulkralkultur

Das in der bundesdeutschen Museumslandschaft einzigartige Museum für Sepulkralkultur wurde am 24. Januar 1992 in Kassel eröffnet. Es ist den Themenfeldern Sterben, Tod, Bestattung, Trauer und Gedenken gewidmet. Das Museum besteht aus der ehemaligen, denkmalgeschützen Remise und einem Neubau aus den 1990er Jahren (Architekt: Wilhelm Kücker, München). Drei Jahrzehnte nach der Eröffnung benötigen Bauwerk und Museum eine grundlegende Sanierung. Dafür lobte die Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V. einen hochbaulichen Realisierungswettbewerb aus.

Die Jury unter Vorsitz von Prof. Zvonko Turkali stellte fest, dass „Insgesamt ein überraschender Entwurf mit interessanten Ansätzen zur Fassade und neuen innenräumlichen Bezügen“ vorgestellt wurde und zeichnete den Beitrag von Peter Zirkel mit einem 3. Preis aus.

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MaryAnn am Postplatz

Die Bauarbeiten für das Wohn- und Geschäftshaus in der Dresdner Innenstadt direkt am Postplatz sind nun abgeschlossen. Das Objekt mit 191 Wohneinheiten und Gewerbeflächen in unmittelbarer Nähe des Zwingers entwickelte sich aus einem gewonnen Fassadenwettbewerb 2014.

MaryAnn Appartement


3. Preis beim Wettbewerb Staatsarchiv Bremen

Das Staatsarchiv Bremen ist die älteste öffentliche Institution Bremens und wird erstmals 1221 in einer Chronik erwähnt. Heute ist es ein modernes Dokumentations- und Informationszentrum. Seine Magazinreserven sind jedoch schon seit längerem erschöpft. Deshalb wurde nun beschlossen die denkmalgeschützten Bestandsgebäude durch einen weiteren Archivbau zu mit ca. 2.550 qm BGF zu ergänzen.

Dafür lobte die Hansastadt Bremen einen hochbaulichen Wettbewerb mit 12 Teilnehmern aus. Die Jury unter Leitung von Prof. Volker Staab prämierten den Beitrag von Peter Zirkel mit einem 3. Preis. Insbesondere die archaische Anmutung des vorgeschlagenen Stampflehms überzeugte: ‚Die farblich changierenden Schichten scheinen die geologische Geschichte zu erzählen und versprechen einen farblichen Reichtum; das durch die eingelegten Mörtelleisten betonte Lagerhafte verkörpert geradezu die Aufgabe des Speichers‘.

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Pecha Kucha zum Wohnbau

8. September 2022 um 18.30 Uhr im Kammerbüro Chemnitz, An der Markthalle 4

Die Wohnbaukonferenz Sachsen findet im September in Chemnitz statt. Schwerpunkte werden neben dem energiesparenden und nachhaltigen Wohnungsbau die Sanierung und Umnutzung von Gebäuden sowie die Vielfalt an neuen Wohnformen sein.

Am Vorabend lädt die Architektenkammer Sachsen zu einer Stadtführung und dem Pecha-Kucha-Abend mit spannenden Wohnprojekten ein. Peter Zirkel spricht im kurzweiligen und prägnanten Präsentationsformat über das Genossenschaftsgebäude Johannstadt.

Genossenschaftsgebäude


Sächsischer Staatspreis: Anerkennung für Kirche Canitz

Der Sächsische Staatspreis für Baukultur wird für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Baukultur in Sachsen verliehen. Er stand 2022 unter dem Thema „Orte des Miteinanders – lebendig und verbindend“. Die Jury, unter anderem besetzt mit Herrn Ulrich Menke (Abteilungsleiter im Ministerium) und Herr Prof. Enrique Sobejano (Universität der Künste Berlin) prämierte 5 aus 74 eingereichten Projekten. Die Kirche Canitz wurde mit einer Anerkennung gewürdigt. „Diese kleine, feine und dem Kontext angemessene Intervention setzt ein Zeichen, wie im ländlichen Raum qualitativ hochwertige Orte des Miteinanders geschaffen und belebt werden“ (Auszug aus dem Juryprotokoll)

Alle eingereichten Beiträge werden in einer Ausstellung im Zentrum für Baukultur im Dresdner Kulturpalast bis 13. August 2022 der Öffentlichkeit gezeigt.

Sächsisches Staatsministerium für Regionalentwicklung

Kirche Canitz


WIT-MOB-SCHILF-LÜ-CAN

Sommerexkursion 2022

Bei der diesjährigen Kurzexkursion besuchte Peter Zirkel Architekten eigene Baustellen und kürzlich fertig gestellte Objekte in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Punkte auf der Tour waren die beiden im Rohbau befindlichen Projekte Feuerwehr Mobschatz und Museum Lützen 1632, sowie die fertig gestellte Stadtbibliothek in der Lutherstadt Wittenberg, die Kirche Canitz und die weit fortgeschrittenen Schule am Schilfweg. Daneben begeisterte der Besuch des Schlosses Wittenberg und vor allem dessen Umbau von Bruno Fioretti Marquez.